Beobachtetes Signal · 17. Nov. 2022 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
Facebook entfernt sensible Daten aus den Nutzerprofilen
Facebook entfernt ab dem 1. Dezember 2022 ausgewählte personenbezogene Daten aus Nutzerprofilen, darunter das Feld „Interessiert an“, religiöse Ansichten, politische Ansichten und das Adressfeld. Andere Informationen wie Kontaktdaten verbleiben im Profil. Dieser Schritt folgt einer früheren Änderung, bei der Meta-Werbetreibenden ähnliche Optionen im Bereich Detailed Targeting entzogen wurden; sensible Daten wie sexuelle Orientierung und Religion werden für das Ad Targeting im Audience-Bereich nicht mehr unterstützt. Ein Unternehmenssprecher bestätigte das Vorhaben gegenüber Business Insider, während Social-Media-Experte Matt Navarra die Nachricht verbreitete. Dem Bericht beigefügte Screenshots zeigen, dass Nutzer ihre Daten vor der Löschung herunterladen können. Facebooks Maßnahme wird als datenschutzorientierte Anpassung gewertet, die die öffentliche Sichtbarkeit sensibler Attribute in Profilen und beim Ad Targeting reduziert, auch wenn keine offizielle Begründung genannt wurde.
Richtlinien-Update einer Major-Plattform (Facebook/Meta), das Nutzerdaten und das Ad Targeting direkt beeinflusst.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Ab dem 1. Dezember 2022 entfernt Facebook ausgewählte personenbezogene Daten aus Nutzerprofilen (darunter „Interessiert an“, religiöse und politische Ansichten sowie die Adresse).
- Andere Profilinformationen wie Kontaktdaten bleiben nach der Änderung erhalten.
- Meta-Werbetreibende hatten bereits Anfang 2022 ähnliche Targeting-Optionen im Detailed Targeting verloren; sensible Daten wie sexuelle Orientierung oder Religion werden beim Ad Targeting nicht mehr unterstützt.
- Ein Sprecher von Facebook/Meta bestätigte den Plan gegenüber Business Insider; Matt Navarra teilte die Neuigkeit auf Twitter.
- Screenshots deuten darauf hin, dass Nutzer ihre Daten vor der Löschung herunterladen können.
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Grok Bot durchsucht X und nutzt Konkurrenzmodelle
SpaceXAI hat seinen AI-Agenten Grok Bot um die Fähigkeit erweitert, die gesamte X-Plattform kontinuierlich zu durchsuchen und zu analysieren. Nutzer können den Agenten nun für 24/7-Social-Listening, Markenüberwachung und Trendanalysen einsetzen, ähnlich wie bei Googles Information Agents. Grok Bot wird je nach Aufgabenstellung auch Modelle von Konkurrenten wie Claude Opus 5.5, Midjourney und Suno integrieren. Dieser Schritt signalisiert einen Wandel hin zu Multi-Modell-AI-Agenten und erweitert die Möglichkeiten der KI-gestützten Social-Media-Analyse.
Instagram-Edits-App ermöglicht jetzt Carousel-Erstellung
Die Edits-App von Instagram erlaubt Creatorn jetzt die direkte Erstellung von Karussell-Posts, wie der Creators Account von Instagram über Instagram und Threads bekannt gab. Das Feature steht iOS-Nutzern sofort zur Verfügung, eine Android-Version soll bald folgen. Plattformchef Adam Mosseri bestätigte in einem Broadcast Channel, dass Nutzer auf jeder Slide Fotos und Videos mischen, Bilder über Slides hinweg verknüpfen sowie die bereits aus der Videoediting bekannten Sticker, Texteffekte und Cutouts verwenden können. Dies soll die Content-Erstellung vereinfachen und das Engagement fördern, da Karussells weiterhin ein beliebtes Format sind. Zusätzlich ist der Edits AI Assistant, der Videoideen basierend auf Account-Metriken liefert, derzeit nur in den USA verfügbar. Meta erweitert weiterhin seine Creator-Tools zur Unterstützung des Social-Media-Marketings.
OpenAI wirbt für Anzeigen in ChatGPT als humanitärer Auftrag
Auf der Advertising Week New York verteidigte Samantha Jacobson, VP of Monetization Partnerships bei OpenAI, die Einführung von Werbung in ChatGPT als Weg, die Vorteile der AGI für alle zugänglich zu machen, da nicht jeder für Abos zahlen kann. Sie betonte, dass das Verbrauchervertrauen das Wichtigste sei, selbst auf Kosten von Umsatz oder Partnerschaften, und stellte die intent-basierte Werbung von ChatGPT der traditionellen demografischen Zielgruppenansprache gegenüber, die sie als 'gruselig' bezeichnete. Das Werbegeschäft von OpenAI wächst schnell: Anzeigen starteten im Februar, ein Self-Service-Ad-Manager in den USA im Mai, und Ende August wurde eine jährliche Umsatzrate von 1 Milliarde US-Dollar erreicht, mit Zehntausenden Werbetreibenden in über 40 Ländern. Das Unternehmen strebt laut Berichten 2,5 Milliarden US-Dollar Werbeeinnahmen in diesem Jahr und 100 Milliarden US-Dollar bis 2030 an. Jacobsons Aussagen kommen vor dem Hintergrund allgemeiner Skepsis gegenüber werbefinanzierten Modellen und Datenschutzbedenken.
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