Beobachtetes Signal · 2. Juni 2026 · Internal Conflict · Quelle: Adweek · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
Ehemaliger Produzent verteidigt Scott Pelley nach Konflikt bei 60 Minutes
Scott Pelley soll sich bei einem Einführungstreffen heftig mit dem neuen 60 Minutes-Executive Producer Nick Bilton überworfen haben. Dabei warf er CBS News-Chefredakteurin Bari Weiss vor, das Format zu „ermorden“, und stellte Biltons journalistische Qualifikationen infrage. Bill Owens, Pelleys ehemaliger Executive Producer, der 60 Minutes 2025 verließ, verteidigte Pelley bei den Journalism Awards des New York Press Club öffentlich. Owens verwies auf seinen eigenen Rücktritt im Jahr 2025 aus Sorge um die journalistische Unabhängigkeit im Zuge eines Vergleichs von CBS News mit Ex-Präsident Donald Trump. Zudem kritisierte er Entlassungen bei 60 Minutes, darunter Tanya Simon, Draggan Mihailovich, Guy Campanile, Cecilia Vega, Sharyn Alfonsi und Claire Day, die der Kultur der Sendung geschadet hätten. CBS News lehnte eine Stellungnahme ab.
Ein interner Personal- und Redaktionskonflikt bei einem führenden Nachrichtensendungsprogramm; von Relevanz für Medien- und Publisher-Stakeholder, hat jedoch keine nennenswerten Auswirkungen auf das AdTech- oder MarTech-Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Scott Pelley lieferte sich bei einem Meeting einen heftigen Schlagabtausch mit dem neuen 60 Minutes-Executive Producer Nick Bilton.
- Pelley warf Chefredakteurin Bari Weiss vor, das Nachrichtenformat zu zerstören und hinterfragte Biltons journalistische Eignung.
- Der ehemalige Executive Producer Bill Owens verteidigte Pelley öffentlich bei den Journalism Awards 2026 des New York Press Club.
- Owens untermauerte seine Kritik mit Verweis auf seinen Rücktritt 2025 wegen Bedenken zur redaktionellen Unabhängigkeit nach dem Trump-Vergleich.
- Owens listete mehrere prominente Entlassungen auf, die der Kultur der Sendung massiven Schaden zugefügt hätten.
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Scott Pelley nach heftigem Streit bei 60 Minutes entlassen
Scott Pelley, langjähriger 60 Minutes-Korrespondent und ehemaliger CBS Evening News-Anchor, wurde nach einer direkten Auseinandersetzung mit dem neuen Executive Producer Nick Bilton fristlos bei CBS News entlassen. In Biltons Kündigungsschreiben wurde das Verhalten als performative Feindseligkeit bezeichnet und der Schritt als verhaltensbedingte Kündigung begründet. Pelley warf dem neuen Management, darunter Chefredakteurin Bari Weiss, vor, die Berichterstattung zu politisieren und Falschinformationen sowie Bias zu fordern. Zudem kritisierte er, dass die jüngsten Abgänge von Sharyn Alfonsi und Cecilia Vega die redaktionellen Prinzipien des Formats beschädigt hätten. Pelley war 37 Jahre für CBS News tätig; nach seinem Ausscheiden verbleiben dem traditionsreichen Magazin Berichten zufolge nur noch drei Korrespondenten. Das Kündigungsschreiben wurde öffentlich und von zahlreichen Medien und Branchenbeobachtern intensiv diskutiert.
CBS entlässt langjährigen „60 Minutes“-Korrespondenten Scott Pelley im Zuge von Umstrukturierungen
CBS News hat den langjährigen „60 Minutes“-Korrespondenten Scott Pelley nach internen Auseinandersetzungen über die künftige Programmausrichtung unter neuer Führung entlassen. Pelley, der seit 1989 für CBS tätig und mehrfach mit dem Emmy ausgezeichnet ist, geriet Berichten zufolge mit dem neuen Executive Producer Nick Bilton aneinander und kritisierte CBS-News-Chefin Bari Weiss in Mitarbeiterversammlungen. Die Entlassung ist Teil weitreichender Veränderungen bei CBS und Paramount nach der Fusion mit Skydance Media, zu denen bereits Führungskräftewechsel, Produktionsverlagerungen und Umstrukturierungen gehörten. „60 Minutes“ schloss kürzlich seine 52. aufeinanderfolgende Saison als führendes US-Nachrichtenformat ab und erreichte im Schnitt über 8 Millionen Zuschauer pro Episode. Der Artikel verweist zudem auf einen früheren Vergleich von Paramount über 16 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit einer „60 Minutes“-Interview-Klage sowie auf weitere Personalabgänge im gesamten Sender.
Scott Pelley wirft CBS News redaktionelle Einflussnahme vor
Scott Pelley erklärte gegenüber The New York Times, er habe bei der Arbeit an einem 60 Minutes-Bericht eine mutmaßliche redaktionelle Einflussnahme durch CBS News-Chefredakteurin Bari Weiss erlebt. Seine Notizen seien darauf ausgerichtet gewesen, Demonstranten gewalttätiger erscheinen zu lassen. CBS News wies die Vorwürfe zurück. Mehrere erfahrene 60 Minutes-Journalisten veröffentlichten einen offenen Brief, in dem sie erklärten, trotz der Kritik an der neuen Führung beim Format zu bleiben. Der frisch ernannte Executive Producer Nick Bilton versprach in einem Memo redaktionelle Unabhängigkeit und ernannte Maria Gavrilovic zur Senior Producer. Der Branchen-Ticker berichtet zudem über eine separate Verleumdungsklage von Alexis Wilkins gegen MS NOW, den Start von Fox Weather auf SiriusXM sowie zahlreiche Personalwechsel und neue Podcast-Formate in der Medienlandschaft.
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