Beobachtetes Signal · 21. Sept. 2026 · Insight · Quelle: Digiday · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv

Wandelnder Commerce Funnel erfordert ganzheitliche Messansätze

Zusammenfassung des Signals

Circana analysiert den Übergang von isolierter Attribution hin zu einer vereinheitlichten, auf Inkrementalität basierenden Messung, da Social Commerce und agentenbasierter Handel die Customer Journey grundlegend verändern. Plattformen wie TikTok Shop, die im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 11 Milliarden US-Dollar generierten, ermöglichen die gleichzeitige Produktentdeckung und den Kauf. Gleichzeitig nutzen Verbraucher zunehmend KI-Agenten für Suche und Empfehlungen. Diese Entwicklungen führen zu Signalverlusten und erschweren geschlossene Messkreisläufe, da agentenbasierte Transaktionen oft keine klassischen AdTech-Signale aufweisen. Circana betont die wachsende Bedeutung von Kaufdaten als Single Source of Truth, die Marken eine präzise Bewertung der Neukunden-Performance und eine Full-Funnel-Optimierung erlauben. Unabhängige Measurement-Partner sind demnach unerlässlich, um die Fragmentierung zu überwinden und eine einheitliche Sicht auf die Kampagneneffektivität zu erlangen.

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Hohe Konfidenz

Der Artikel beleuchtet signifikante Veränderungen bei der Commerce-Messung durch Social und Agentic Commerce, die direkte Auswirkungen auf Retail Media-Strategien haben. Er liefert wertvolle Einblicke für die strategische Ausrichtung, stellt jedoch keine fundamentale Plattformankündigung dar.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • TikTok Shop generierte laut Circana-Daten im Q1 2026 elf Milliarden US-Dollar und macht damit ein Prozent der Gesamteinzelhandelsumsätze sowie drei Prozent der E-Commerce-Umsätze aus.
  • Eine Circana-Umfrage zeigt, dass 70 Prozent der Verbraucher KI-Agenten für die Suche und 48 Prozent für Empfehlungen im E-Commerce nutzen.
  • Transaktionen im agentenbasierten Handel verfügen möglicherweise nicht über traditionelle AdTech-Signale wie sichtbare Impressionen, Klicks oder Cookies.
  • Marken wandern von isolierten Attributionsmodellen zu einer vereinheitlichten, auf Inkrementalität basierenden Messung ab.
  • Kaufdata entwickelt sich zu einem kritischen Element für einheitliche Measurement-Frameworks.

Verknüpfte Unternehmen

2 verknüpfte Unternehmen

“Circana is a data and analytics company providing measurement and thought leadership on retail media and commerce....”

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Digiday•Veröffentlicht: 21. Sept. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Why an evolving commerce funnel demands unified measurement”

Verwandte Marktsignale & Trends

Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

Marketing Attribution11. Aug. 2026

Attribution muss sich an fragmentiertes Konsumentenverhalten anpassen

Laut Drive Social Media erfasst die traditionelle Last-Click-Attribution die Customer Journey nicht mehr adäquat, da sich Konsumenten vor einem Kauf über Suche, Social Media, Streaming, E-Mail, Bewertungsportale und Websites bewegen. Marketer setzen daher vermehrt auf Multi-Touch Attribution und Customer-Journey-Analytics, um zu analysieren, welche Kanäle Awareness schaffen, Consideration fördern und Conversions auslösen. Zudem erhöhen Datenschutzregulierungen, eingeschränktes Tracking und der Wegfall von Third-Party-Cookies die Relevanz von First-Party Data sowie plattformübergreifenden Datenverbindungen. Ein Sprecher von Drive Social Media betonte gegenüber MarTech Series, dass sich Messmethoden zwingend an diese komplexen, mehrstufigen Kaufpfade anpassen müssen. Nur so können Unternehmen ihre Marketingbudgets fundiert allokieren und die Gesamteffizienz ihrer Kampagnen nachhaltig steigern.

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Retail Media / Measurement24. Feb. 2026

Retail Media benötigt ganzheitliche und longitudinale Messansätze

Harvey Ma von der Sam’s Club Member Access Platform betont, dass die nächste Wachstumsphase von Retail Media den Übergang von isolierten Last-Click- und kanalspezifischen Ansätzen zu einer ganzheitlichen, über den gesamten Funnel reichenden und longitudinalen Messung erfordert. Während die Werbeausgaben für In-Store Retail Media bis 2029 voraussichtlich die Marke von 1 Milliarde US-Dollar übersteigen werden, hinkt das Vertrauen in die aktuelle Leistungsmessung aufgrund fragmentierter Berichterstattung über Onsite-, Offsite-, In-Store- und Connected TV-Kanäle hinterher. Der Beitrag fordert datenschutzkonforme, aggregierte First-Party-Signale – insbesondere Mitgliedschafts- und Loyaldaten – sowie einheitliche Definitionen und Methodologien. Zur Nachverfolgung von Discovery, Consideration, Trial, Wiederkauf und Customer Lifetime Value wird die Kombination aus Multi-Touch-Attribution, Media Mix Modeling, Inkrementalitätstests und Closed-Loop-Transaktionsdaten empfohlen, um Ergebnisse jenseits des kurzfristigen ROAS zu bewerten.

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Commerce & Retail Media6. Juli 2026

Performance-Marketer verlagern Fokus von Attribution auf Inkrementalität

Der Artikel verdeutlicht, dass traditionelle Attributionsmodelle an Bedeutung verlieren, da sich die Customer Journey durch KI und fragmentierte Commerce-Touchpoints zunehmend auf kaufreife Momente verdichtet. Performance-Marketer priorisieren daher verstärkt die Inkrementalität – also den Nachweis, ob Marketingaktivitäten tatsächlich zu neuem Umsatz führen – anstelle reiner Last-Click-Attribution. Branchenstudien von eMarketer und TransUnion sowie Expertenstimmen belegen, dass Inkrementalität zu einem zentralen KPI für Retail- und Commerce-Buyer aufsteigt. Zudem wird 'Commerce Media' (werbliche Ansprache auf Basis von First-Party-Transaktionsdaten über eigene Touchpoints hinweg) von klassischem Retail Media abgegrenzt. Der sogenannte 'Transaction Moment' an der Kasse oder nach dem Kauf erweist sich dabei als hochgradig relevantes Umfeld für Inkrementalitätstests. Als Praxisbeispiele dienen die Partnerschaft von Rokt mit der Inkrementalitäts-Plattform Haus sowie eine Kampagne von Tails.com, die eine Conversion-Steigerung von 153 Prozent verzeichnete. Dieser Paradigmenwechsel zwingt Performance-Teams dazu, Kanäle anhand von Effizienz, nachweisbarem inkrementellem Lift und langfristigem Customer Value zu bewerten.

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