Beobachtetes Signal · 30. Sept. 2026 · Technical Release · Quelle: Adzine · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
DOOH-Studie: Filialhinweis oben oder unten wirkt am besten
Eine Studie von Vistar Media, Omnicom Media und Annalect untersuchte die optimale Platzierung von Store-Locator-Informationen in dynamischen DOOH-Creatives. Bei 7.200 Befragten in den Niederlanden führte die obere Platzierung zu einer um 20 % höheren Kaufabsicht, die untere zu einer um 9 % höheren Besuchsabsicht. Die mittlere Position schnitt bei beiden Metriken schlechter ab. Kategoriespezifisch zeigten sich deutliche Steigerungen bei Einzelhandel und Süßwaren. Die Studie betonte auch die Bedeutung von Designelementen wie Pin-Symbolen und Kontrast und warnte davor, dass prominente Händler-Branding die Markenwiedererkennung der Werbetreibenden verringern kann.
Die Studie liefert umsetzbare Erkenntnisse für DOOH-Werbetreibende zur Creative-Optimierung, insbesondere für Store-Locator-Funktionen, was die Kampagneneffektivität verbessern könnte.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Vistar Media, Omnicom Media und Annalect führten eine Studie mit 7.200 Teilnehmern in den Niederlanden von Februar bis April 2026 durch.
- Die obere Platzierung des Store Locators im DOOH-Creative erhöhte die Kaufabsicht um 20 %.
- Die untere Platzierung erhöhte die Besuchsabsicht um 9 % über alle Kategorien.
- Im Einzelhandel steigerte die untere Platzierung die Besuchsabsicht um 35 %, in der Systemgastronomie um 24 %.
- Bei Süßwaren erhöhte die untere Platzierung die Kaufabsicht um 116 %.
- Die Verwendung eines Pin-Symbols erhöhte die Besuchsabsicht um 16 %; höherer Kontrast verbesserte die Absicht um 10 %.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“Vistar Media ... hat dies gemeinsam mit der Agentur Omnicom Media und ihrer Tochter Annalect untersucht....”
“Vistar Media, das zu T-Mobile Advertising Solutions gehört, hat dies gemeinsam mit der Agentur Omnicom Media und ihrer Tochter Annalect unte...”
Ontologie & Marktkonzepte
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DOOH und Retail Media: Die Brücke vom Straßenrand zum Regal
In einem Interview vom 22.06.2026 erläutert Andreas Knorr, Marketing Director bei WallDecaux, die zunehmende Konvergenz zwischen Digital Out-of-Home (DOOH) und Retail Media. Beide Kanäle ergänzen sich ideal: DOOH nutzt öffentliche Mobilität zur Aktivierung von Kaufabsichten, während Retail Media direkt am Point of Sale konvertiert. Als zentrale Hürden nennt Knorr fragmentierte Händlernetzwerke, Reporting-Einschränkungen und fehlende Standards. WallDecaux misst die Werbewirkung über regionale A/B-Tests, abgeglichen mit Kassendaten, um den Sales Uplift zu isolieren, und verweist auf britische Partnerschaften mit Tesco, wo DOOH-Inventar direkt mit POS-Daten vermarktet wird. Knorr empfiehlt visuelle Konsistenz, einen Test-and-Learn-Ansatz und erwartet künftig eine stärkere KI-gestützte Mediaplanung, engere Verknüpfungen von Reichweite und Transaktionsdaten sowie einen Fokus auf Attention und Commerce Media im stationären Handel.
3D-DOOH steigert Markenbekanntheit und Werbeerinnerung signifikant gegenüber statischen Formaten
Vistar Media hat gemeinsam mit Omnicom Media und JC Decaux die Studie „Science in Motion“ veröffentlicht, die statische Werbemittel mit Full-Motion-, Limited-Motion- und 3D-Formaten in Digital Out-of-Home (DOOH)-Kampagnen vergleicht. Die in den Niederlanden zwischen November 2025 und Januar 2026 mit 7.513 Befragten durchgeführte Untersuchung belegt, dass bewegte Inhalte statische Anzeigen deutlich übertreffen: Sie erzielen einen Zuwachs von 33 Prozent bei der Werbeerinnerung und 50 Prozent bei der Markenbekanntheit. 3D-Umsetzungen erzielten dabei die stärksten Gesamteffekte. Die Ergebnisse zeigen zudem altersbezogene Unterschiede: Die 18- bis 34-Jährige Zielgruppe reagiert stark auf Bewegtbild, während die 50- bis 65-Jährigen die höchste Markenbekanntheit bei 3D-Formaten aufwiesen. Kleinere oder dezent χα Animationen wie ein rotierendes Logo verbessern zudem die Markenverankerung messbar, ohne komplexe Produktionen zu erfordern.
Omnicom Media Group gewinnt L'Oréal-Etat über 350 Mio. Euro
Die Omnicom Media Group hat den Media-Pitch für den 350 Millionen Euro schweren L'Oréal-Etat gewonnen. Die maßgeschneiderte Agentur für den Kosmetikkonzern wird den Namen Beauty Co-Lab tragen. Der Start der neuen Agentur ist für Januar 2027 geplant. Dies folgt auf die Ankündigung, dass die bisherige Agentur Wavemaker den Etat verloren hat. Der Artikel nennt Details zur Agenturstruktur und bestätigt den Namen der neuen Einheit, die vollständigen Details sind jedoch hinter einer Bezahlschranke.
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