Beobachtetes Signal · 8. Apr. 2025 · Interview · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Gute Mitarbeiter kündigen nicht den Job, sondern die Führung
Ein Interview mit Verena Fritzenwenger, CEO der People Consulting GmbH, beleuchtet Strategien zur Bindung von Top-Talenten und zur Senkung der Fluktuation durch bessere Führungsqualität und Entwicklungschancen. Laut einer StepStone-Studie erwägen inzwischen 73 Prozent der Beschäftigten monatlich einen Jobwechsel – ein Anstieg gegenüber 64 Prozent im Vorjahr. Zu den Haupttreibern zählen Gehaltswünsche (35 %), Unzufriedenheit in der Rolle (34 %), Stress (33 %) und attraktivere Angebote (26 %). Fritzenwenger betont, dass Unternehmen auf starke Führung, offene Kommunikation und gezielte Förderung setzen müssen, statt erst bei einer Kündigung mit Gehaltserhöhungen zu reagieren. Sie empfiehlt zudem flexible Modelle wie die Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich. Loyalität entsteht demnach vor allem dann, wenn sich Mitarbeitende gehört und geschätzt fühlen. Bemerkenswert ist, dass nur 25 Prozent der Befragten mit ihren Vorgesetzten vollkommen zufrieden sind.
Steht in keinem direkten Zusammenhang zu AdTech oder MarTech, sondern konzentriert sich branchenübergreifend auf HR-Führung und Talentbindung.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- 73 Prozent der Befragten erwägen monatlich einen Jobwechsel (Vorjahr: 64 %, laut StepStone-Studie).
- Hauptgründe für einen Kündigungswunsch: Gehalt (35 %), Rollenunzufriedenheit (34 %), Stress (33 %), bessere Angebote (26 %).
- Lediglich 25 Prozent sind mit ihren Vorgesetzten vollkommen zufrieden.
- Verena Fritzenwenger (CEO People Consulting GmbH) fordert Retention-Strategien mit Fokus auf Führung, Kommunikation und Weiterentwicklung.
- Befürwortung einer Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich und Warnung vor nachträglichen Gehaltserhöhungen im Kündigungsfall.
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KI-Boom halbiert Einstiegsjobs in New Yorker Tech-Branche
Ein neuer Bericht des Center for an Urban Future (CUF) zeigt, dass die Zahl der Einstiegsjobs in der Tech-Branche in New York City seit 2022 um 49 Prozent gesunken ist – ein stärkerer Rückgang als in jedem anderen Sektor. Besonders betroffen sind Berufe mit hoher KI-Exposition, wo die Stellen um 29 Prozent zurückgingen. Im Gegensatz dazu stieg die Einstellung in weniger KI-betroffenen Bereichen um 21 Prozent, und Jobs mit ausgeprägten KI-Kenntnissen legten um 20 Prozent zu. Der Trend setzt sich in Deutschland fort: Die Plattform Stepstone verzeichnete im ersten Quartal 2025 einen Rückgang der Einstiegsjobs um 45 Prozent gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt, und in der ersten Jahreshälfte 2026 bleibt die Lücke mit 18 Prozent bestehen. Experten führen dies auf wirtschaftliche Schwäche und die Automatisierung durch KI zurück, warnen aber vor einem künftigen Fachkräftemangel.
AI Shifts Youth Toward Hands-On Trades
A t3n article reports findings from Autodesk’s "AI Jobs Report 2026," showing that many young people are turning away from purely digital office careers and increasingly prefer hands-on professions like construction, manufacturing and trades. The survey (1,000 students aged 14–23 and 500 creative/production professionals) found 66% of students and 61% of professionals want careers that involve making physical things — a 6 percentage-point increase from 2024. Although 82% of U.S. respondents feel confident using AI tools such as Claude, Gemini and ChatGPT, most underappreciate the technical aspects of trade and manufacturing: 60% view those fields as mainly manual and only 24% see them as highly technical. Only 36% feel able to use job-specific AI tools; 80% prefer to learn relevant skills via YouTube. Autodesk also reports a 32% year-over-year rise in AI-related job postings for design and manufacturing.
Berliner KI-Startup n8n sichert sich 180 Millionen Dollar bei 2,5-Milliarden-Bewertung
Die in Berlin ansässige Workflow-Automatisierungs- und AI-Agent-Plattform n8n hat in einer von Accel angeführten Finanzierungsrunde 180 Millionen US-Dollar eingesammelt und erreicht damit eine Bewertung von 2,5 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einer Verachtfachung des Unternehmenswerts gegenüber der letzten Runde im März. Neben Accel beteiligten sich Meritech, Redpoint, Visionaries Club und NVentures (der Investmentarm von Nvidia) sowie die Bestandsinvestoren Sequoia, HV Capital, Highland Europe und Felicis Ventures. Das 2019 gegründete Unternehmen ermöglicht Entwicklern den Bau modularer AI Agents sowie die Automatisierung von Workflows über mehr als 400 Integrationen. n8n bedient über 650.000 Entwickler und zählt Großkunden wie Vodafone und Stepstone zu seinem Portfolio. Nach einer kürzlich geschlossenen Partnerschaft mit der Deutschen Telekom zur Entwicklung von AI Agents für Geschäftskunden steigt n8n neben DeepL, Parloa und Black Forest Labs zu Deutschlands viertem KI-Unicorn auf.
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