Beobachtetes Signal · 29. Juni 2021 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
Google-Suche zeigte fehlerhafte COVID-19-Informationen im UK an
Einem Bericht von OnlineMarketing.de zufolge zeigten die Google-Suchergebnisse im Vereinigten Königreich in der Rubrik der häufig gestellten Fragen fehlerhafte Informationen zu den aktuellen COVID-19-Maßnahmen an. Bei der Suche nach den Regeln zur Selbstisolation nach einer Kontaktverfolgung und einem negativen Testergebnis suggerierte das Snippet fälschlicherweise, dass ein negativer Test die Isolationszeit verkürzen könne. Dies widersprach den offiziellen Richtlinien des NHS, wonach infizierte Personen unabhängig vom Testergebnis mindestens zehn Tage in Isolation bleiben müssen. Die fehlerhafte Antwort wurde aus Inhalten von gov.uk übernommen und nach Medienberichten durch Google korrigiert. The Guardian griff den Vorfall ebenfalls auf. Der entsprechende Fachbeitrag wurde am 29. Juni 2021 von Nadine von Piechowski für OnlineMarketing.de verfasst und dokumentiert damit eine folgenschwere Fehldarstellung in den automatisierten Suchergebnissen des Technologiekonzerns.
Technischer Vorfall bei Google im Bereich Search, der die Verbreitung von Fehlinformationen in automatisierten Snippets verdeutlicht.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google-Suchergebnisse im britischen FAQ zeigten falsche COVID-19-Isolationsregeln an.
- Das fehlerhafte Snippet behauptete fälschlicherweise, ein negativer Test beende die Isolation früher.
- Die NHS-Richtlinien schreiben eine zehntägige Isolation unabhängig vom Testergebnis vor.
- Die irreführenden Daten stammten aus gov.uk-Inhalten und wurden nachträglich korrigiert.
- The Guardian berichtete ebenfalls über die Falschdarstellung in den Suchergebnissen.
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
US sperrt Microsoft, Adobe und IT-Giganten von Green-Card-Programm aus
Die Trump-Administration hat Microsoft, Adobe und sechs weitere große Technologieunternehmen von einem US-Programm ausgesetzt, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Green Card) erleichtert, und wirft den Unternehmen Betrug vor. Vizepräsident JD Vance kündigte die Sperre an, die auch Capgemini, Cognizant, HCL, Infosys, Tata und Wipro betrifft. Das Arbeitsministerium wird keine neuen oder laufenden Anträge auf dauerhafte Arbeitszertifizierung dieser Unternehmen mehr annehmen. Die Unternehmen gehören zu den größten Nutzern von H-1B-Visa, die für hochqualifizierte Positionen gedacht sind, die von US-Arbeitern möglicherweise nicht besetzt werden können. Microsoft reagierte mit der Aussage, dass die meisten seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und seine H-1B-Anträge größtenteils für bestehende Mitarbeiter und nicht für Neueinstellungen gelten. Die Regierung will außerdem neun Universitäten, darunter Harvard, Yale und Stanford, wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Studentenvisumprogrammen untersuchen.
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