Beobachtetes Signal · 3. Juni 2026 · Product Launch · Quelle: onlinemarketing.de · Relevanz: 5/5 · Sentiment: Positiv
Google führt AI Performance Reports und Opt-Out in Search Console ein
Google hat in der Search Console neue AI Performance Reports eingeführt, die Website-Betreibern Einblicke in die Sichtbarkeit ihrer Inhalte in generativen Suchfunktionen wie AI Overviews und AI Mode bieten. Die Berichte zeigen Impressionen, zitierte URLs, Länder, Geräte sowie zeitliche Verläufe, erfassen derzeit jedoch keine Klicks. Zudem testet Google einen Schalter in der Search Console, mit dem Publisher ihre Inhalte von AI Overviews, AI Mode und ähnlichen generativen Oberflächen ausschließen können. Websites, die sich dagegen entscheiden, erhalten keine Impressionen oder Traffic mehr aus diesen generativen Funktionen, während die klassischen Such-Rankings unverändert bleiben. Der Rollout und der Opt-Out-Test starten zunächst für eine Auswahl von Websites im Vereinigten Königreich. Laut Google verzeichnen AI Overviews monatlich über 2,5 Milliarden und AI Mode mehr als eine Milliarde Nutzer.
Diese neue Search Console-Funktion und die Kontrollmöglichkeit für Publisher verändern Messbarkeit und Sichtbarkeit in der generativen Suche grundlegend. Sie bieten neue Transparenz sowie eine Handhabe, die die Referral-Traffic-Dynamik und regulatorische Debatten maßgeblich beeinflussen kann.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google hat AI Performance Reports in der Search Console gestartet, um die Sichtbarkeit in AI Overviews, AI Mode und weiteren generativen Suchfunktionen darzustellen.
- Die Berichte umfassen Impressionen, zitierte URLs, Länder, Endgeräte und zeitbasierte Sichtbarkeitstrends, enthalten jedoch keine Klickdaten.
- Google testet einen Opt-Out-Schalter, der Websites aus AI Overviews und AI Mode ausschließt; dies stoppt den Traffic aus diesen Features, lässt klassische Rankings aber unberührt.
- Der Rollout und die Tests für die Deaktivierungsoption beginnen mit einer Untergruppe von Websites im Vereinigten Königreich.
- Google beziffert die monatliche Nutzerzahl von AI Overviews auf über 2,5 Milliarden und die von AI Mode auf mehr als eine Milliarde.
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Google erwägt Opt-out-Option für AI Overviews und AI Mode
Google prüft Berichten zufolge einen Opt-out-Mechanismus für Inhalte in AI Overviews und AI Mode, der es Publishern ermöglichen könnte, ihre Websites von KI-basierten Suchergebnissen auszuschließen. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund regulatorischer Untersuchungen durch die britische Wettbewerbsbehörde CMA, die eine stärkere Kontrolle der Publisher über KI-generierte Inhalte fordert. Google signalisiert entsprechende Anpassungen, betont jedoch, dass die Nützlichkeit der Suche nicht beeinträchtigt werden darf. Die Diskussion verdeutlicht den Spagat zwischen dem Schutz von Content vor KI-Nutzung und dem Risiko einer vollständigen Deindexierung. Dabei werden Cloudflare-Schutzmechanismen, Vorschläge für Pay-per-Crawl-Modelle sowie die Content Signals Policy ins Spiel gebracht, um Inhalte gezielt von KI-Diensten auszuschließen. Ein solcher Schritt könnte weitreichende Auswirkungen auf Traffic, Impressionen und Klicks für Publisher haben.
Publisher erhalten Opt-out-Option für Google AI Search
Großbritannien hat neue Regulierungsvorgaben erlassen, die Google verpflichten, Website-Publishern ein Opt-out für die Aggregation in generativen AI Search-Funktionen anzubieten. Google hat die Compliance angekündigt und wird eine entsprechende Option in der Search Console integrieren, die Publisher-Websites von AI Overviews, AI Mode sowie AI Overviews in Discover ausschließt. Die Funktion wird zunächst mit ausgewählten britischen Publishern getestet, bevor ein weltweiter Rollout erfolgt. Die Wettbewerbsbehörde CMA bezeichnete die Maßnahme als weltlose Premiere, die die Verhandlungsposition von Publishern für Content-Nutzung und -Training stärkt. Zudem muss Google klare Attributionslinks in AI-Antworten sicherstellen und betont, dass ein Opt-out keine negativen Auswirkungen auf das traditionelle Search-Ranking hat. Ergänzend führt Google neue Search-Console-Metriken ein, die anzeigen, welche Seiten in AI-Antworten und welchen Ländern ausgespielt werden.
Google AI-Opt-out lässt Publisher vor unbrauchbarer Wahl zurück
Die britische Wettbewerbsbehörde CMA hat Google verpflichtet, Publishern mehr Kontrolle und Transparenz über die Nutzung ihrer Inhalte in AI-Suche zu geben – einschließlich Opt-outs für AI Overviews, AI Mode und AI-Zusammenfassungen in Discover sowie des Trainings von AI-Modellen. Google plant weltweite Steuerungsoptionen in der Search Console und hat neun Monate Zeit zur Umsetzung. Marktteilnehmer kritisieren den Mechanismus als praxisfern: Er setzt auf Standard-Opt-in, es fehlen essenzielle AI-spezifische Klickdaten zur Wirkungsanalyse, und Dienste sind womöglich unter einem einzigen Schalter gebündelt. Viele Publisher befürchten, aus Wettbewerbsdruck weiterhin teilnehmen zu müssen. Die CMA kündigte an, die Implementierung eng zu überwachen und bei Bedarf weitere Schritte einzuleiten.
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