Beobachtetes Signal · 26. Okt. 2026 · Data Update · Quelle: DWDL · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
TV-Quoten: Zeitversetzte Nutzung hebt Tatort und Friesland
Die deutsche TV-Branche blickt täglich auf vorläufig gewichtete Quoten, die nach sieben Tagen durch endgültig gewichtete Werte ersetzt werden. Diese enthalten zeitversetzte Nutzung bis zu drei Tage nach Ausstrahlung und basieren auf einer breiteren Haushaltsbasis. Seit der Umstellung auf den 'Marktstandard Bewegtbild' zum 1. Januar 2024 werden auch Livestreams aus den Mediatheken einbezogen, nicht jedoch zeitversetzte Mediatheken-Abrufe. Dieser Artikel analysiert die größten Zugewinne zwischen vorläufigen und endgültigen Quoten für die Woche vom 12. bis 18. Oktober 2026. Der 'Tatort: Unter Feinden' Zweiteiler verzeichnete einen deutlichen Anstieg von 530.000 Zuschauern auf 7,78 Millionen, wobei Teil 2 erfolgreicher war als Teil 1. Auch der ZDF-Krimi 'Friesland' gewann 530.000 Zuschauer hinzu und erreichte 6,25 Millionen, der bislang größte Nachschlag in der Geschichte der Reihe. Die 'heute-show' führte erneut mit einem Plus von 1,29 Millionen auf 4,69 Millionen Zuschauer und einem Marktanteil von 36,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.
Dieser Artikel liefert detaillierte TV-Quotendaten für einzelne deutsche Sendungen, was für den deutschen TV-Werbemarkt relevant ist, aber kein bedeutendes Branchenereignis darstellt. Es fehlen breitere AdTech/MarTech-Implikationen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die endgültig gewichteten Quoten für die Woche vom 12. bis 18. Oktober 2026 zeigen einen Anstieg von 530.000 Zuschauern für 'Tatort: Unter Feinden' auf 7,78 Millionen.
- Die ZDF-Serie 'Friesland - Der letzte Häuptling' gewann 530.000 Zuschauer hinzu und erreichte 6,25 Millionen, der bislang größte Nachschlag in der Geschichte der Reihe.
- Die 'heute-show' verzeichnete in den endgültigen Quoten ein Plus von 1,29 Millionen auf 4,69 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 36,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.
- Die endgültigen Daten umfassen zeitversetzte Nutzung bis zu drei Tage nach Ausstrahlung und Livestreams, jedoch keine zeitversetzten Mediatheken-Abrufe.
- Die Umstellung auf den 'Marktstandard Bewegtbild' erfolgte am 1. Januar 2024 und integrierte Livestreams in die Quoten.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“Die AGF Videoforschung ist die Quelle der in diesem Artikel verwendeten Quotendaten.”
“DWDL.de ist der Herausgeber dieses Artikels und hat die Berechnungen auf Basis der AGF-Daten durchgeführt.”
Ontologie & Marktkonzepte
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ZDF-Krimi „München Mord“ führt bei zeitversetzten TV-Quoten
Das ZDF-Krimidrama „München Mord“ verzeichnete in der Kalenderwoche vom 17. bis 23. August 2026 den stärksten Zuwachs bei der zeitversetzten Fernsehnutzung in Deutschland und gewann 430.000 zusätzliche Zuschauer hinzu, womit eine Gesamtreichweite von 4,46 Millionen erreicht wurde. Auch andere Formate wie das ZDF-„heute-show Spezial“ und die ARD-Sendung „Inas Nacht“ verzeichneten nach der finalen konsolidierten Reichweitenmessung deutliche Zuschauerzuwächse. Diese acht Tage nach der Ausstrahlung von der AGF Videoforschung veröffentlichten endgültigen gewichteten Quoten berücksichtigen sowohl digitale Aufzeichnungen als auch digitale Livestreams. Dies unterstreicht die wachsende Bedeutung von zeitversetzter Nutzung und Streaming-Integration in modernen Publikumsmetriken.
Wiederholter „Tatort“ hält linearer Fußball-Konkurrenz erfolgreich stand
Berichten von DWDL zufolge konnte eine Wiederholung der traditionsreichen Krimiserie „Tatort“ am Sonntag im linearen Fernsehen ein starkes Publikum verzeichnen und sich als reichweitenstärkstes Nicht-Fußball-Format während einer ZDF-Nationalmannschaftsübertragung behaupten. Die Ausstrahlung um 20:15 Uhr im Ersten (ARD) erreichte im Durchschnitt 5,13 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 21,5 Prozent, während die vorherige „Tagesschau“ 6,02 Millionen (28,6 Prozent) verbuchte. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erzielte die „Tagesschau“ einen Marktanteil von 24,5 Prozent, und der „Tatort“ lockte 580.000 Zuschauer (11,6 Prozent) an. Als Datenquelle nennt der Bericht AGF SCOPE / AGF Videoforschung. Die Reichweitendaten beziehen sich auf den Fernsehtag 31.05.2026 bei einer Veröffentlichung am 01.06.2026.
Wiederholter „Tatort“ dominiert mühelos die sonntägliche Primetime
Eine „Tatort“-Wiederholung („Man stirbt nur zweimal“) hat am 10. Mai 2026 trotz Sommerpause die deutsche Fernseh-Primetime angeführt und 6,36 Millionen Zuschauer erreicht. Die Ausstrahlung erzielte einen Gesamtmarktanteil von 28,3 Prozent, 23,3 Prozent bei den 14- bis 59-Jährigen sowie 19,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Das ZDF-Drama „Neuer Wind im Alten Land“ (Staffel 2) kam auf 3,52 Millionen Zuschauer und 15.6 Prozent Marktanteil, was auf eine insgesamt rückläufige lineare Reichweite im Vergleich zur ersten Staffel hindeutet (Episodenreichweiten von 3,44 bis 3,93 Millionen im Vergleich zu zuvor 4,22 bis 5,17 Millionen). Im Tagesprogramm kehrte der ZDF-Fernsehgarten mit 1,28 Millionen Zuschauern (17,7 Prozent Marktanteil) zurück. Die Daten basieren auf Messungen von AGF SCOPE / AGF Videoforschung, veröffentlicht von DWDL.de.
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