Beobachtetes Signal · 13. Okt. 2023 · Policy Update · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Google schützt Cloud- und Workspace-Kunden vor KI-Urheberrechtsklagen
Google hat angekündigt, Kunden seiner generativen KI-Systeme in Google Cloud und Workspace bei Urheberrechtsklagen rechtlich zu verteidigen. Das Unternehmen bietet einen zweigleisigen Haftungsschutz, der sowohl KI-generierte Ergebnisse als auch Ansprüche im Zusammenhang mit urheberrechtlich geschützten Trainingsdaten abdeckt. Die Richtlinie gilt für Software wie die KI-Entwicklungsplattform Vertex AI und Duet AI, wurde zum Zeitpunkt der Ankündigung jedoch nicht auf den Chatbot Bard ausgeweitet. Die Freistellung greift nicht, wenn Nutzer generierte Inhalte absichtlich zur Verletzung von Fremdrechten einsetzen. Dieser Schritt folgt auf einen ähnlichen Vorstoß von Microsoft und reagiert auf den wachsenden rechtlichen Druck von Urhebern, deren Werke ohne Erlaubnis zum Training von KI-Systemen genutzt wurden. Damit will Google die rechtlichen Unsicherheiten für Unternehmen bei der Einführung generativer KI-Tools verringern und die geschäftliche Adaption beschleunigen.
Wichtige Richtlinienänderung von Google, die die Unternehmensakzeptanz von generativer KI durch Urheberrechtsfreistellungen entriskisiert, nachdem Microsoft einen ähnlichen Schritt vollzogen hat; von direkter Relevanz für KI-gestützte MarTech- und AdTech-Anwendungen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google kündigte eine Haftungsfreistellung an, die Nutzer generativer KI in Google Cloud und Workspace vor Urheberrechtsklagen schützt.
- Der zweigleisige Schutz deckt sowohl KI-generierte Ergebnisse als auch Ansprüche bezüglich urheberrechtlich geschützter Trainingsdaten ab.
- Die Richtlinie umfasst Vertex AI und Duet AI, schließt jedoch den Chatbot Bard zum aktuellen Zeitpunkt aus.
- Fälle, in denen Nutzer Inhalte absichtlich zur Rechtsverletzung generieren oder verwenden, sind von der Freistellung ausgenommen.
- Die Ankündigung folgt auf eine vergleichbare Initiative von Microsoft zum Schutz vor KI-Urheberrechtsrisiken.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“Google announced on Thursday that it will defend users of generative systems in its Google Cloud and Workspace platforms if they are accused...”
“In September, Microsoft announced it would protect buyers of its AI products from copyright lawsuits....”
“Now Google has made a similar promise, reports heise....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
Microsoft Xbox gründet neue Sparte für Filme, Serien und Freizeitparks
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