Beobachtetes Signal · 24. Apr. 2019 · Hiring · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Employer Branding: Wie deutsche Tech-Unternehmen um Top-Fachkräfte kämpfen
Der Artikel beleuchtet im Rahmen eines Interviews mit Sven Lubek, Managing Director bei der WeQ Global Tech GmbH, den anhaltenden Wettbewerb um Fachkräfte in Berlins Startup-Ökosystem. Berlin hat sich als bedeutender Hub etabliert, in dem neben Global Player wie Google, Facebook und Zalando auch spezialisierte Unternehmen agieren. Im Fokus steht die Herausforderung, hochgefragte Spezialisten wie Data Scientists und Machine-Learning-Experten zu gewinnen, die stark umworben sind. Um im 'War for Talent' zu bestehen, setzt WeQ auf einen vielschichtigen Recruiting-Mix aus Jobbörsen, Karrierenetzwerken wie LinkedIn und Indeed, Plattformen wie Honeypot, Talent.io und Stack Overflow sowie die Zusammenarbeit mit Personalberatern. Zur langfristigen Mitarbeiterbindung bietet das Unternehmen wettbewerbsfähige Gehälter, ein multikulturelles Team aus über 30 Nationen, umfassende Unterstützung beim Relocation-Prozess inklusive Visum und Wohnungssuche, Zugang zu Konferenzen, E-Learning-Tools sowie gezielte Incentives und Events.
Liefert wertvolle Einblicke in moderne Talentakquise-Strategien und das Employer Branding innerhalb des deutschen Tech- und AdTech-Ökosystems.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- WeQ Global Tech GmbH ist ein auf Mobile Advertising spezialisiertes Unternehmen unter der Leitung von Managing Director Sven Lubek.
- Google, Facebook und Zalando prägen maßgeblich das Berliner Tech-Ökosystem.
- Googles geplanter Campus in Kreuzberg stieß auf lokalen Widerstand.
- Das Recruiting erfolgt über Jobportale, soziale Netzwerke, Direktansprache sowie Plattformen wie Honeypot, Talent.io und Stack Overflow.
- WeQ bietet umfassende Relocation-Hilfen, Konferenzbesuche, E-Learning sowie ein multikulturelles Team aus über 30 Ländern.
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Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
USA suspendieren Microsoft und Adobe vom Green-Card-Programm
Das US-Arbeitsministerium hat die Suspendierung von Microsoft und Adobe vom Programm zur dauerhaften Arbeitszertifizierung angekündigt, zusammen mit Cognizant, Infosys, Capgemini, Tata, Wipro und HCL. Minister Keith Sonderling nannte aktive Bundesuntersuchungen als Grund für Microsoft und Adobe und kritisierte, dass diese Unternehmen amerikanischen Arbeitnehmern Arbeitsplätze wegnähmen. Vizepräsident JD Vance warf Microsoft konkret vor, entlassene Mitarbeiter durch H-1B-Visuminhaber ersetzt zu haben. Microsoft verteidigte seine Einstellungspraktiken und betonte, dass die Mehrheit seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und die meisten H-1B-Anträge für bestehende Mitarbeiter gestellt würden. Die Ankündigung erfolgte während eines Gipfels im Weißen Haus zur Bekämpfung von H-1B-Betrug, zeitgleich mit der Verleihung der National Medal of Science an mehrere Tech-CEOs durch Präsident Trump.
Amazon stellt neue Alexa-Tablets mit KI und Google Play vor
Amazon hat eine neue Tablet-Generation unter der Marke Alexa angekündigt, darunter das Alexa Tablet 12 Pro, das Alexa Tablet 11 und das Alexa Tablet 8. Alle Geräte laufen mit Android, integrieren den KI-Assistenten Alexa+ und bieten erstmals direkten Zugriff auf den vollständigen Google Play Store, sodass Nutzer neben Amazon-Diensten auch Apps wie YouTube, Netflix und Gmail installieren können. Die Tablets bieten verschiedene Bildschirmgrößen, Prozessoren und Akkulaufzeiten, mit Preisen ab 229,99 US-Dollar. Ein spezieller Kindle-Lesemodus und neue Kindermodelle mit elterlicher Kontrolle wurden ebenfalls eingeführt. Der Verkaufsstart in Nordamerika ist am 8. Oktober, die Auslieferung beginnt am 14. Oktober, und die Verfügbarkeit in Europa, einschließlich Deutschland, startet am 19. Oktober.
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