Beobachtetes Signal · 18. Juli 2018 · Industry Trend · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Gen Z treibt Omnichannel-Retail voran
Der Handel befindet sich im Wandel, da Online- und Offline-Kanäle verschmelzen und Kunden rund um die Uhr mit Händlern interagieren. Der Artikel beleuchtet das Omnishopper-Verhalten der Generation Z, die Smartphones im stationären Handel gezielt für Recherchen und Käufe nutzt. Die zwischen 1994 und 2002 geborene Generation Z macht rund zehn Prozent der Bevölkerung aus und zeigt sich offen für neue Handelskonzepte. Ein von Criteo veröffentlichter Report verdeutlicht, dass 68 Prozent der Gen Z physische Geschäfte besuchen, um Trends zu entdecken, 80 Prozent bei Zeitüberschuss im Laden stöbern und 76 Prozent Produkte vor dem Kauf gerne testen. Um diese Zielgruppe zu gewinnen, müssen Händler über Omnichannel-Marketing ein konsistentes, personalisiertes Einkaufserlebnis über alle digitalen und physischen Touchpoints hinweg bieten. Die Verknüpfung von Online-Recherche mit dem Store-Erlebnis sowie eine einheitliche cross-channel Kommunikation sind entscheidend, um Gen Z Shopper nachhaltig zu konvertieren.
Der Trend spiegelt die allgemeine Branchenentwicklung im Omnichannel-Retail wider, bei der die gezielte Ansprache der Generation Z im Fokus steht.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Generation Z umfasst die Geburtsjahrgänge 1994 bis 2002 und macht rund 10 Prozent der Bevölkerung aus.
- 68 Prozent der befragten Gen Z besuchen physische Geschäfte, um aktuelle Trends zu entdecken.
- 80 Prozent der Gen Z stöbern bei passender Gelegenheit gerne im stationären Handel.
- 76 Prozent der Gen Z schätzen es, Produkte vor dem endgültigen Kauf physisch auszuprobieren.
- Die Erkenntnisse basieren auf einem aktuellen Gen Z Report von Criteo.
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Criteo SSP von Frost & Sullivan für Commerce Media Innovation ausgezeichnet
Laut einer Pressemitteilung vom 5. Oktober 2026 wurde die Supply-Side-Platform von Criteo von Frost & Sullivan für ihre herausragende Innovationskraft im Bereich Commerce Media ausgezeichnet. Diese Anerkennung unterstreicht die wachsende Bedeutung von Retail Media und zielgerichteter Vermarktung im programmatischen Ökosystem. Die Technologie ermöglicht es Marketer und Publishern, datenbasierte Kampagnen effizienter auszuspielen und Commerce-Daten nahtlos zu integrieren. Die Auszeichnung positioniert Criteo als einen der führenden Technologieanbieter, der die Transformation des digitalen Werbemarktes hin zu zielgerichteten, datenschutzkonformen Handelsmedien maßgeblich vorantreibt und neue Maßstäbe für die Monetarisierung von Inventar setzt.
AdTech bereitet sich auf Apples iOS-27-Blocklist vor
Das iOS-27-Update von Apple, das Mitte September veröffentlicht wurde, blockierte unerwartet mehrere Daten- und Identitätsanbieter, darunter LiveRamp, Permutive, Audigent und die adsrvr.org-Domain von The Trade Desk. The Trade Desk wurde in der iOS-27.2-Beta von der Blocklist entfernt, aber das grundlegende Problem bleibt bestehen, da Apple eine umfassendere Blocklist mit Hunderten von AdTech- und MarTech-Unternehmen plant. Die blockierten Domains sind für Identität und geräteübergreifendes Tracking entscheidend; ihre Entfernung stört die Anzeigenauslieferung, die Attribution und die Verwendung alternativer IDs in Safari. Anbieter erwägen die Migration zu First-Party-Server-Implementierungen, wobei der Trusted Server des IAB Tech Lab als mögliche Lösung hervorgeht. Die Einführung ist jedoch langsam, und die Auswirkungen sind derzeit durch die geringe Installationsbasis von iOS 27 begrenzt, dürften aber zunehmen.
OpenAIs Weg zu 25 Mrd. $ Werbeumsatz: Fünf zentrale Hürden
Das Werbegeschäft von OpenAI, das vor sieben Monaten gestartet wurde, erzielt Berichten zufolge eine annualisierte Umsatzrate von 1 Milliarde US-Dollar, mit Prognosen von 25 Milliarden US-Dollar Werbeeinnahmen bis Ende dieses Jahres und 100 Milliarden US-Dollar bis 2030. Werbetreibende nennen jedoch erhebliche Hindernisse, die einer Ausweitung der Ausgaben über Testbudgets hinaus im Wege stehen. Zu den wichtigsten Herausforderungen gehören unzureichende Messung und Attribution, starre Vertragsbedingungen, die Bedenken hinsichtlich Daten und Haftung aufwerfen, unzureichendes Inventar sowie die Notwendigkeit, den Werbetreibendenkreis durch Integrationen wie Shopify um KMU zu erweitern. Um dieses Wachstum zu unterstützen, geht OpenAI Partnerschaften mit AdTech-Unternehmen wie Criteo und Kargo ein, um die Reichweite zu vergrößern. Auch der Ausbau der Infrastruktur ist entscheidend, um die Nachfrage zu decken. Branchenbeobachter merken an, dass OpenAI diese Herausforderungen bewältigen muss, um mit etablierten Plattformen wie Google und Meta zu konkurrieren, insbesondere angesichts wachsender Bedenken hinsichtlich KI-Sicherheit und Datenschutz.
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