Beobachtetes Signal · 2. Okt. 2026 · Technical Release · Quelle: t3n · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
FritzOS 8.5 blockiert Smart-TV-Werbung per DNS-Filter
Die Fritzbox-Router von AVM erhalten in FritzOS 8.40 und 8.50 eine DNS-Filterfunktion, mit der sich Werbung auf Smart-TV-Homescreens blockieren lässt. Nutzer können Filterlisten (z.B. von hagezi/dns-blocklists) direkt im Router hinterlegen, um Werbe-Domains der TV-Hersteller zu blockieren. FritzOS 8.50 ist zunächst nur für die Fritzbox 7690 verfügbar, während die Betaversion 8.40 für viele DSL-, Kabel-, Glasfaser- und Mobilfunkmodelle angeboten wird. Der Artikel gibt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Installation der Beta und zur Einrichtung der DNS-Filterlisten. Diese Funktion ermöglicht es Verbrauchern, unerwünschte Werbung auf ihren Smart-TVs ohne zusätzliche Hardware wie einen Raspberry Pi mit Pi-hole zu unterbinden – ein potenziell relevanter Faktor für das werbefinanzierte TV-Geschäftsmodell.
Die Einführung von Werbeblockern auf Router-Ebene durch AVM könnte die Auslieferung von CTV/OTT-Werbung erheblich beeinflussen, da Verbraucher eine einfache Möglichkeit erhalten, Werbung auf ihren TV-Startseiten zu blockieren – eine potenzielle Bedrohung für das werbefinanzierte TV-Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- AVM führt DNS-Filter in FritzOS 8.40 (Beta) und 8.50 ein, um Smart-TV-Werbung auf Router-Ebene zu blockieren.
- FritzOS 8.50 ist zunächst nur für die Fritzbox 7690 verfügbar; die Beta 8.40 unterstützt viele DSL-, Kabel-, Glasfaser- und Mobilfunkmodelle.
- Die Funktion nutzt DNS-Blocklisten (z.B. hagezi/dns-blocklists), um Smart-TVs daran zu hindern, Werbeinhalte von Hersteller-Domains abzurufen.
- Der Artikel bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Installation der Beta-Firmware und zur Einrichtung der DNS-Filterlisten auf der Fritzbox.
- Die Funktion ist eine Alternative zu Pi-hole und erfordert keine zusätzliche Hardware oder Linux-Kenntnisse.
Ontologie & Marktkonzepte
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Fritz OS 8.40 bringt DNS-basiertes Ad-Blocking für Smart-TVs
Fritzbox-Router ermöglichen Anwendern mit dem kommenden Update auf Fritz OS 8.40 künftig das Blockieren von Werbung auf Smart-TVs über DNS-Filterlisten. Die derzeit als Laborversion verfügbare Funktion erlaubt es, werbebezogene Domains direkt auf Router-Ebene zu sperren, wodurch Banner und Spots auf den Startbildschirmen im Heimnetzwerk unterdrückt werden. Dies stellt eine unkomplizierte Alternative zu dedizierten Lösungen wie Pi-hole dar. Unterstützt werden diverse Glasfaser-, DSL-, Kabel- und 5G-Modelle von AVM. Die Installation der Beta-Firmware erfolgt manuell; eigene Filterlisten lassen sich über das Webinterface unter Netzwerkeinstellungen und DNS-Filter einrichten. Getestet wurde das Feature unter anderem mit Roku TV, Fire OS, webOS und Samsung TVs, wobei externe Listen wie hagezi/dns-blocklists zum Einsatz kamen.
Ineratec und Haltermann Carless kooperieren bei Bio-e-SAF
Das deutsche Cleantech-Unternehmen Ineratec und der Spezialchemiehersteller Haltermann Carless haben eine unverbindliche Absichtserklärung über die Abnahme von Bio-e-SAF und Bio-e-Naphtha aus der geplanten Anlage "ERA T.H2" in der Normandie unterzeichnet. Die Anlage, ein Power-and-Biomass-to-Liquid-Projekt, wird ab 2031 jährlich 60.000 Tonnen Holzreste verarbeiten und mindestens 13.000 Tonnen flüssige Kohlenwasserstoffe durch Fischer-Tropsch-Synthese erzeugen. Haltermann Carless wird nach der Inbetriebnahme mindestens zehn Jahre lang eine signifikante Menge abnehmen. Der Anlagenstart ist für 2029 geplant; die Finanzierung erfolgt u.a. durch die EU, Bpifrance und die Region Normandie. Der Deal ist noch nicht bindend, Mengen und Preise sind offen. E-Fuels stehen vor Kosten- und Effizienzhürden, doch die EU-Verordnung ReFuelEU Aviation schreibt steigende Quoten für nachhaltige Flugkraftstoffe vor.
Amazon plant Ausgliederung von Nvidia-Chips für 8 Mrd. Dollar
Amazon führt Berichten zufolge Gespräche mit Investoren über die Ausgliederung von Nvidia-Grace-Blackwell-Chips im Wert von rund 8 Milliarden Dollar in eine Zweckgesellschaft. Der E-Commerce-Riese würde die Chips anschließend für seine Rechenzentren zurückleasen, um seine Bilanz zu stärken und teure Chipkosten auf Investoren abzuwälzen. Amazon plant, den Investoren eine Kapitalbeteiligung von bis zu 10 Prozent an der Zweckgesellschaft anzubieten, was darauf hindeutet, dass der Konzern selbst keine Mehrheitsbeteiligung halten wird. Der Schritt steht im Trend der US-Hyperscaler, asset-light Finanzierungsmodelle für ihren massiven Rechenzentrumsausbau zu nutzen. Amazon hat für dieses Jahr Investitionsausgaben von über 200 Milliarden Dollar angekündigt, hauptsächlich für AWS. Die Strategie zeigt, wie Tech-Giganten innovative Finanzierungslösungen entwickeln, um die enormen Kapitalanforderungen der KI-Infrastruktur zu bewältigen.
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