Beobachtetes Signal · 24. Okt. 2023 · Regulation · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral

EU-Verabschiedung des AI Acts im Jahr 2023 unwahrscheinlich

Zusammenfassung des Signals

Berichten zufolge könnte die Europäische Union den AI Act entgegen bisheriger Planungen nicht mehr bis Ende 2023 verabschieden. Vor dem vierten Trilog-Treffen sind das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten bei zentralen Punkten weiterhin uneins. Das Parlament fordert strenge Regeln, darunter Transparenzpflichten für Entwickler von generativer AI, die urheberrechtlich geschützte Trainingsdaten offenlegen müssten. Über 150 Führungskräfte von Unternehmen wie Airbus, der Deutschen Telekom und Siemens warnten hingegen, dass das Gesetz Europas technologische Souveränität gefährden könnte. Spanien, das derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat, schlug einen gestuften Ansatz zur Regulierung von Basismodellen vor. Da eine Einigung bei den kommenden Verhandlungen als unwahrscheinlich gilt, könnten sich die Gespräche bis in das Jahr 2024 ziehen, was auch den Zeitplan für die EU-Wahlen beeinflussen könnte.

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Hohe Konfidenz

Der EU AI Act ist ein wegweisendes Gesetz für AI-Technologien, die zunehmend auch im Marketing und in der Werbung eingesetzt werden; Verzögerungen und inhaltliche Differenzen erzeugen erhebliche regulatorische Unsicherheit für die gesamte Branche.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Reuters berichtete, dass die EU den AI Act wegen Meinungsverschiedenheiten zwischen Parlament und Mitgliedstaaten möglicherweise 2023 nicht verabschieden wird.
  • Ein viertes Trilog-Treffen war für den kommenden Dienstag angesetzt, ein weiteres Treffen im Dezember ist bei Ausbleiben einer Einigung geplant.
  • Das Europäische Parlament fordert von Anbietern generativer AI die Veröffentlichung detaillierter Zusammenfassungen über die Nutzung urheberrechtlich geschützter Trainingsdaten.
  • Mehr als 150 Führungskräfte von Airbus, der Deutschen Telekom, Siemens und weiteren europäischen Unternehmen warnten vor einer Gefährdung der technologischen Souveränität.
  • Spanien schlug einen gestuften Regulierungsansatz für Basismodelle vor, der zusätzliche Pflichten für Hochleistungssysteme wie ChatGPT vorsieht.

Verknüpfte Unternehmen

5 verknüpfte Unternehmen

“More than 150 executives from European companies, including Airbus, Deutsche Telekom, and Siemens, expressed concerns that the AI regulation...”

“According to reports from Reuters, the adoption of the AI regulation this year is becoming increasingly unlikely....”

“More than 150 executives from European companies, including Airbus, Deutsche Telekom, and Siemens, expressed concerns that the AI regulation...”

“Manufacturers of generative AI models such as OpenAI must document and make publicly available a detailed summary of the use of copyrighted ...”

“According to reports from Reuters, the adoption of the AI regulation this year is becoming increasingly unlikely....”

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Trending Topics•Veröffentlicht: 24. Okt. 2023
Ursprünglicher Berichttitel: “Disagreements: EU may not adopt AI regulation in 2023 after all”

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