Beobachtetes Signal · 16. Mai 2019 · Regulation · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

EuGH-Urteil verpflichtet Unternehmen zur präzisen Erfassung der Arbeitszeit

Zusammenfassung des Signals

Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs fordert von Arbeitgebern eine genaue Dokumentation der Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter. Die Entscheidung stellt klar, dass eine Auffassung zwar zwingend erforderlich ist, jedoch keine physische Stechuhr vorgeschrieben wird. Unternehmen können frei zwischen Papier, elektronischen Aufzeichnungen, Apps oder anderen Systemen wählen, sofern diese objektiv, zuverlässig und zugänglich sind. Ziel ist es, verdeckte Überstunden zu verhindern sowie Arbeitnehmerrechte und das Wohlbefinden zu stärken, auch wenn dies flexible New Work-Modelle einschränken könnte. Deutschland und andere Mitgliedstaaten werden die Vorgaben umsetzen, wobei intensiv über den Grad der Durchsetzung und die Auswirkungen auf das Home Office diskutiert wird. Befürworter verweisen auf mehr Fairness, während Kritiker einen höheren Verwaltungsaufwand befürchten. Als technisches Hilfsmittel wird beispielhaft die ZMI App genannt, und Professor Stefan Greiner äußert sich zu den Herausforderungen bei verteilten Teams.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • EuGH-Urteil verpflichtet Arbeitgeber zur exakten Dokumentation von Arbeitszeiten.
  • Wahl der Methode liegt beim Arbeitgeber (Papier, elektronisch, App oder System).
  • Eine physische Stechuhr ist laut der Entscheidung nicht zwingend vorgeschrieben.
  • Deutschland wird die gesetzlichen Vorgaben zeitnah in nationales Recht umsetzen.
  • Professor Stefan Greiner warnt vor Herausforderungen im Home Office.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 16. Mai 2019
Ursprünglicher Berichttitel: “EuGH-Urteil: Vom Home Office zurück zur Stechuhr? - OnlineMarketing.de”

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Kabel-Nachrichten-Bundles im App Store; Grindr beilegt Datenschutzklage

Diese AdExchanger-Zusammenfassung beleuchtet aktuelle Branchenthemen. MS NOW, ehemals MSNBC, hat eine Abonnement-App für 7,99 US-Dollar pro Monat eingeführt, die ein Bundle mit Calm sowie exklusive Live-Q&A-Zugänge zu Moderatoren umfasst. Grindr hat sich bereit erklärt, 35 Millionen US-Dollar zur Beilegung einer britischen Klage zu zahlen, in der dem Dating-Dienst vorgeworfen wurde, Nutzerdaten – darunter den HIV-Status – vor seiner Übernahme im Jahr 2020 an Advertiser verkauft zu haben. Berichten zufolge zeichnen LG Smart TVs selbst im Standby-Modus Audio auf und scannen WLAN-Netzwerke, was Datenschutzbedenken hinsichtlich Automatic Content Recognition (ACR) schürt. Weitere Meldungen betreffen OpenAIs Werbeambitionen, Agenturreaktionen auf die FTC-Klage gegen Amazon, prädiktive Polizeiarbeit des DHS, CSAM-Werbeprobleme bei Meta sowie neue Führungskräfte bei Fluent, Precise und My Code.

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Precise.ai Raises $7M to Audit Programmatic Decisions

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Handel und Verbraucherschützer fordern strengere EU-Importregeln

Der Handelsverband Deutschland (HDE), der Markenverband und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordern gemeinsam strengere EU-Vorschriften für Waren aus Nicht-EU-Staaten. Unter Verweis auf 5,9 Milliarden geringwertige E-Commerce-Sendungen im Jahr 2025 argumentieren sie, dass die derzeitigen Kontrollen nicht ausreichen. Die Organisationen schlagen vor, dass Hersteller und Händler ohne EU-Niederlassung einen registrierten Bevollmächtigten in der EU benennen müssen, und dass Online-Plattformen vor der Freischaltung eines Angebots die Registrierung überprüfen sollen. Zudem sollen Plattformen haftbar gemacht werden können, wenn sie dieser Prüfpflicht nicht nachkommen. Die Initiative zielt darauf ab, die Position der Bundesregierung bei den Beratungen zum European Product Act zu beeinflussen, um faire Wettbewerbsbedingungen für EU-Unternehmen zu schaffen und den Verbraucherschutz zu stärken.

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