Beobachtetes Signal · 19. Juni 2024 · Research / Study · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Deutschland: Stagnation bei der Besetzung von Führungspositionen mit Frauen
Eine von LinkedIn und dem World Economic Forum unterstützte Studie untersucht die Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen und zeigt auf, dass die Fortschritte weiterhin begrenzt bleiben. Global sank die Einstellungsrate von Frauen in Führungspositionen von 37,5 Prozent im Jahr 2022 auf 36,4 Prozent im Jahr 2024. In Deutschland stagnierte die Quote im niedrigen Bereich von rund 23 Prozent und lag 2022 bei 23,3 Prozent, 2023 bei 23,6 Prozent sowie 2024 bei 23,4 Prozent. Der Anteil von Frauen an deutschen KI-Talenten stieg von 16,7 Prozent im Jahr 2016 auf 21,1 Prozent im Jahr 2023. Branchenbezogen verzeichnen Unternehmensdienstleistungen (62 Prozent), Bildung und Forschung (59 Prozent) sowie der öffentliche Sektor (59 Prozent) den höchsten Frauenanteil, während Immobilien (43 Prozent), Finanzen (44 Prozent) und Logistik beziehungsweise Transport (46 Prozent) zurückbleiben. Signifikante Lücken zeigen sich zudem je nach Hierarchiestufe: von 41,8 Prozent auf Einstiegsebene über 29,7 Prozent im Management bis hin zu 18 Prozent in Vorständen.
Branchenrelevante Studie zur globalen und deutschen Geschlechtervielfalt in Führungspositionen; plattformunabhängig und für strategische HR- und Diversitätsentscheidungen von Bedeutung.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die globale Einstellungsrate von Frauen in Führungspositionen sank von 37,5 % (2022) auf 36,4 % (2024).
- In Deutschland lag die Einstellungsrate in Führungspositionen bei 23,3 % (2022), 23,6 % (2023) und 23.4 % (2024).
- Der Anteil von Frauen unter deutschen KI-Talenten stieg von 16,7 % im Jahr 2016 auf 21,1 % im Jahr 2023.
- Höchster Frauenanteil nach Branchen in Deutschland: Unternehmensdienstleistungen (62 %), Bildung und Forschung (59 %), öffentlicher Sektor (59 %).
- Niedrigster Frauenanteil nach Branchen in Deutschland: Immobilien (43 %), Finanzen (44 %), Logistik und Transport (46 %).
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Studie: Frauenanteil in Führungsetagen deutscher Leitmedien sinkt weiter
Eine Studie von Pro Quote Medien zur Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen bei deutschen Leitmedien belegt einen anhaltenden Abwärtstrend, der im Jahr 2024 eingesetzt hat. Nach fünf aufeinanderfolgenden Erhebungen mit rückläufigen Anteilen von Frauen in Spitzenpositionen der Redaktionen verdeutlichen die aktuellen Zahlen laut Pro Quote keine isolierten Ausreißer, sondern eine verfestigte negative Entwicklung. Der von Eva-Maria Schmidt verfasste und am 06.08.2026 auf Horizont veröffentlichte Bericht unterstreicht, dass die Fortschritte der vergangenen Jahre bei der Diversität in den Führungsgremien der Medienbranche spürbar ins Stocken geraten sind. Dies wirft branchenweite Fragen zur nachhaltigen Verankerung von Chancengleichheit und modernen Führungsstrukturen in den Redaktionsstuben auf.
Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
Beim B2Believe-Event von LinkedIn im neuen Space im Empire State Building forderten Führungskräfte und Praktiker eine Abkehr von leitorientiertem B2B-Marketing hin zu einem 'Full-Journey'-Ansatz, der Signale, Targeting, Creatives, die gesamte Customer Journey und Messung verbindet. Jae Oh, Senior Director of Product Management, zeigte, dass weniger als 10% der Upper-Funnel-Zielgruppen in Bottom-Funnel-Kampagnen gelangen, und forderte Marketer auf, Markenaufbau mit Demand Capture zu verbinden. Eine Studie des B2B Institute von LinkedIn mit eMarketer ergab, dass 77% der Marketer sagen, sie zielen nicht mehr auf Einzelpersonen, aber nur 31% haben einen Playbook für die Aktivierung von Zielgruppen im unteren Funnel. Praktiker von Canva, SAP, Mastercard und anderen zeigten, wie Marketing und Vertrieb gemeinsame Signale nutzen. LinkedIn skizzierte zudem eine Produkt-Roadmap mit Fokus auf Cost-per-Opportunity-Ziele, Multi-Format-Kampagnen, agentische Workflows und Inkrementalitäts-Prognosen.
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