Beobachtetes Signal · 28. Juli 2026 · Hiring · Quelle: The Drum · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
EY-Marketingchef John Rudaizky reflektiert über den Wandel im B2B-Marketing
Nach 13 Jahren bei EY zieht sich John Rudaizky von seiner Position als Global Chief Brand and Marketing Officer zurück und wechselt in eine strategische Beraterrolle. Er betont, dass B2B-Entscheider emotionaler agieren als oft angenommen, und verweist auf die zunehmende Bedeutung von Kreativität, Storytelling und Brand-Building im B2B-Segment. Rudaizky, der 2014 im Rahmen der Vision-2020-Strategie zu EY kam, trieb maßgebliche Plattformen wie Better Questions, EY.ai und Studio+ voran und steigerte den Markenwert von EY im Brand-Finance-Ranking deutlich. Er warnt zudem davor, dass KI zwar den Durchschnitt outputseitig demokratisiert, aber den Wert unverwechselbarer kreativer Exzellenz erhöht, und unterstreicht die Wichtigkeit eines verantwortungsvollen KI-Einsatzes in professionellen Dienstleistungen.
Das Profil eines führenden B2B-Brand-Executives verdeutlicht den zunehmenden Fokus auf Kreativität und KI-Einsatz im B2B-Marketing – ein wertvoller Richtungsweiser für Brand- und MarTech-Teams, auch wenn es sich um keine grundlegende Plattformänderung handelt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- John Rudaizky war 13 Jahre bei EY tätig und wechselt vom Global Chief Brand and Marketing Officer in eine strategische Beraterrolle.
- EY verpflichtete Rudaizky 2014 im Zuge des Vision-2020-Plans, der eine Verdopplung des Geschäfts anstrebte.
- Er prägte Markenplattformen wie Better Questions, EY.ai sowie Studio+ und steigerte EY im Brand-Finance-Ranking von Platz 75 in die Top 10 (AAA+).
- Rudaizky führt die Etablierung einer eigenen B2B-Kategorie bei den Cannes Lions vor drei Jahren unter anderem auf Consumer-Marketer und Tom Stein zurück.
- In Cannes betonte er, dass KI das Marktmittelfeld nivelliert, herausragende Kreativität wertvoller macht und verantwortungsvoller KI-Umgang für sensible Daten essenziell ist.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“EY hired Rudaizky in 2014 under its Vision 2020 plan, a strategy to double the size of the business....”
“He also credits LinkedIn and Cannes juror Tom Stein with helping establish a standalone B2B category at Cannes Lions three years ago, raisin...”
“At Cannes this year, he sat on a panel with photographer Rankin, Eva Longoria and WPP’s Rob Reilly and came away convinced the technology wi...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Publicis-Pro-CEO: Markenwert gewinnt im KI-Zeitalter an Bedeutung
Jon Lonsdale, Chief Executive von Publicis Pro und Juror bei The Drum B2B Awards, argumentiert, dass Markeninvestitionen für B2B-Marketer im KI-Zeitalter wichtiger denn je werden. Er bezeichnet KI als seismischen Wandel, betont jedoch, dass menschliches Urteilsvermögen, Geschmack und Erfahrung unverzichtbar bleiben. Lonsdale prognostiziert eine engere Verknüpfung von Brand Building und Sales Conversion, sieht für 2026 starkes Potenzial für die Ausweitung von Creator- und Influencer-Marketing im B2B-Sektor und fordert die Branche auf, gezielt neue Talente zu gewinnen. Der Beitrag ist Teil der Berichterstattung rund um The Drum B2B Awards, deren Einreichungsfrist am 23. Juli endet.
Michael Ruby: Starkes B2B-Marketing übertrifft klassische Consumer-Kampagnen
Michael Ruby, Mitgründer und Chief Creative Officer von Park & Battery sowie Juror bei The Drum B2B Awards, argumentiert, dass B2B-Marketing komplexere und risikoreichere Geschichten erzählt als die meiste Consumer-Werbung, während seine kreativen Anforderungen unterschätzt werden. Ruby, dessen Agentur als Ad Age A‑List B2B Agency of the Year 2026 und ANA B2B Agency of the Year ausgezeichnet wurde, kritisiert B2B-Marken dafür, Professionalität mit Uniformität zu verwechseln, und fordert menschlich zentrierte kreative Risiken. Zudem betont er, dass KI Teilprozesse statt Arbeitskräfte ersetzt, wobei überlegene Strategie, Prompting und kreatives Urteilsvermögen die KI-Ergebnisse maximieren. Ruby lehnt die Dichotomie zwischen Brand- und Performance-Marketing ab und plädiert für integrierte Wachstumsstrategien sowie Führungskräfte, die Komplexität über die Bereiche Business, Kreation, Daten und Technologie hinweg beherrschen.
EY fasst Agenturakquisitionen in Studio+ zusammen und neu gedacht
EY hat 37 bisherige Agenturakquisitionen in einer neuen Einheit namens Studio+ zusammengefasst, um Design und Kreativität ins Zentrum der digitalen Transformation zu rücken. Unter der Leitung von Pierre Beaufils vereint die Organisation Strategie, Business, Technology und Design unter einer Marke und beschäftigt rund 7.000 Mitarbeitende. Beaufils betont, dass Künstliche Intelligenz als Multiplikator dienen soll, der Zeit für tiefgehendere kreative Arbeit freisetzt, anstatt Prozesse nur zu beschleunigen. Studio+ verzeichnet ein zweistelliges jährliches Wachstum und konnte bereits einen globalen E-Commerce-Etat eines südkoreanischen Elektronikkonzerns zurückgewinnen, indem ein konsolidierter, markenübergreifender Ansatz angeboten wurde. Diese strategische Bündelung verdeutlicht, wie Beratungsunternehmen zunehmend traditionelle Agenturstrukturen herausfordern, um ganzheitliche Transformationsleistungen aus einer Hand anzubieten.
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