Beobachtetes Signal · 13. Juli 2023 · Product Launch · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
Google Bard widerspricht eigenen Datenschutzbestimmungen zu Datenspeicherung und KI-Training
Google hat seinen KI-Chatbot Bard am 13. Juli 2023 in der EU eingeführt, nachdem angeblich Datenschutzbedenken mit der irischen Datenschutzkommission ausgeräumt worden waren. Nutzer müssen vor der Nutzung prominenten Datenschutzbestimmungen zustimmen. Ein Test hat jedoch gezeigt, dass die Antworten von Bard in direktem Widerspruch zu Googles offiziellen Richtlinien stehen: Der Chatbot behauptete fälschlicherweise, er speichere keine Unterhaltungen oder Standortdaten und nutze diese nicht für das Modelltraining. Die tatsächlichen Nutzungsbedingungen besagen jedoch, dass Konversationen bis zu 18 Monate lang gespeichert und von menschlichen Prüfern gelesen werden, Standortdaten erfasst werden und öffentlich zugängliche Daten zum Training der KI-Modelle verwendet werden.
Dies wirft erhebliche Bedenken hinsichtlich der Datenschutzpraktiken großer KI-Chatbots auf, was das Vertrauen von Werbetreibenden beeinträchtigt und die regulatorische Prüfung im AI- und AdTech-Ökosystem verschärft.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google hat Bard am 13. Juli 2023 in EU-Ländern nach einer Einigung mit der irischen Datenschutzbehörde eingeführt.
- Bard-Nutzerchats werden standardmäßig für bis zu 18 Monate in Google-Konten gespeichert.
- Menschliche Prüfer können Bard-Konversationen lesen, kommentieren und verarbeiten.
- Testantworten von Bard standen im Widerspruch zu Googles offiziellen Datenschutzrichtlinien zu Datenspeicherung, Standort und KI-Training.
- Google gibt an, öffentlich verfügbare Informationen zum Training seiner KI-Modelle wie Bard zu nutzen.
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