Beobachtetes Signal · 25. Aug. 2026 · Partnership · Quelle: Lebensmittelzeitung · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Gurkerl wechselt Zentralregulierung zu Markant
Die Rohlik Group baut ihre strategische Partnerschaft mit der Schweizer Verbundgruppe Markant aus. Nach dem deutschlandweit agierenden Online-Supermarkt Knuspr wechselt nun auch die österreichische Schwestergesellschaft Gurkerl als Mandant zu Markant, um die künftigen Prozesse der Zentralregulierung abzuwickeln. Damit übernimmt die Markant Group fortan das gesamte finanztechnische Abwicklungs- und Abrechnungsmanagement für den österreichischen E-Food-Lieferdienst. Dieser Schritt verdeutlicht die fortschreitende Konsolidierung von Prozess- und Handelsstrukturen im europäischen E-Grocery-Segment, auch wenn die direkte Relevanz für das klassische AdTech- und MarTech-Ökosystem in diesem Fall eher als gering einzustufen ist. Über die Transaktion und die Ausweitung der Kooperation berichtete zunächst die LebensmittelZeitung aus der DFV Mediengruppe.
Operative Handelskooperation zur Optimierung von Abrechnungsprozessen im E-Grocery-Sektor, die primär für Handels- und Retail-Systeme relevant ist, jedoch kaum direkte Auswirkungen auf die AdTech- oder MarTech-Branche hat.
Marktsignale zu dfv Mediengruppe in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Rohlik Group weitet strategische Kooperation mit der Markant Group aus.
- Nach Knuspr in Deutschland schließt sich nun auch das österreichische Schwesterunternehmen Gurkerl an.
- Gurkerl wird offizieller Mandant von Markant für den Bereich der Zentralregulierung.
- Markant übernimmt künftig sämtliche Abrechnungs- und Regulierungsprozesse für den Lieferservice.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte UnternehmenOntologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Zentralschweizer Agenturen MMB Media und Online Marketing fusionieren
Die MMB Media Agentur AG und die Online Marketing AG haben ihre Fusion beschlossen, wobei die Online Marketing AG rückwirkend zum 1. Juli 2026 in die MMB Media Agentur AG integriert wird. Damit wird eine bereits bestehende, enge Kooperation und der gemeinsame Standort in Steinhausen formal gefestigt. Ziel des Zusammenschlusses ist es, klassische Media-Planung und digitales Marketing unter einem Dach zu vereinen, um der steigenden Marktnachfrage nach integrierten Kommunikationslösungen gerecht zu werden. Operative Veränderungen wurden bereits eingeleitet: Dario Fankhauser hat zum 1. April 2026 die operative und strategische Führung übernommen, während Alena Bolender als stellvertretende Geschäftsführerin in die Leitung eintritt. Zwei langjährige Mitarbeitende verlassen das Unternehmen — Bruno Eggenberger Ende April 2026 und Fabio De Maria Ende Juni 2026. Bestehende Kundenmandate und die gewohnten Ansprechpartner bleiben laut Unternehmensangaben unverändert erhalten.
Deutsche Verleger treiben Umbau des Grosso-Systems voran
Eine Allianz führender deutscher Verleger unter dem Namen Fit for Future (FFF) treibt die geplante Reform des traditionellen Grosso-Pressevertriebs trotz rechtlicher Hürden und Warnungen vorantreiben. FFF hat die Lieferverträge mit nicht verbündeten Grossisten gekündigt und ein zweistufiges Modell auf den Weg gebracht: Ab 2027 sollen vier Systempartner expandieren, gefolgt vom Start einer bundesweiten Zentralhändlerin, der Presse-Grosso-Allianz (PGA), Anfang 2028. Das Bundeskartellamt hatte das Vorhaben nach längerer Prüfung zunächst geduldete, doch ausgeschlossene Grossisten zogen vor Gericht. Bislang war lediglich ein Eilantrag des kleineren Grossisten Mietke erfolgreich. Im Zentrum der juristischen Debatte steht die Frage, ob die Reform unter die Kartellausnahme des § 30 Abs. 2a GWB fällt. Die Entscheidungen der Obergerichte werden maßgeblich darüber bestimmen, ob dieser strukturelle Umbruch erfolgreich umgesetzt werden kann und welche wirtschaftlichen Folgen sich für den Pressevertrieb ergeben.
Projekt Restwert expandiert mit Secondhand-Netzwerk in die Romandie
Das von der Grundlagenwerk AG betriebene Sozialfranchise-Netzwerk Projekt Restwert hat seine Präsenz auf die Romandie ausgedehnt. Das 2016 gegründete Netzwerk umfasst mittlerweile 28 Standorte und 419 Arbeitsplätze, darunter 36 Ausbildungsplätze. Im vergangenen Jahr wurden über 33.000 Artikel verkauft und 269.000 CHF an private Verkäufer ausgezahlt. Das Geschäftsmodell qualifiziert Mitarbeitende für die Aufbereitung, Fotografie, Listung und den Versand von Waren, während die Hälfte der Erlöse an die Verkäufer fließt. Renommierte Retailer wie Digitec Galaxus und Brack.ch leiten Retouren in den Kreislauf des Projekts ein; Passus AG betreibt einen Standort im Zentrallager von Digitec Galaxus in Dintikon. Zudem entwickelt die Grundlagenwerk AG gemeinsam mit dem Kaufmännischen Verband KI-fokussierte Lerninhalte. Das Unternehmen wurde 2024 mit dem Sozialpreis des Kantons Solothurn ausgezeichnet.
Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen
Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.
