Beobachtetes Signal · 30. Aug. 2022 · Trend Analysis · Quelle: CMSWire · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Vier aufkommende Technologietrends für Marketer im Fokus
Der Artikel beleuchtet vier neu in den Gartner Hype Cycle für das digitale Marketing aufgenommene Technologien, die Marketer evaluieren sollten: generative AI, emotion AI, den Digital Twin eines Kunden sowie Customer Data Ethics. Generative AI ermöglicht die Erstellung von Inhalten und synthetischen Daten, während emotion AI die Personalisierung durch das Erkennen von Emotionen unterstützt. Customer-Digital-Twins simulieren das Kundenverhalten, und ethische Datenschutzpraktiken adressieren den verantwortungsvollen Umgang mit Kundendaten. Gartner prognostiziert, dass bis 2025 dreißig Prozent der Outbound-Marketing-Botschaften großer Unternehmen synthetisch generiert werden und bereits 2024 dreißig Prozent der Marketer emotion AI einsetzen. Marketer sollten Piloten starten, Vertrauen aufbauen, Anbieterfähigkeiten prüfen und Datenethik als Kernwert verankern. Unternehmen stehen jedoch vor Herausforderungen wie Datenschutzbedenken, Verzerrungen und unausgereiften Technologien, zumal erst vierzehn Prozent einen vollständigen 360-Grad-Kundenblick erreicht haben.
Liefert relevante Analysen zu aufkommenden, KI-gestützten Marketing-Technologien von Gartner, berichtet jedoch über kein spezifisches marktbewegendes Ereignis.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Gartner hat vier neue Technologien in den Hype Cycle für Digital Marketing aufgenommen: generative AI, emotion AI, Digital Twin of a Customer und Customer Data Ethics.
- Gartner prognostiziert, dass bis 2025 dreißig Prozent der Outbound-Marketing-Botschaften großer Unternehmen synthetisch generiert werden.
- Gartner prognostizierte, dass dreißig Prozent der Marketer bis 2024 emotion AI nutzen werden, verglichen mit unter fünf Prozent zum Veröffentlichungszeitpunkt.
- Lediglich vierzehn Prozent der Unternehmen haben eine vollständige 360-Grad-Sicht auf den Kunden erreicht.
- Der Artikel wurde am 30. August 2022 von Claudia Ratterman, Director Analyst bei Gartner for Marketers, veröffentlicht.
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1 verknüpfte Unternehmen“New to this year's Gartner Hype Cycle for Digital Marketing are four key technologies that will help marketers with this renewed focus of in...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Verndale startet AI-Visibility- und Content-Supply-Chain-Services
Verndale, eine Digitalberatung, hat neue Services eingeführt, die Marketern helfen, die Sichtbarkeit ihrer Marke in KI-generierten Antworten zu messen und zu verbessern. Da KI-Assistenten wie ChatGPT und Google AI Overviews zunehmend Recherche- und Kaufentscheidungen beeinflussen, müssen Marken wissen, ob sie in diesen Antworten erwähnt, empfohlen und korrekt beschrieben werden. Verndales Services umfassen eine AI-Visibility-Analyse, die echte Publikumsfragen über große KI-Plattformen testet und Lücken bei Markenerwähnungen und Zitaten identifiziert. Zudem bieten sie eine AI-Ready Content Supply Chain Assessment zur Optimierung der Content-Operationen für die KI-Ära. Das Unternehmen zitiert Forschung von SparkToro, wonach 68% der Google-Suchen ohne Klick enden, und Gartner, wonach 45% der B2B-Käufer generative KI für Kaufrecherchen nutzen. Eine Fallstudie mit der Quinnipiac University zeigte deutliche Verbesserungen bei Content-Optimierung und KI-Bereitschaft durch gesteuerte Agenten-Workflows.
OK Futures KI-‚Druckkochtopf‘-Kampagne für Goodwipes
Der frühere CEO von MullenLowe U.S., Frank Cartagena, gründete die Kreativagentur OK Future, um das Potenzial generativer KI für eine kleine Agentur zu testen. Ihr erstes Projekt, eine Parodie auf OpenAIs Astra-Werbespot für die Körperpflegemarke Goodwipes, wurde in vier Tagen mit KI-Tools wie ArtCraft, Seedance und OpenAIs Astra-Modell produziert und reduzierte die geplanten Produktionskosten von 700.000 US-Dollar drastisch. Die Kampagne 'Meet Asstra' erzielte über 1,5 Millionen Aufrufe auf Reddit. Cartagena bezeichnete das Tempo jedoch als 'nicht nachhaltig' und als 'Druckkochtopf'; das Team arbeitete rund um die Uhr und drohte sogar mit Kündigung. Goodwipes‘ SVP of Marketing, Meredith Diehn, betonte das Vertrauen in Cartagena und den Wert, mit KI zu experimentieren. Der Artikel unterstreicht den wachsenden Einsatz von KI in der Kreativproduktion: 73 % der Vermarkter nutzen GenAI für visuelle Inhalte, und Gartner prognostiziert, dass die Ausgaben für KI-Software bis 2029 auf 981 Milliarden US-Dollar steigen werden.
KI-Startups in der Token-Reseller-Falle
Eine Analyse von Trending Topics beleuchtet eine strukturelle Herausforderung für KI-Startups: Sie agieren oft als Token-Wiederverkäufer mit geringen Margen, vergleichbar mit Zwischenhändlern, statt als klassische Software-Unternehmen. Anhand eines fiktiven Sport-App-Beispiels wird veranschaulicht, wie Kosten für App-Store-Gebühren, Token-Verbrauch und KI-Funktionen für Gratisnutzer die Gewinne schmälern. Laut einer Marktstudie machen Inferenzkosten durchschnittlich 23 % des Umsatzes skalierender KI-Firmen aus, die Bruttomargen liegen bei rund 52 % gegenüber 78–80 % bei klassischem SaaS. Der Artikel diskutiert, wie Anbieter wie OpenAI und Anthropic Preissetzungsmacht besitzen und dass Startups wie Cursor in eigene Infrastruktur investieren, um die Abhängigkeit zu verringern, was jedoch für die meisten nicht machbar ist. Neoclouds werden als nicht zielführend für das Kernproblem gesehen. Eine Gegenposition argumentiert, dass sinkende Inferenzkosten die Margen verbessern könnten und KI-native Startups bereits Marktanteile erobert haben. Abschließend werden Strategien empfohlen, wie proprietäre Daten, Workflow-Integration und Kostenoptimierung.
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