Beobachtetes Signal · 27. Mai 2026 · Technical Release · Quelle: https://www.blogger.com/feeds/7815614485808579332/posts/default?category=google_ads_api&orderby=published · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Google Ads API führt „Total Co-view“ für Reichweitenmessung ein
Google hat angekündigt, dass die Google Ads API ab dem 2. Juni 2026 ihre Definition der Reichweitenmetrik auf ein „Total Co-view“-Modell umstellt. Diese Aktualisierung gleicht das Google-Reporting an Standards für Offline-Medien sowie Drittanbieter-Messungen an und erfasst alle Personen, die eine Anzeige auf einem Connected TV (CTV) gesehen haben – einschließlich mehrerer Zuschauer vor demselben YouTube-Bildschirm. Die Änderung betrifft diverse kampagnenbezogene Reichweiten- und Frequenzmetriken wie eindeutige Nutzer und Multi-View-Schwellenwerte. Eine API-Versionsmigration oder Code-Änderungen sind nicht erforderlich, da die Anpassung als reine Datendefinition automatisch erfolgt. Werbetreibende und Entwickler müssen jedoch ab dem Stichtag mit potenziellen Verschiebungen bei ausgewiesenen Reichweiten und Frequenzen rechnen und interne Dashboards entsprechend anpassen. Die Ankündigung wurde von Mattia Tommasone aus Googles Developer Relations Team für Advertising and Measurement veröffentlicht.
Eine technische Änderung der Datendefinition durch eine dominante Plattform verändert die Berichterstattung zu Reichweite und Frequenz in Google Ads grundlegend und harmonisiert diese mit Offline-Standards, was direkte Auswirkungen auf Kampagnen-Reporting, Dashboards und Measurement-Partner hat.
Marktsignale zu Google in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Google Ads API stellt die Reichweitenmetriken ab dem 2. Juni 2026 auf die Definition „Total Co-view“ um.
- Die neue Definition zählt Personen, die Werbung auf Connected TV-Geräten gesehen haben, einschließlich mehrerer Zuschauer auf demselben YouTube-Bildschirm.
- Betroffen sind kampagnenbezogene Metriken wie metrics.unique_users, verschiedene Frequenzmetriken (two_plus, three_plus etc.) sowie metrics.average_impression_frequency_per_user.
- Es sind keine API-Versionsmigrationen oder Code-Änderungen erforderlich, da die Anpassung der Datendefinition automatisch erfolgt.
- Die Ankündigung erfolgte am 27. Mai 2026 durch Mattia Tommasone von Googles Advertising and Measurement Developer Relations Team.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte UnternehmenOntologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
YouTube führt Metrik "Views Co-Viewed" für gemeinsames TV-Sehen ein
YouTube hat eine neue Metrik namens "Views Co-Viewed" eingeführt, um die Gesamtzahl der Personen zu schätzen, die Inhalte gemeinsam auf TV-Bildschirmen ansehen. Diese Änderung trägt der Realität des gemeinsamen Fernsehens in vernetzten TV-Umgebungen Rechnung und geht über das traditionelle Modell "Ein Gerät gleich eine Ansicht" hinaus. Die Metrik nutzt statistische Modellierung auf Basis von demografischen Mustern, Videogenres und Sehzeiten, um die tatsächliche Reichweite zu schätzen. Beispielsweise zählt eine Familie von drei Personen, die ein Video einmal ansieht, als drei Co-Views. YouTube stellte klar, dass diese Metrik weder die öffentlichen Aufrufzahlen noch die programmatischen AdSense-Auszahlungen beeinflusst, aber Kreativen bei der Verhandlung von Markendeals eine plattformgestützte Schätzung der Gesamtzuschauerzahl ermöglicht. Die Metrik entspricht den bestehenden Co-Viewing-Metriken von Google in Google Ads und Display & Video 360 und standardisiert die Währung über den gesamten Werbe-Trichter hinweg. Die modellierten Daten benötigen jedoch bis zu 48 Stunden für die Verarbeitung, was zu vorübergehenden Deflationen in Echtzeitberichten führen kann.
Google Ads API v24 veröffentlicht: Neuerungen für Cart-Data und Reporting
Google hat am 22. April 2026 die Version 24 der Google Ads API veröffentlicht. Das Update bringt Unterstützung für Conversions mit Warenkorbdaten, darunter eine neue CartDataSalesView-Ressource sowie Produktsegmentierungen wie product_sold_brand. Zudem wurden neue, nicht gebotsfähige Kennzahlen ('all'-Metriken) wie all_cost_of_goods_sold_micros integriert. Die ShoppingPerformanceView unterstützt nun ein Attribut zur Unterscheidung von klick- und ansichtsattribuierten Warenkorbdaten. Mehrere API-Refactorings erfordern Code-Anpassungen, darunter die Verlagerung von Video-Content-Ausschluss-Einstellungen auf Kundenebene sowie strukturelle Änderungen in den Diensten AudienceInsightsService, ReachPlanService und ContentCreatorInsightsService. Google empfiehlt Entwicklern dringend ein Upgrade der Client-Bibliotheken, um die neuen Funktionen nutzen zu können und Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen
Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.
