Beobachtetes Signal · 11. Juni 2026 · Product Launch · Quelle: DEV Community · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
Kostenloser DSGVO-Scanner deckt Mängel bei 73 % der .de-Websites auf
Der deutsche Entwickler Nevik Schmidt hat über 200 .de-Websites auf DSGVO-Konformität untersucht und festgestellt, dass 73 % mindestens einen Verstoß aufweisen, der abmahngefährdet ist. Unter nevik.de/guard/ hat er einen kostenlosen Scanner ohne Registrierung veröffentlicht, der URLs auf grundlegende Compliance-Kriterien überprüft. Getestet werden unter anderem extern geladene Google Fonts, Cookie-Consent-Konfigurationen, externe Tracker wie Facebook Pixel, Google Analytics und Hotjar, SSL/TLS, Impressum, Datenschutzerklärung sowie der Serverstandort. Die häufigsten Mängel waren extern geladene Google Fonts (52 %), fehlende Cookie-Banner (38 %), unkonfiguriertes Google Analytics (31 %), fehlende Impressua (19 %) sowie Kontaktformulare ohne Datenschutzhinweise (15 %). Für Agenturen wird eine kostenpflichtige Pro-Version mit wiederkehrenden Scans, Alarmen sowie PDF- und White-Label-Berichten angeboten. Veröffentlicht am 11.06.2026.
Die Analyse zeigt eine weitverbreitete DSGVO-Nichtkonformität auf deutschen Websites auf und bietet ein kostenloses Tool zur Fehlererkennung und -behebung. Dies ist für Werbetreibende, Publisher und Agenturen relevant, verändert die Branche jedoch nicht grundlegend.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Autor scannte über 200 deutsche (.de) Websites auf DSGVO-Konformität.
- 73 % der untersuchten Websites wiesen mindestens einen potenziellen DSGVO-Verstoß auf.
- Häufigster Verstoß: extern geladene Google Fonts auf 52 % der Websites.
- Weitere Mängel: fehlendes Cookie-Banner (38 %), unkonfiguriertes Google Analytics (31 %), fehlendes Impressum (19 %), Kontaktformular ohne Datenschutzhinweis (15 %).
- Kostenloser Scanner unter nevik.de/guard/; Pro-Version bietet wiederkehrende Scans, E-Mail-Alarme, PDF-Berichte und White-Labeling.
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Kostenloser DSGVO-Scanner gestartet: 73 Prozent der Webseiten weisen Verstöße auf
Der Entwickler Nevik Schmidt hat einen kostenlosen DSGVO-Compliance-Scanner unter nevik.de/guard veröffentlicht, der Webseiten serverseitig auf Datenschutz- und Rechtskonformität überprüft. Bei der Analyse von über 200 deutschen Webseiten wiesen 73 Prozent mindestens einen potenziellen Verstoß auf. Das Tool erkennt unter anderem das Laden externer Schriften wie Google Fonts, gängige Third-Party-Tracker wie Google Analytics, Facebook Pixel und Hotjar, die Konfiguration von Cookie Consent, SSL/TLS-Zertifikate, das Impressum sowie den Serverstandort. Entwickelt mit Node.js, Express, Puppeteer und PostgreSQL auf einem Hetzner VPS, bietet das Tool neben dem kostenlosen Einzelscan auch kostenpflichtige Agenturfunktionen wie Monitoring, PDF-Berichte und geplante API-Zugriffe.
DSGVO-Compliance-Leitfaden für Webentwickler mit konkreten Code-Beispielen
Ein deutscher Webentwickler hat nach einer kostenpflichtigen Abmahnung in Höhe von 900 Euro wegen extern geladener Google Fonts einen praxisnahen DSGVO-Leitfaden für 2026 veröffentlicht. Der Beitrag analysiert fünf häufige Compliance-Falle im Web, darunter fehlerhafte Cookie-Consent-Banner, unsichere Kontaktformulare und nicht autorisiertes Laden von Third-Party-Scripts. Für all diese Bereiche liefert der Autor gerichtsfeste technische Lösungen sowie konkrete Code-Beispiele – von der Selbsthostung von Schriften und consent-gesteuertem Script-Loading bis hin zur automatischen Löschung von Formulardaten. Ergänzend empfiehlt der Leitfaden die Nutzung von self-hosted Matomo statt Google Analytics, enthält eine praktische Checkliste und verweist auf einen kostenlosen Website-Scanner zur Überprüfung von TLS, Trackern und externen Ressourcen.
Android CLI erweitert um Device Streaming und Skills
Google hat Updates für sein Android CLI-Kommandozeilen-Tool angekündigt, die Entwicklern den Fernzugriff auf echte physische Geräte über Android Device Streaming ermöglichen. Diese Funktion erlaubt es KI-Agenten, über eine sichere ADB-over-SSL-Verbindung mit Geräten zu interagieren, einschließlich der Bereitstellung von Builds, dem Sammeln von Logs und dem Erfassen von Screenshots. Darüber hinaus hat das Unternehmen sein Android-Skills-Repository erweitert, das nun über 20 strukturierte Anweisungen umfasst, die KI-Agenten mit offiziellen Android-Entwicklungsrichtlinien versorgen. Neue Skills decken Bereiche wie die Prüfung der Play-Policy-Compliance, Intent-Sicherheit, Profiler-Nutzung, CameraX-Migration und Wear Compose Material 3 ab. Der Wear Compose Material 3 Skill wurde hervorgehoben; frühe Anwender wie FotMob berichten von erheblichen Produktivitätssteigerungen.
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