Beobachtetes Signal · 9. Dez. 2025 · Market Research · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ

Indeed-Report 2025: Deutsches Workplace Wellbeing im internationalen Vergleich auf dem letzten Platz

Zusammenfassung des Signals

Der Work Wellbeing Report 2025 von Indeed offenbart erhebliche Defizite beim Wohlbefinden und der persönlichen Entwicklung von Beschäftigten in Deutschland. Lediglich 21 Prozent der Arbeitnehmer fühlen sich sowohl zufrieden als auch in ihrer beruflichen Entwicklung gefördert. Im internationalen Vergleich landet Deutschland damit auf dem letzten Platz, hinter den Niederlanden (36 %), den USA (26 %), Australien (25 %), Frankreich (25 %) und dem Vereinigten Königreich (23 %). Der Report stellt zudem einen direkten Zusammenhang zwischen dem Wohlbefinden und der Offenheit für neue Technologien her: In Unternehmen, die ein positives Arbeitsumfeld aktiv fördern, zeigen sich 71 Prozent der Angestellten aufgeschlossener gegenüber Innovationen wie Künstlicher Intelligenz, während 52 Prozent ihre Kreativität und Produktivität gesteigert sehen. Gleichzeitig geben 91 Prozent an, dass die Arbeit ihre Stimmung direkt beeinflusst, 52 Prozent klagen über körperliche Beschwerden und 47 Prozent fehlt nach Feierabend die Energie für Hobbys. Die allgemeine Arbeitszufriedenheit sank von 41 Prozent im Jahr 2023 auf 24 Prozent im Jahr 2025, und ein Viertel der Beschäftigten sucht aktiv nach einem neuen Job.

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Hohe Konfidenz

Die Untersuchung verdeutlicht das mangelnde Wohlbefinden in deutschen Unternehmen und zeigt auf, wie entscheidend eine gesunde Arbeitskultur für die Adaption neuer Technologien und die Innovationskraft ist.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Der Indeed Work Wellbeing Report 2025 zeigt, dass nur 21 % der deutschen Beschäftigten zufrieden sind und sich beruflich entwickeln können.
  • Deutschland belegt im internationalen Vergleich den letzten Platz beim Workplace Wellbeing; die Niederlande führen mit 36 %.
  • 71 % der Mitarbeiter in Unternehmen mit aktiver Wohlbefinden-Förderung sind offener für KI; 52 % fühlen sich kreativer und produktiver.
  • Die Zufriedenheit am Arbeitsplatz sank von 41 % im Jahr 2023 auf 24 % im Jahr 2025; 25 % suchen wegen hohem Stress einen neuen Job.
  • 91 % der Beschäftigten geben an, dass die Arbeit ihre Stimmung beeinflusst; 52 % berichten über physische Beschwerden.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 9. Dez. 2025
Ursprünglicher Berichttitel: “Wohlbefinden im Job: So schlecht geht es Deutschlands Beschäftigten | OnlineMarketing.de”

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Large Language Models (LLM) & AI17. März 2026

Deutschland lässt enormes KI-Potenzial am Arbeitsplatz liegen

Laut der globalen Indeed- und YouGov-Workforce-Insights-Studie mit rund 80.000 Befragten hinkt Deutschland bei der beruflichen Anwendung von KI hinterher, obwohl die private Nutzung hoch ist. In Deutschland nutzen 59 Prozent KI privat und übertreffen damit den globalen Durchschnitt von 52 Prozent sowie die USA (53 Prozent) und UK (45 Prozent). Im Job verwenden jedoch nur 46 Prozent KI, was eine Lücke von 13 Prozentpunkten zur privaten Nutzung aufreißt (globaler Schnitt: 8 Punkte). Rund 34 Prozent beklagen eine unzureichende Implementierung oder mangelnde Unterstützung im Unternehmen. Dabei birgt der Einsatz messbare Potenziale: Regelmäßige deutsche KI-Anwender sparen wöchentlich etwa 1,7 Stunden (rund 90 Stunden jährlich). Zudem berichten 72 Prozent von stärker automatisierten Workflows und 63 Prozent von Fortschritten bei Innovation und Problemlösung. Die Ergebnisse unterstreichen den dringenden Bedarf an Infrastruktur, Schulungen und strategischer Ausrichtung.

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Labour Market28. Sept. 2026

Einstiegsjobs in Deutschland seit 2022 eingebrochen

Eine Analyse des Indeed Hiring Lab zeigt, dass die Zahl der ausgeschriebenen Einstiegsjobs in Deutschland seit ihrem Höchststand im Sommer 2022 um mehr als zwei Drittel gefallen ist. Bis Juli 2026 lagen Einstiegsjobs 46% unter dem Niveau von 2019, während der gesamte Stellenmarkt nur 8% über diesem Niveau lag. Besonders betroffen sind wissensbasierte Büroberufe: IT-Anwendungen (minus 77%), Marketing (minus 75%) und Projektmanagement (minus 60%). Nur Pflege/Medizin/Pharmazie und Lebensmittel/Gastronomie/Hotellerie verzeichneten Zuwächse. Der Rückgang ist besonders stark in Bereichen mit hoher KI-Exposition, aber das Indeed Hiring Lab warnt, dass der Trend bereits vor ChatGPT begann und wirtschaftliche Schwäche sowie Kostensenkungen eine Rolle spielen. Im Gegensatz dazu entwickeln sich Ausbildungs- und duale Studiengänge robuster: 50% mehr Angebote als 2019. Der Bericht betont die wachsende Bedeutung der beruflichen Ausbildung als stabiler Einstiegspfad in einem schwierigen Arbeitsmarkt.

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