Beobachtetes Signal · 19. Aug. 2025 · Deprecation · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Google stellt Language Targeting für Suchkampagnen auf KI um
Google plant, das manuelle Language Targeting für Search Campaigns bis Ende 2025 einzustellen und durch einen KI-gesteuerten Ansatz zu ersetzen, der die effektivste Anzeigensprache automatisch ermittelt. Ab 2026 soll die entsprechende Einstellung für Google Search Campaigns komplett entfallen, während Nicht-Suchkampagnen das Feature beibehalten. Die Änderung wurde von Ezra Sackett, Head of Paid Search bei Monks, in der Dokumentation von Google Ads entdeckt und auf LinkedIn geteilt, wobei vor anfänglichen Fehlzuweisungen gewarnt wurde. Dieser Schritt fügt sich in Googles umfassendere Strategie ein, Werbekontexte mittels KI zu automatisieren, was auch AI Mode Ads und AI Overviews einschließt. Alphabet meldete im Q2 2025 einen Google-Werbeumsatz von 54,2 Milliarden US-Dollar. Der Bericht verweist zudem auf Metas Pläne zur KI-gestützten Anzeigenerstellung bis 2026, was einen branchenweiten Trend zur Automatisierung des Campaign Managements bei großen Plattformen unterstreicht.
Wichtige Plattformänderung und Abschaffung des manuellen Google Ads Language Targetings mit direkten Auswirkungen auf die globale Suchmaschinenwerbung.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google ersetzt manuelles Language Targeting für Search Campaigns bis Ende 2025 durch KI-Entscheidungen.
- Ab 2026 entfällt die Einstellung für das Language Targeting in Google Search Campaigns vollständig.
- Nicht-Suchkampagnen behalten die Funktionalität für das Language Targeting bei.
- Ezra Sackett (Head of Paid Search bei Monks) identifizierte das Update in den Google Ads-Dokumenten.
- Alphabets Google-Werbeumsatz belief sich im Q2 2025 auf 54,2 Milliarden US-Dollar.
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Google Ads ändert das Sprach-Targeting ab September 2026 grundlegend
Google hat Änderungen am Sprach-Targeting in Google Ads angekündigt, die ab Ende September 2026 greifen. Search- und AI Max for Search-Kampagnen nutzen dann keine kampagnenbezogenen Spracheinstellungen mehr; stattdessen erfolgt das Matching basierend auf der Sprache des Ad Creatives und den Nutzersignalen. Bei Performance Max-Kampagnen entfällt die kampagnenweite Sprachsteuerung ebenfalls für die Google Suche, bleibt jedoch für Kanäle wie YouTube, Display, Discover und Gmail bestehen. Die Google Ads API gibt weiterhin Sprachkriterien aus, doch Mutationsversuche für Search-Kampagnen erzeugen einen Fehler. Google empfiehlt, keine Sprachkriterien mehr für neue Search-Kampagnen festzulegen, sondern den Fokus auf die Sprache von Anzeigen und Landing Pages zu richten. Bei mehreren berechtigten Kampagnen priorisiert die KI künftig nach der relevantesten Anzeigensprache.
Google ändert Target-CPA- und ROAS-Gebote bei budgetlimitierten Kampagnen
Der SEA-Newsletter von Adseed vom 6. Juli 2026 berichtet über wesentliche Plattform-Updates im AdTech-Bereich. Die größte Änderung betrifft zielbasierte Gebotsstrategien für Kampagnen mit dem Status „Budget limitiert“: Ab dem 17. August 2026 steuert der Algorithmus exakt den festgelegten Target CPA oder ROAS an. Dies kann die beobachteten CPAs verschlechtern und Conversions reduzieren, sofern Werbetreibende ihre Ziele nicht anpassen. Ab dem 6. Juli 2026 stellt Google hierfür ein Anpassungstool auf Kontoebene bereit. Weitere Google-Neuerungen umfassen die automatische Videogenerierung für reine Feed-Performance-Max-Kampagnen, die Gebotsstrategie „Conversion-Wert maximieren“ für Standard Shopping, Demand-Gen-Videoformatanpassungen, Gemini-gestützte Creative-Insights, Web-to-App-Attribution sowie neue Text-Disclaimer-Assets für Search Ads. Microsoft kündigte auf der Activate 2026 neue KI-Funktionen an, darunter AI Max for Search, eine tiefere Copilot-Integration und Verbesserungen für Performance Max. Zudem werden Google Tag Manager Server-Side Tracking optimiert und die EU-Finanzwerbeverificación ausgeweitet.
KI macht Suche konversational und verändert das Ad Targeting grundlegend
Google treibt den Wandel der Suche von kurzen Keywords hin zu längeren, konversationalen Queries voran, was das Ad Matching und die Ausspielung von Werbung transformiert. Dan Taylor, Vice President, Global Ads bei Google, erklärte, dass komplexe Nutzeranfragen vermehrt KI-generierte Antworten triggern. Dank fortschrittlicher Sprachmodelle interpretiert Google die Nutzerabsicht und steuert Anzeigen über Kontext statt über exakte Suchbegriffe, wodurch irrelevant Ads um rund 40 Prozent reduziert wurden. Automatisierungstools wie Google Ads Advisor, Analytics Advisor und AI Max for Search übernehmen zunehmend administrative Aufgaben im Kampagnenmanagement, sodass sich Marketer stärker auf Strategie und Creative konzentrieren können. Da Anzeigen direkt in oder neben KI-Zusammenfassungen erscheinen, müssen Marken deutlich reichhaltigere Produkt- und Content-Signale liefern, um in dieser neuen Umgebung sichtbar zu bleiben.
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