Beobachtetes Signal · 10. Sept. 2025 · Policy Update · Quelle: Tech.eu · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv

EU-INC fordert 28. Regime zur Stärkung der europäischen Tech-Branche

Zusammenfassung des Signals

Ein Jahr nach dem Draghi-Report drängt die Initiative EU-INC, unterstützt von über 16.000 Gründerinnen, Gründern und Investoren, auf ein sogenanntes 28. Regime. Diese pan-europäische Rechtsform soll grenzüberschreitende Startup-Aktivitäten massiv vereinfachen. Das Konzept umfasst eine einheitliche europäische Gesellschaftsform, ein digitales Register, ein standardisiertes Investitionstool sowie einen EU-weiten ESOP-Rahmen für Mitarbeiterkapitalbeteiligungen. Politische Rückendeckung erhielt die Initiative Ende August 2025 unter anderem vom deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Die öffentliche Konsultation läuft bis zum 30. September 2025, wobei entsprechende Gesetzesinitiativen für Anfang 2026 erwartet werden. Jüngste Fondsauflegungen von Risikokapitalgebern unterstreichen die Dringlichkeit regulatorischer Reformen, um europäische Champions im Binnenmarkt zu halten und privates Kapital anzuziehen.

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Hohe Konfidenz

Die Regulierung europäischer Startups prägt das gesamte Technologie-Ökosystem – einschließlich des AdTech- und MarTech-Sektors –, indem sie Finanzierungsbedingungen, Skalierungsmöglichkeiten und grenzüberschreitende Geschäftsprozesse direkt beeinflusst. Das 28. Regime könnte regulatorische Hürden für europäische Gründer signifikant senken.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • EU-INC schlägt ein 28. Regime als einheitliche Rechtsform für europäische Startups vor, gestützt von über 16.000 Akteuren.
  • Die öffentliche Konsultation zum 28. Regime endet am 30. September 2025.
  • Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron sicherten am 29. August 2025 ihre Unterstützung zu.
  • Das Reformpaket beinhaltet vier Säulen: EU-Unternehmensform, EU-REGISTRY & EU-DASHBOARD, das Investitionstool EU-FAST sowie EU-ESOP.
  • Die Europäische Kommission plant die Veröffentlichung eines entsprechenden Gesetzgebungsentwurfs für das erste Quartal 2026.

Verknüpfte Unternehmen

10 verknüpfte Unternehmen

“Backed by over 16,000 founders, CEOs and investors — including leaders from DeepL, GetYourGuide, Index Ventures, Mistral, Revolut, Stripe, S...”

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“Cherry Ventures launched an open letter to founders in Europe, launching the Cherry V fund and signalling a commitment to building the first...”

“Many European champions like Klarna continue to choose New York over European exchanges for their IPOs....”

Ontologie & Marktkonzepte

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Tech.eu•Veröffentlicht: 10. Sept. 2025
Ursprünglicher Berichttitel: “One year on from Draghi report: Europe’s innovation future hangs on the 28th Regime”

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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

AI Agents9. Okt. 2026

Hone sammelt 60 Mio. USD für autonome KI-Agenten ein

Hone, ein in San Francisco ansässiges KI-Startup, gegründet vom Österreicher Moritz Stephan, hat eine Seed-Runde in Höhe von 60 Millionen US-Dollar unter der Führung von Benchmark und Index Ventures abgeschlossen, was das Unternehmen mit 285 Millionen US-Dollar bewertet. Hone entwickelt sogenannte 'Engines' – autonome KI-Agenten, die über Wochen oder Monate ganze Geschäftsziele übernehmen, indem sie die Systeme und Prozesse eines Unternehmens erlernen und dabei unter Schutzmaßnahmen wie simulierten Entscheidungen und menschlicher Genehmigung für sensible Aktionen operieren. Zu den ersten Kunden gehören Cognition und Modal. Die Finanzierung soll die Expansion im wettbewerbsintensiven Markt für KI-Agenten unterstützen, wo Rivalen wie Decagon, Sierra und Salesforce's Agentforce agieren. Die Mitgründer Oliver Brady und Carlo Kobe bringen Erfahrung von Harvey, Mercor und Fizz mit. Das Unternehmen hat noch keine Umsatz- oder Kundenergebnisse bekannt gegeben.

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AI Agents9. Okt. 2026

Hone sammelt 60 Mio. Dollar für KI-Agenten

Der österreichische Gründer Moritz Stephan hat mit seinem KI-Startup Hone aus San Francisco 60 Millionen Dollar in einer Seed-Runde eingesammelt, angeführt von Benchmark und Index Ventures. Hone entwickelt autonome KI-Agenten, sogenannte 'Engines', die über Wochen oder Monate eigenständig Geschäftsziele wie Kundenzufriedenheit oder Kostensenkung verantworten. Das Unternehmen wird mit 285 Millionen Dollar bewertet. Zu den ersten Kunden zählen das KI-Coding-Startup Cognition und die KI-Infrastrukturfirma Modal. Die Investoren Peter Fenton (Benchmark) und Shardul Shah (Index) ziehen in den Vorstand ein, auch Elad Gil und SV Angel sind beteiligt. Mit dem Kapital will Hone sein Wachstum beschleunigen und weitere Großkunden gewinnen.

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AI8. Okt. 2026

Ecosia wechselt von Mistral zu chinesischen Open-Source-KI-Modellen

Die europäische Suchmaschine Ecosia hat ihren KI-Anbieter vom französischen Startup Mistral auf offene Modelle umgestellt, darunter chinesische wie Alibabas Qwen, Z.ais GLM und Moonshot AIs Kimi. CEO Christian Kroll zeigte sich enttäuscht von der Qualität der Mistral-Modelle, die etwa ein Jahr hinter der Konkurrenz zurückliegen sollen, sowie von häufigen Serverüberlastungen. Ecosia nutzt nun Modelle über die deutsche Plattform Melious, die offene KI-Modelle auf Servern in der EU betreibt, was die KI-Kosten halbierte und die Leistung verbesserte. Der Wechsel erfolgt, während Mistral Large 4 vorstellt, das stärkste Modell, das in Europa trainiert wurde und dessen Gewichte Ende Oktober veröffentlicht werden sollen. Trotz 38,4 Punkten im Intelligence Index belegt es Platz acht unter offenen Modellen, hinter sieben chinesischen Modellen. Der Fall verdeutlicht das Dilemma der europäischen KI-Souveränität: Top-Open-Modelle stammen überwiegend aus China, auch wenn sie auf europäischen Servern laufen. Mistral hostet selbst chinesische Modelle wie GLM auf seiner Neocloud-Plattform, während CEO Arthur Mensch die Stärken von Large 4 etwa bei der Cyberabwehr betont.

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