Beobachtetes Signal · 4. Mai 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Googles blaue Verifizierungs-Badges für Gmail-Absender
Google hat mit der Einführung blauer Verifizierungs-Badges für Gmail-Absender begonnen, die Brand Indicators for Message Identification (BIMI) implementieren. Das blaue Badge erscheint neben verifizierten Absenderkonten im Posteingang und hilft Nutzern dabei, authentische E-Mails von gefälschten Nachrichten zu unterscheiden. BIMI fungiert hierbei als verifizierbare Absender-Identity. Zudem empfiehlt Google die Aktivierung von DMARC, um die Einstufung als Spam zu reduzieren. Um sich für das Badge zu qualifizieren, muss das Unternehmenslogo im Rahmen von BIMI validiert werden. Der Rollout startete am 3. Mai und umfasst sowohl Privatnutzer als auch Google Workspace-Kunden sowie Legacy G Suite Basic- und Business-Kunden. Dieses Feature markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer strengeren Absender-Authentifizierung im E-Mail-Bereich und hat direkten Einfluss auf das Markenvertrauen sowie das Vertrauen von Advertisern in die E-Mail-Kommunikation.
Technischer Rollout von Google zur Einführung BIMI-basierter blauer Verifizierungs-Badges in Gmail mit potenziellem Einfluss auf E-Mail-Sicherheit und Brand Verification.
Marktsignale zu Google in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google rollt ein blaues Verifizierungs-Badge in Gmail für BIMI-verifizierte Absender aus.
- Das blaue Badge wird für Unternehmens-Profile angezeigt, die Brand Indicators for Message Identification (BIMI) implementieren.
- Der Rollout begann am 3. Mai und läuft über einen Zeitraum von drei Tagen.
- Für das blaue Häkchen muss das Absenderlogo BIMI-validiert sein; DMARC wird zur Vermeidung der Spam-Markierung empfohlen.
- Die Verfügbarkeit gilt für Privatnutzer, Google Workspace-Kunden sowie Legacy G Suite Basic- und Business-Kunden.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte UnternehmenOntologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Red Sift launcht BIMI Maker für Markenlogos in E-Mail-Postfächern
Red Sift hat mit BIMI Maker ein kostenloses, KI-gestütztes Self-Service-Tool eingeführt, mit dem Marken ihre Logos via BIMI (Brand Indicators for Message Identification) direkt im E-Mail-Posteingang anzeigen lassen können. Die Lösung führt Anwender durch die Vorbereitung von Bilddateien, prüft die E-Mail-Authentifizierung und unterstützt die Beantragung von Verified Mark Certificates (VMC) sowie Common Mark Certificates (CMC). Damit sollen bisherige Hürden wie strenge Marken- und Designanforderungen abgebaut werden. Bislang haben rund 50.000 Domains BIMI-Records hinterlegt, doch lediglich 6.500 verfügen über die erforderlichen Zertifikate zur Logo-Ausspielung. Laut Red Sift kann eine erfolgreiche BIMI-Implementierung die E-Mail-Öffnungsraten um bis zu 39 % steigern.
Sectigo erweitert Portfolio um VMC- und CMC-E-Mail-Zertifikate für Unternehmen
Sectigo hat die Verfügbarkeit von Verified Mark Certificates (VMCs) und Common Mark Certificates (CMCs) für Unternehmenskunden angekündigt und die Zertifikatsverwaltung über den Sectigo Certificate Manager ausgebaut. Die Zertifikate ermöglichen es Organisationen, verifizierte Markenlogos in unterstützten Postfächern wie Gmail, Apple Mail und Yahoo mithilfe des BIMI-Standards anzuzeigen, wodurch authentifizierte E-Mails zu sichtbaren Vertrauenssignalen werden. VMCs sind für markengeschützte Brands konzipiert und können sich für den blauen Haken von Gmail qualifizieren, während CMCs die Logo-Anzeige für Organisationen ohne eingetragene Marken ermöglichen. Sectigo positioniert das Angebot als Maßnahme zur Bekämpfung von Phishing, Spoofing und Markenmissbrauch sowie zur Verbesserung von E-Mail-Engagement-Metriken wie Öffnungsraten und Markenwiedererkennung, indem die Authentifizierung für Empfänger visuell deutlich gemacht wird.
Google testet Browser-E-Mail-Verifizierung zur Vereinfachung von Registrierungen
Google testet im Chrome-Browser ein neues Email Verification Protocol (EVP), das es dem Browser ermöglicht, die Kontrolle über eine E-Mail-Adresse kryptografisch zu verifizieren, ohne Einmalpasswörter oder Magic Links zu versenden. Das über ein Chrome Origin Trial verfügbare Protokoll übermittelt kryptografische Nachweise direkt vom E-Mail-Anbieter an Websites. Dadurch bleibt der Verifizierungsprozess im Browser, während bei nicht kompatiblen Anbietern auf traditionelle Methoden zurückgegriffen wird. Angesichts von Chromes Marktanteil und Googles starker Position im E-Mail-Bereich könnte diese Unterstützung die Akzeptanz massiv beschleunigen. Marketer könnten von höheren Registrierungsraten und einer verbesserten Qualität von First-Party-Data profitieren. EVP ist Teil eines größeren Branchentrends hin zu browsergestütztem Identity Management, zu dem auch Passkeys und Federated Credential Management (FedCM) gehören.
Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen
Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.
