Beobachtetes Signal · 28. März 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Google Ads testet blauen Verifizierungshaken in den SERPs
Google führt derzeit einen Test durch, bei dem blaue Verifizierungshaken – geknüpft an das im Jahr 2020 eingeführte Werbetreibenden-Verifizierungsprogramm von Google – bei Google Ads auf den Search Engine Results Pages (SERPs) angezeigt werden. Diese Abzeichen sollen die Identität von Werbetreibenden signalisieren und für mehr Transparenz sorgen, was potenziell das Nutzervertrauen in bezahlte Anzeigen stärken kann. Die Neuerung wurde von Khushal Bherwani beobachtet und von Barry Schwartz auf Search Engine Roundtable berichtet. Die Autoren weisen darauf hin, dass sie das Abzeichen bei ihren eigenen Anzeigen nicht reproduzieren konnten, und verweisen auf die jüngste Umbenennung von Anzeigen in „Sponsored“ (Gesponsert) auf Mobilgeräten und Desktops. Der Artikel ordnet dieses Experiment in die breitere Diskussion über Verifizierungssignale auf Plattformen wie Instagram, Twitter und Meta ein und deutet an, dass ein flächendeckender Rollout weitreichende Auswirkungen auf die Werbelandschaft haben könnte.
Die Erprobung von Identitätsverifizierungen durch Google Ads markiert einen wichtigen Schritt zur Erhöhung der Werbetransparenz und hat potenziell branchenweite Auswirkungen auf das Nutzervertrauen in Paid-Search-Kampagnen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google testet blaue Verifizierungshaken für verifizierte Werbetreibende bei Google Ads in den SERPs.
- Die Abzeichen basieren auf dem im Jahr 2020 eingeführten Verifizierungsprogramm für Werbetreibende.
- Khushal Bherwani hat die Abzeichen beobachtet; Barry Schwartz berichtete darüber.
- Das Abzeichen war nicht reproduzierbar; Google hatte zuvor Anzeigen als ‚Sponsored‘ bzw. ‚Gesponsert‘ gekennzeichnet.
- Der Test wird in den Kontext branchenweiter Verifizierungsdebatten (Instagram, Twitter, Meta) zur Steigerung des Nutzervertrauens gestellt.
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Grok Bot durchsucht X und nutzt Konkurrenzmodelle
SpaceXAI hat seinen AI-Agenten Grok Bot um die Fähigkeit erweitert, die gesamte X-Plattform kontinuierlich zu durchsuchen und zu analysieren. Nutzer können den Agenten nun für 24/7-Social-Listening, Markenüberwachung und Trendanalysen einsetzen, ähnlich wie bei Googles Information Agents. Grok Bot wird je nach Aufgabenstellung auch Modelle von Konkurrenten wie Claude Opus 5.5, Midjourney und Suno integrieren. Dieser Schritt signalisiert einen Wandel hin zu Multi-Modell-AI-Agenten und erweitert die Möglichkeiten der KI-gestützten Social-Media-Analyse.
Instagram-Edits-App ermöglicht jetzt Carousel-Erstellung
Die Edits-App von Instagram erlaubt Creatorn jetzt die direkte Erstellung von Karussell-Posts, wie der Creators Account von Instagram über Instagram und Threads bekannt gab. Das Feature steht iOS-Nutzern sofort zur Verfügung, eine Android-Version soll bald folgen. Plattformchef Adam Mosseri bestätigte in einem Broadcast Channel, dass Nutzer auf jeder Slide Fotos und Videos mischen, Bilder über Slides hinweg verknüpfen sowie die bereits aus der Videoediting bekannten Sticker, Texteffekte und Cutouts verwenden können. Dies soll die Content-Erstellung vereinfachen und das Engagement fördern, da Karussells weiterhin ein beliebtes Format sind. Zusätzlich ist der Edits AI Assistant, der Videoideen basierend auf Account-Metriken liefert, derzeit nur in den USA verfügbar. Meta erweitert weiterhin seine Creator-Tools zur Unterstützung des Social-Media-Marketings.
OpenAI wirbt für Anzeigen in ChatGPT als humanitärer Auftrag
Auf der Advertising Week New York verteidigte Samantha Jacobson, VP of Monetization Partnerships bei OpenAI, die Einführung von Werbung in ChatGPT als Weg, die Vorteile der AGI für alle zugänglich zu machen, da nicht jeder für Abos zahlen kann. Sie betonte, dass das Verbrauchervertrauen das Wichtigste sei, selbst auf Kosten von Umsatz oder Partnerschaften, und stellte die intent-basierte Werbung von ChatGPT der traditionellen demografischen Zielgruppenansprache gegenüber, die sie als 'gruselig' bezeichnete. Das Werbegeschäft von OpenAI wächst schnell: Anzeigen starteten im Februar, ein Self-Service-Ad-Manager in den USA im Mai, und Ende August wurde eine jährliche Umsatzrate von 1 Milliarde US-Dollar erreicht, mit Zehntausenden Werbetreibenden in über 40 Ländern. Das Unternehmen strebt laut Berichten 2,5 Milliarden US-Dollar Werbeeinnahmen in diesem Jahr und 100 Milliarden US-Dollar bis 2030 an. Jacobsons Aussagen kommen vor dem Hintergrund allgemeiner Skepsis gegenüber werbefinanzierten Modellen und Datenschutzbedenken.
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