Beobachtetes Signal · 26. Jan. 2026 · Hiring · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
EY Österreich holt Leftshift-One-Gründer Ratheiser als neuen Head of AI
EY Österreich hat Patrick Ratheiser, Gründer und ehemaligen CEO des österreichischen KI-Start-ups Leftshift One, zum Director und Head of AI ernannt. Ratheiser soll den Ausbau der KI-Beratungsdienste von EY vorantreiben und Kunden dabei unterstützen, Künstliche Intelligenz in ihre Kernprozesse zu integrieren, KI-Kompetenzen aufzubauen und produktive KI-Systeme zu skalieren. Im September hatte er die CEO-Rolle bei Leftshift One an Stefan Horn übergeben. Susanne Zach, Partner und Head of AI & Data bei EY Österreich, begrüßte die Personalie. Die Ernennung ist Teil einer umfassenden Investitionsstrategie von EY: Das Unternehmen investiert jährlich über eine Milliarde US-Dollar in KI-First-Plattformen und beschäftigt weltweit mehr als 15.000 Mitarbeiter in KI-Projekten. Zuvor war Ratheiser bei BearingPoint tätig und hat bereits über 170 KI-Projekte geleitet.
Die Verpflichtung eines bekannten KI-Gründers und die massiven EY-Investitionen unterstreichen das anhaltende Wachstum der Enterprise-KI-Beratung, was für KI-getriebene Unternehmenstransformationen relevant ist.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Patrick Ratheiser wurde zum Director und Head of AI bei EY Österreich ernannt.
- Ratheiser gründete das KI-Start-up Leftshift One und übergab die CEO-Rolle im September an Stefan Horn.
- EY investiert jährlich über eine Milliarde US-Dollar in KI-First-Plattformen und -Produkte.
- Weltweit arbeiten über 15.000 EY-Mitarbeiter an KI-Projekten, gestützt auf mehr als 1.000 KI-Agenten.
- Ratheiser hat bereits über 170 KI-Projekte umgesetzt und mehr als 250 Vorträge zur KI-Strategie gehalten.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte Unternehmen“EY verstärkt sein Tech-Consulting-Team mit Patrick Ratheiser, der künftig als Director bei EY Österreich die Rolle des Head of AI übernimmt....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Weltweite IPO-Erlöse erreichen 2026 Rekordniveau
Laut dem aktuellen IPO-Barometer von EY erreichten die weltweiten IPO-Erlöse in den ersten neun Monaten 2026 mit 287,5 Milliarden US-Dollar einen Rekordwert – ein Plus von 151 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, obwohl die Zahl der Börsengänge leicht auf 888 sank (Vorjahr: 922). Allein im dritten Quartal wurden 93,3 Milliarden US-Dollar bei 367 Deals eingesammelt, wobei große Listings wie das von SK Hynix an der Nasdaq mit 26,5 Milliarden US-Dollar das Wachstum antrieben. China und Europa verzeichneten deutliche Zuwächse bei Anzahl und Volumen, während die USA weniger IPOs, aber einen Anstieg der Erlöse um 395 % auf 163 Milliarden US-Dollar sahen. Deutschland kam auf acht Börsengänge, darunter SMAG Mobile Antenna Masts und Helios Solar. Technologie und fortschrittliche Fertigung dominierten, mit Fokus auf KI, Robotik und Energie. Der Ausblick für das vierte Quartal bleibt vorsichtig positiv.
IPO-Dürre hält an: Markt wartet auf Anthropic-Börsengang
Der IPO-Markt erlebt trotz rekordhoher Gesamtvolumina eine deutliche Verlangsamung, da viele Unternehmen ihre Börsengänge verschieben oder absagen. Der Hauptgrund ist die Konzentration der Anleger auf den bevorstehenden Börsengang von Anthropic, der für Mitte November erwartet wird und andere Kandidaten in den Schatten stellt. Zu den bemerkenswerten Verschiebungen gehören EG Group, Oura, SB Energy, Holtec und Bamboo Insurance. OpenAI hat seinen Börsengang auf 2027 verschoben. Während Mega-Deals wie der 86-Milliarden-Dollar-Börsengang von SpaceX und die 26,5-Milliarden-Dollar-Notierung von SK Hynix hohe Erlöse erzielten, notieren Tech-Aktien im Durchschnitt 23 % unter ihrem ersten Handelstag, was Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit aufkommen lässt. Die Verlangsamung ist global und betrifft auch Europa und Asien, wo Unternehmen wie Waterstones und AS Watson ihre Pläne verschieben. Der Artikel hebt die Diskrepanz zwischen Rekordständen der Indizes und der Zurückhaltung der Unternehmen hervor, an die Börse zu gehen, da die Anleger hinsichtlich der KI-Bewertungen vorsichtig bleiben.
Aufbau von Marketing-Teams mit KI-Agenten und virtuellen Kollegen bis 2027
Der Einsatz von 'Virtual Teammates' und Agentic AI in Marketing-Teams nimmt rapide zu, wie aktuelle Produktlaunches von Optimizely, Treasure AI, HubSpot und Asana zeigen. Bei der Integration dieser KI-Agenten sind eine präzise Rollendefinition, Rechtestrukturen und Governance entscheidend. Während Technologieanbieter spezialisierte Agenten für Kampagnenstrategie, SEO und Analytics bereitstellen, unterstreicht ein 100-Millionen-Dollar-Programm von EY die weiterhin zentrale Bedeutung menschlicher Problemlösungskompetenz. Gartner prognostiziert, dass bis Ende 2027 über 40 % der Agentic-AI-Projekte scheitern werden, zugleich aber 33 % der Unternehmenssoftware bis 2028 agentische Funktionen bieten. Für die strategische Planung bis 2027 wird ein hybrider Ansatz empfohlen: Menschen delegieren operative Aufgaben gezielt an KI-Agenten, behalten jedoch die übergeordnete strategische Verantwortung, das Management und die finale Erfolgsmessung fest in der Hand.
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