Beobachtetes Signal · 29. März 2023 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 5/5 · Sentiment: Neutral
Google blockierte im Jahr 2022 über 5,2 Milliarden Anzeigen
Der Ads Safety Report von Google für das Jahr 2022 belegt ein konsequentes Vorgehen gegen Richtlinienverstöße im gesamten Werbeökosystem. Insgesamt wurden über 5,2 Milliarden Anzeigen blockiert – mehr als 9.000 pro Minute –, während 4,3 Milliarden weitere Anzeigen eingeschränkt wurden. Zudem sperrte Google über 6,7 Millionen Werbetreibenden-Konten wegen schwerwiegender Verstöße. Von Ad-Entfernungen waren mehr als 1,5 Milliarden Publisher-Seiten betroffen. Die Mehrheit der blockierten Creatives entfiel auf den Missbrauch des Google Ad Network, wobei allein über 560 Millionen Anzeigen wegen Markenrechtsverletzungen gestoppt wurden. Zur Erhöhung der Transparenz verwies Google auf Aktualisierungen des Ads Transparency Center sowie auf erweiterte Verifikationsmaßnahmen. Flankierend wurden die Prüfverfahren für den Finanzsektor auf zehn weitere Länder ausgedehnt und die Schutzvorkehrungen für Minderjährige unter 18 Jahren weiter verschärft.
Wichtiger Transparenzbericht und Durchsetzungsnachweis von Google mit massiven, direkten Auswirkungen auf das gesamte digitale Werbeökosystem und die AdTech-Compliance.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- 5,2 Milliarden blockierte Anzeigen im Jahr 2022 (im Vergleich zu 3,4 Milliarden in 2021)
- Über 6,7 Millionen entfernte Werbetreibenden-Konten wegen schwerwiegender Verstöße
- 4,3 Milliarden Anzeigen wurden in ihrer Ausspielung eingeschränkt
- Über 1,5 Milliarden Webseiten von Publishern von Anzeigenentfernungen betroffen
- 29 neue oder aktualisierte Richtlinien für Werbetreibende und Publisher eingeführt
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Google sperrt Milliarden Anzeigen und Millionen Werbekonten im Jahr 2025
Der Ads Safety Report 2025 von Google zeigt, dass das Unternehmen über 8,3 Milliarden Anzeigen gesperrt oder entfernt sowie 24,9 Millionen Werbekonten suspendiert hat. Laut Google werden mittlerweile mehr als 99 Prozent der richtlinienwidrigen Anzeigen vor ihrer Auslieferung erkannt. Dies gelingt durch eine Vorverlagerung der Prüfungen im Einreichungsprozess sowie den Einsatz von Gemini-Modellen, die den Kampagnenkontext und Hunderte Milliarden Signale analysieren. Zudem sanken die fälschlicherweise vorgenommenen Kontosperrungen im Jahresvergleich um 80 Prozent, während die Zahl bearbeiteter Nutzeranfragen etwa um das Vierfache stieg. Google begründet diese Maßnahmen mit gesteigerter Präzision und früherer Intervention zur Bekämpfung von Betrug durch generative KI, was jedoch zu einer höheren Abhängigkeit der Werbetreibenden von proprietären, modellbasierten Entscheidungen führt.
GreenCore Solutions eröffnet Londoner Büro für A2A-Grocery Agentic Commerce
GreenCore Solutions Corp. (GSC) gab die Eröffnung eines Vertriebsbüros in London, UK, unter der neuen Gesellschaft GreenCore Solutions (UK) bekannt, um seinen Agentic-Commerce-Hub A2A-Grocery.co.uk zu unterstützen. Das Unternehmen führte seine 0-100 Agentic Density Scale ein, die zeigt, dass Großbritannien und Europa 84 % der Lebensmittelhersteller ausmachen, während die USA nur 16 % ausmachen. Die KI-Agenten von GSC haben bisher im Jahr 100 Millionen Transaktionen verarbeitet, davon 40 % aus Europa, 20 % aus den USA und 40 % aus dem Rest der Welt. Das Londoner Büro soll europäische Hersteller mit KI-Agenten verbinden, die für Lebensmitteleinzelhändler in 20 Märkten einkaufen. GSC nutzt Microsoft Azure und Google Cloud Enterprise, mit Datenresidenz in jedem Markt.
BBC-Chef kündigt Silicon-Valley-Umbau an
BBC-Intendant Matt Brittin, ehemals bei Google, hat einen umfassenden kulturellen und strategischen Umbau der britischen Rundfunkanstalt angekündigt. In einer Town-Hall-Rede forderte er die Mitarbeiter auf, schnellere Entscheidungen zu treffen, digitale Dienste als Flaggschiffprodukte zu behandeln und kontrollierte Experimente zu wagen. In der Rede, die keine Bestätigung von TV-Sender-Schließungen enthielt, stellte Brittin einen Prototyp für den Streamingdienst iPlayer vor, darunter einen KI-Agenten für Empfehlungen und mehrsprachige Unterstützung, personalisierte Startseiten und eine Zufallsauswahl-Funktion. Die Publikumstests sollen in Kürze beginnen. Während einige Mitarbeiter die neue Richtung begrüßten, äußerten andere Skepsis angesichts der Risiken für einen öffentlich-rechtlichen Sender. Brittin betonte die Notwendigkeit greifbarer Ergebnisse und deutete einen künftigen Übergang weg von der analogen Verbreitung an.
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