Beobachtetes Signal · 16. Aug. 2026 · Study / Report · Quelle: Retail-News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Gartner: Supply-Chain-Führungskräfte im Unklaren über AI-ROI
Eine Gartner-Studie zeigt, dass Unternehmen einen wachsenden Anteil ihrer digitalen Budgets in der Lieferkette für Künstliche Intelligenz aufwenden, viele Führungskräfte den wirtschaftlichen Nutzen jedoch nicht klar bewerten können. Laut der Untersuchung fließen inzwischen 67 % der digitalen Investitionen in Supply-Chain-Projekte in AI-Initiativen, während 55 % der Chief Supply Chain Officers (CSCOs) angeben, den finanziellen Nutzen nicht verlässlich einschätzen zu können. Gartner führt diese Messlücke weniger auf die Technologie als auf ein unzureichendes strategisches Change-Management zurück. Analysten empfehlen die Etablierung einer dedizierten AI-Change-Strategie, die Ausrichtung an Unternehmens- und Supply-Chain-Zielen, die Priorisierung hochgradig wertschöpfender Projekte sowie flexible Implementierungsmodelle. Zudem prognostiziert Gartner, dass Unternehmen die Renditen ihrer AI-Projekte bis 2030 verdoppeln könnten, wenn Change-Management-Aktivitäten konsequent auf Projektumfang und Geschäftsziele abgestimmt werden.
Gartner ist ein führendes Analystenhaus, dessen Studie wachsende AI-Investitionen und Messdefizite in Lieferketten aufzeigt; dies ist relevant für Enterprise-AI-Strategien und das Change-Management, jedoch nicht branchenverändernd für AdTech oder MarTech.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Gartner-Studie: 67 % der digitalen Supply-Chain-Investitionen fließen inzwischen in AI-Projekte.
- 55 % der befragten Supply-Chain-Führungskräfte (CSCOs) können den finanziellen Nutzen (ROI) ihrer AI-Initiativen nicht klar bewerten.
- Gartner identifiziert mangelndes strategisches Change-Management – nicht die Technologie – als Hauptgrund für unklare ROI-Bewertungen.
- Gartner prognostiziert, dass Unternehmen die Renditen aus AI-Projekten bis 2030 verdoppeln könnten, wenn Change-Management-Maßnahmen konsistent mit Projektumfang und Geschäftszielen abgestimmt werden.
- Gartner empfiehlt die Etablierung einer eigenständigen AI-Change-Strategie, die Ausrichtung an der Unternehmens- und Supply-Chain-Strategie, die Priorisierung margenstarker Projekte sowie den Einsatz flexibler Implementierungsmodelle.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“A recent Gartner study finds that 67% of digital investments in the supply chain are going into AI projects and that 55% of CSCOs cannot cle...”
“Article published by Retail-News Redaktion on 17 August 2026 reporting on the Gartner study....”
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“Photo credit in the article: 'Photo: depositphotos.com'....”
“Listed as a partner: 'swyytr – the digital hub for the Food Economy.'...”
Ontologie & Marktkonzepte
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KI-Kosteneinsparungen bleiben bei vielen Unternehmen hinter den Erwartungen zurück
Ein Bericht des manager magazin auf Basis einer Bain-&-Company-Studie mit 951 globalen Unternehmen verdeutlicht, dass die Effizienz- und Kostenerwartungen an KI häufig enttäuscht werden. Während 59 Prozent der befragten Firmen Kostensenkungen von über zehn Prozent anvisierten, erreichten dies tatsächlich nur 43 Prozent. Als größte Hürde erweisen sich mangelnder Datenzugriff sowie unzureichende Datenintegration (41 Prozent). Zudem setzen lediglich sieben Prozent der Unternehmen vollständig autonome KI-Agenten in der Produktion ein; weit verbreitet sind Modelle, die menschliche Freigaben erfordern. Der Bericht warnt vor strategischen Defiziten bei Governance und Prozessdesign, betont jedoch gleichzeitig, dass rund 90 Prozent der Unternehmen ihre KI-Budgets trotz überschaubarer Renditen weiter aufstocken, um künftig vermehrt auf autonome Agenten zu setzen.
KI-Einführung zeigt sich nur selten in den Bilanzen
Diese Analyse zeigt, dass zwar viele Unternehmen den Einsatz von KI propagieren, aber weniger als 40 % messbare Gewinne oder Kosteneinsparungen durch diese Initiativen verzeichnen können. Unter Berufung auf den Stanford AI Index (2026) und eine Gartner-Prognose wird eine deutliche Diskrepanz zwischen technologischer Implementierung und konkreten Geschäftsergebnissen wie reduzierter Abwanderung oder niedrigeren Kosten offengelegt. Es wird gewarnt, dass KI-Projekte ohne klare, finanzbasierte Erfolgsmetriken und eine funktionsübergreifende Abstimmung zwischen Engineering, Produkt und Finanzwesen Gefahr laufen, explodierende Kosten zu verursachen, an Modellgenauigkeit zu verlieren und trotz erfolgter Bereitstellung letztlich eingestellt zu werden.
85 Prozent der KI-Projekte scheitern: Größtes Hindernis ist nicht die Technik
Eine Befragung von 1.600 Entscheidungsträgern in der DACH-Region zeigt, dass KI zwar für die Mehrheit der CMOs strategische Relevanz besitzt, jedoch nur bei 30 Prozent an erster Stelle steht. Die wesentlichen Hürden sind nicht technischer, sondern organisatorischer Natur: mangelndes funktionales Verständnis, unzureichende Datenarchitekturen sowie ein zu starker Fokus auf reine Automatisierung statt ganzheitlicher Transformation. Bis zu 85 Prozent der KI-Projekte verfehlen ihre Zielvorgaben, was bis 2026 zu versunkenen IT-Ausgaben von über 21 Milliarden Euro führen könnte. Erfolgreiche Unternehmen setzen primär auf Prozesseffizienz, das Verständnis von Customer Journeys und klare KI-Roadmaps. Zudem offenbart die Studie einen 'Perception Gap': Mitarbeitende stehen KI deutlich aufgeschlossener gegenüber als Führungskräfte annehmen; 50 Prozent äußern primär Unsicherheit statt prinzipieller Ablehnung.
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