Beobachtetes Signal · 13. Dez. 2022 · Market Research · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Beschäftigte blicken trotz Krisen zuversichtlich auf berufliche Zukunft
Die von Forsa im Auftrag von XING durchgeführte Job-Happiness-Studie 2022 mit über 3.000 befragten Arbeitnehmenden in Deutschland zeigt, dass 69 Prozent trotz anhaltender wirtschaftlicher Herausforderungen keine Zukunftsangst bezüglich ihrer Karriere im aktuellen Job haben. Bei den Babyboomern fällt dieser Wert mit 75 Prozent noch höher aus. Hauptgründe für diesen Optimismus sind der stabile Arbeitsmarkt und der demografische Wandel, der zu einem ausgeprägten Fachkräftemangel führt (das IAB meldet 1,82 Millionen offene Stellen). Dennoch offenbart die Erhebung signifikante Belastungen: 35 Prozent leisten unbezahlte Überstunden, 31 Prozent fühlen sich überlastet, 25 Prozent empfinden ihre Bezahlung als ungerecht und 20 Prozent verdienten im Vorjahr einen Niedriglohn. Petra von Strombeck, CEO der NEW WORK SE, betont, dass Entgeltgerechtigkeit, Wertschätzung und Zufriedenheit direkt mit einer höheren Unternehmensidentifikation und geringerer Fluktuation korrelieren.
Nationale Arbeitnehmerstudie mit zentralen Implikationen für Arbeitgeber hinsichtlich fairer Bezahlung, Arbeitsbelastung und Retention sowie aktuellen Vakanzdaten des IAB.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- 69 Prozent der beschäftigten Deutschen haben keine Angst um ihre berufliche Zukunft im aktuellen Job.
- 75 Prozent der Babyboomer äußern keinerlei Bedenken hinsichtlich ihrer Karriereperspektiven.
- Forsa führte die XING-Job-Happiness-Studie 2022 im Oktober 2022 mit über 3.000 Befragten ab 18 Jahren in Deutschland durch.
- Das IAB verzeichnet aktuell 1,82 Millionen offene Vakanzen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.
- 35 Prozent arbeiten unbezahlt über, 31 Prozent fühlen sich überlastet und 25 Prozent empfinden die Entlohnung als unfair.
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