Beobachtetes Signal · 15. März 2024 · Regulation · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ

DSGVO-Verstöße: Bußgelder in der EU steigen 2023 auf über 2 Milliarden Euro

Zusammenfassung des Signals

Im Jahr 2023 verhängten die europäischen Datenschutzbehörden DSGVO-Bußgelder in Höhe von insgesamt 2,11 Milliarden Euro, verglichen mit 1,64 Milliarden Euro im Vorjahr. Dieser Anstieg resultiert maßgeblich aus zwei massiven Sanktionen gegen Meta in Höhe von 390 Millionen Euro im Januar sowie 1,2 Milliarden Euro im Mai 2023. Demgegenüber verzeichnete Deutschland im Jahresvergleich einen Rückgang sowohl bei der Anzahl als auch beim Gesamtvolumen der verhängten Bußgelder. Als Hauptursachen für Datenschutzverstöße gelten nach wie vor menschliches Versagen und Datenverlust. Die Entwicklung unterstreicht den verschärften regulatorischen Druck im EU-Raum, was direkte Auswirkungen auf die Compliance-Strategien in AdTech und MarTech hat.

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Hohe Konfidenz

Regulatorische Geldstrafen in der EU prägen das AdTech- und Datenschutz-Umfeld massiv. Die signifikanten Meta-Sanktionen verdeutlichen die deutlich verschärfte Durchsetzungspraxis der Behörden.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Gesamtsumme der EU-DSGVO-Bußgelder im Jahr 2023: 2,11 Milliarden Euro.
  • Meta wurde im Januar mit 390 Millionen Euro und im Mai 2023 mit 1,2 Milliarden Euro sanktioniert.
  • Deutschland verzeichnete 2023 insgesamt 169 Bußgelder von rund 4,33 Millionen Euro und im Vorjahr 453 Bußgelder von rund 5,8 Millionen Euro.
  • Datengrundlage bildet eine Erhebung des DSGVO-Portals für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023.
  • Häufigste Ursachen für Verstöße sind menschliches Versagen und Datenverlust.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 15. März 2024
Ursprünglicher Berichttitel: “DSGVO-Verstöße 2023: Bußgelder klettern auf über 2 Milliarden Euro | OnlineMarketing.de”

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