Beobachtetes Signal · 24. Okt. 2023 · Hiring · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Karrierechancen im Herbst: Neue Recruiting-Netzwerke in der Digitalwirtschaft
Der Beitrag von OnlineMarketing.de beleuchtet das Multichannel-Recruitment in der digitalen Wirtschaft und zeigt auf, dass Jobsuchende vermehrt über Social Apps wie TikTok und X sowie traditionelle Jobbörsen nach offenen Positionen suchen. Zudem wird XINGs strategische Ausrichtung hin zu einem spezialisierten Job-Netzwerk mit einer breiten Recruiter-Basis beschrieben. Der Artikel präsentiert kuratierte Top-Jobs des hauseigenen Portals, darunter Positionen wie Social Media Manager bei premiumXL, Senior Social Media Editor bei der ETL Service GmbH, Referent Unternehmenskommunikation bei der König Metall Gruppe sowie Online-Shop Manager bei BADER. Dabei wird die europaweite Jobbörse als zentraler Hub für Stellenausschreibungen hervorgehoben und Unternehmen zur Schaltung von Vakanzen aufgerufen. Die Analyse unterstreicht den Wandel des Social Recruitings und des Employer Brandings im DACH-Arbeitsmarkt für AdTech und MarTech und verweist auf flexible Arbeitsmodelle als zentralen Bestandteil aktueller Hiring-Trends.
Allgemeine Branchenberichterstattung über den Arbeitsmarkt mit kuratierten Top-Jobs; kein signifikantes Plattform-Release oder Quartalsergebnis.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- PremiumXL sucht einen Social Media Manager (m/w/d).
- ETL Service GmbH sucht einen Senior Social Media Editor / Senior Content Creator (m/w/d).
- KÖNIG METALL Gruppe sucht einen Referent Unternehmenskommunikation (m/w/d).
- BADER sucht einen Online-Shop Manager (m/w/d).
- XING positioniert sich als Job-Netzwerk mit über 20.000 Recruitern.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
OK Futures KI-‚Druckkochtopf‘-Kampagne für Goodwipes
Der frühere CEO von MullenLowe U.S., Frank Cartagena, gründete die Kreativagentur OK Future, um das Potenzial generativer KI für eine kleine Agentur zu testen. Ihr erstes Projekt, eine Parodie auf OpenAIs Astra-Werbespot für die Körperpflegemarke Goodwipes, wurde in vier Tagen mit KI-Tools wie ArtCraft, Seedance und OpenAIs Astra-Modell produziert und reduzierte die geplanten Produktionskosten von 700.000 US-Dollar drastisch. Die Kampagne 'Meet Asstra' erzielte über 1,5 Millionen Aufrufe auf Reddit. Cartagena bezeichnete das Tempo jedoch als 'nicht nachhaltig' und als 'Druckkochtopf'; das Team arbeitete rund um die Uhr und drohte sogar mit Kündigung. Goodwipes‘ SVP of Marketing, Meredith Diehn, betonte das Vertrauen in Cartagena und den Wert, mit KI zu experimentieren. Der Artikel unterstreicht den wachsenden Einsatz von KI in der Kreativproduktion: 73 % der Vermarkter nutzen GenAI für visuelle Inhalte, und Gartner prognostiziert, dass die Ausgaben für KI-Software bis 2029 auf 981 Milliarden US-Dollar steigen werden.
Lo-fi-UGC-Inhalte schlagen polierte Anzeigen
Der Artikel diskutiert die wachsende Effektivität von Lo-fi- und UGC-Inhalten gegenüber polierten Markenwerbeanzeigen in sozialen Feeds. Unter Berufung auf Daten von TikTok, System1, Meta und Kantar wird berichtet, dass Creator-Content eine um 70 % höhere Klickrate und 159 % mehr Engagement erzielt als Nicht-Creator-Anzeigen bei gleichem CPM, und dass Zuschauer Influencer-Inhalte nach durchschnittlich 17,8 Sekunden überspringen, verglichen mit 7,9 Sekunden bei traditionellen Markeninhalten. Meta-Partnerschaftsanzeigen liefern laut Bericht 19 % niedrigere CPAs und 13 % höhere Klickraten. Der Artikel betont, dass Lo-fi-Inhalte zwar authentisch wirken, aber dennoch einer bewussten Strategie bedürfen, einschließlich klarer Markenhinweise innerhalb der ersten zwei Sekunden. Er empfiehlt Marken, Lo-fi-Produktion, echte UGC/Creator-Inhalte und eine Remix-Ebene aus vorhandenem Material zu kombinieren, um kreative Frische und Leistung auf Plattformen wie TikTok und Instagram Reels zu erhalten.
Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
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