Beobachtetes Signal · 6. Juli 2026 · Policy Update · Quelle: techcrunch · Relevanz: 5/5 · Sentiment: Negativ
Google nutzt hochgeladene Medien für KI-Training; Widerspruch erforderlich
Google hat im Juni 2026 seine Datenschutzeinstellungen für Search Services aktualisiert, um gespeicherte Nutzerdaten — darunter Bilder, Dateien sowie Audio- und Videoaufnahmen — für die Entwicklung und Verbesserung seiner KI-Modelle zu nutzen, sofern Nutzer nicht widersprechen. Die Änderung führt zwei neue Steuerungsoptionen ein: Search Services History und Personalized Recommendations. Sie betrifft Google Search Services wie Maps, Shopping, Flights, Hotels, Translate und News. Die Dokumentation von Google weist darauf hin, dass gespeicherte Medien für das KI-Training verwendet und von Menschen überprüft werden können. Nutzer können die Option „Save Media“ deaktivieren und automatische Löschintervalle von 3, 18 oder 36 Monaten einstellen. Dieses Update trennt Search-Daten von den bisherigen Speichereinstellungen für Web & App Activity und hat weitreichende Auswirkungen auf First-Party-Data-Strategien, Personalisierung, Ad-Targeting und Datenschutz.
Die Änderung der Standard-Datenschutzeinstellungen durch Google zur Nutzung nutzergenerierter Medien für das KI-Training über zahlreiche Search Services hinweg beeinflusst branchenweit die Nutzung von First-Party-Data, Personalisierung, Ad-Targeting sowie zentrale Privacy-Kontrollen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Im Juni 2026 aktualisierte Google die Datenschutzeinstellungen für Search Services, um gespeicherte Medien für das KI-Training zu nutzen.
- Google führte zwei neue Steuerelemente ein: Search Services History und Personalized Recommendations.
- Die Änderung betrifft zahlreiche Google Search Services wie Maps, Shopping, Flights, Hotels, Translate und News.
- Zu den betroffenen Medientypen gehören Bilder, Dateien sowie Audio- und Videoaufnahmen, die für KI-Modelle gespeichert und manuell überprüft werden können.
- Nutzer können widersprechen, indem sie das Kontrollkästchen „Save Media“ deaktivieren und automatische Löschintervalle festlegen.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“A recent change to Google’s privacy settings is allowing the company to store more of your data, including media such as “images, files, and...”
“Meta is another example of a consumer-facing tech company doing this at scale, training its AI on users’ images and media, as well as on con...”
“Sarah has worked as a reporter for TechCrunch since August 2011....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Google vereinfacht die Entfernung persönlicher Inhalte aus Search
Google hat umfassende Updates zur Verwaltung persönlicher Daten in Google Search angekündigt. Über das Tool "Results about you" können Nutzer künftig sensible Daten wie Ausweisdokumente verschlüsselt hochladen, um zu sehen, wo verknüpfte Informationen auftauchen, und diese gezielt zu entfernen. Das Tool, das bereits von über zehn Millionen Nutzern verwendet wird, startet in den USA und wird schrittweise in weiteren Märkten eingeführt. Zudem erleichtert Google die Löschung sexualisierter Bilder aus Search durch ein intuitives Drei-Punkte-Menü, die Möglichkeit zur gleichzeitigen Entfernung mehrerer Bilder sowie eine proaktive Filteroption. Nutzer können den Status ihrer Löschanträge über das Dashboard und E-Mail-Benachrichtigungen verfolgen. Berichten zufolge erwägt Google zudem eine Opt-out-Funktion für AI Overviews und AI Mode, was weitreichende Implikationen für die Datenverarbeitung hat.
Google Adds AI Performance Reports and Opt-Out
Google has introduced AI Performance Reports in Search Console, offering website owners visibility into how their content appears in generative search features such as AI Overviews and AI Mode. The reports surface impressions, the specific URLs cited in AI answers, countries, devices, and time-series visibility (hour/day/week/month), but currently do not report clicks. Google is also testing a Search Console toggle that lets publishers opt out of having their content included in AI Overviews, AI Mode and related generative surfaces; sites that opt out will no longer receive impressions or traffic from those generative features while classic search rankings are unchanged. The rollout and opt-out test start with a subset of sites in the United Kingdom. Google says AI Overviews reaches over 2.5 billion monthly users and AI Mode exceeds one billion monthly users.
Meta Vibes und OpenAI Sora 2 scheitern: Nutzer lehnen KI-Slop ab
Die einjährigen Jubiläen von Metas KI-Videofeed Vibes und dem Videogenerator Sora 2 von OpenAI verdeutlichen einen Wandel in der Publikumsstimmung gegen vollständig synthetische, wenig aufwendige KI-Inhalte. OpenAI schloss die Sora-App im April und stellte am 24. September auch die API ab, womit das Produkt faktisch eingestellt wurde, während Metas Vibes weiterhin verfügbar ist, aber nur geringe Wirkung erzielte. Untersuchungen der Creator-Agentur Billion Dollar Boy zeigen, dass die Präferenz der Verbraucher für KI-generierte Creator-Inhalte von 60 % im Jahr 2023 auf 26 % im Jahr 2025 gesunken ist. Das Publikum schätzt nun sichtbare menschliche Anstrengung, das sogenannte 'Effort Signaling', wie Kampagnen von Diageo, Old Mout Cider und IKEA zeigen. KI wird weiterhin akzeptiert, wenn sie hinter den Kulissen für Effizienz eingesetzt wird und menschliches Handwerk verbessert, statt es zu ersetzen. Marken, die KI zur Kostensenkung nutzen, wie Diageo, zeigen ihre positive Rolle bei durchdachtem Einsatz.
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