Beobachtetes Signal · 12. Feb. 2021 · Earnings Report · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Disney+ knackt fast die Marke von 95 Millionen Abonnenten
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021 hat Disney+ mit fast 95 Millionen kostenpflichtigen Abonnements ein starkes Wachstum verzeichnet und nähert sich damit der 100-Millionen-Marke. Im Vorquartal lag die Nutzerzahl noch bei 73 Millionen. Dennoch bleibt der Dienst hinter Netflix zurück, das inzwischen die Schwelle von 200 Millionen zahlenden Abonnenten überschritten hat. Laut Unternehmensangaben erzielt Disney+ einen durchschnittlichen monatlichen Umsatz von rund vier US-Dollar pro Nutzer. Das gesamte Streaming-Segment, zu dem auch ESPN+ und Hulu gehören, erwirtschaftete im Quartal einen Umsatz von 16,2 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinn von 29 Millionen US-Dollar. Treiber des Wachstums sind gezielte Content-Strategien mit exklusiven Serien wie The Mandalorian und großen Kinofilmen. Im Jahr 2021 will Disney das Angebot durch den kontinuierlichen Ausbau des Katalogs und die Erschließung neuer Märkte weiter skalieren.
Der Bericht verdeutlicht das rasante Wachstum von Disney+ im globalen Streaming-Markt und liefert wichtige Einblicke in Monetarisierung und Rentabilität des gesamten Streaming-Portfolios.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Disney+ erreicht im Q1 FY2021 knapp 95 Millionen zahlende Abonnenten
- Steigerung der Abonnentenzahl von 73 Millionen im Q4 FY2020
- Durchschnittlicher Monatsumsatz pro Disney+-Nutzer liegt bei rund 4 US-Dollar
- Quartalsumsatz des gesamten Streaming-Segments bei 16,2 Milliarden US-Dollar
- Quartalsgewinn des Streaming-Segments beläuft sich auf 29 Millionen US-Dollar
- Konkurrent Netflix durchbricht die Marke von 200 Millionen zahlenden Abonnenten
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Ben Afflecks KI-Wissen geht viral
Ben Affleck, der Schauspieler, der sein KI-Filmmaking-Startup für angeblich 587 Millionen Dollar an Netflix verkauft hat, ging viral, weil er in Interviews tiefes Verständnis für KI-Technologie zeigte. Er sprach über maschinelles Lernen, neuronale Netze und gab zu, Python-Skripte zu schreiben. Affleck beschrieb seinen Weg vom analogen zum digitalen Film, seinen Einsatz von KI in der visuellen Effektproduktion und die Erstellung eines proprietären Datensatzes für ethische KI-Filmarbeit. Er besuchte auch OpenAI und nutzte seinen Promi-Status für Einblicke in neue Technologien. Affleck äußerte Bedenken über die Auswirkungen von KI auf Bildung und erlernte Hilflosigkeit, nicht über existenzielle Bedrohungen. Er nutzte KI in seinem Film 'Animals' und betonte die additive Natur von KI in der Filmbranche.
Netflix bestellt neuen Bridgerton-Spinoff über Violet
Netflix hat eine neue Bridgerton-Spinoff-Serie in Auftrag gegeben, die sich auf die Matriarchin Violet Bridgerton und ihre Romanze mit Viscount Edmund Bridgerton konzentriert. Die Ankündigung erfolgte über den offiziellen Bridgerton-Instagram-Account. Shonda Rhimes wird als Executive Producer, Co-Autorin und Showrunnerin neben Nicholas Nardini fungieren. Die Serie hat noch keinen Titel. Die Staffeln 1-4 von Bridgerton und der erste Spinoff 'Queen Charlotte: A Bridgerton Story' sind derzeit auf Netflix verfügbar. Staffel 5, die sich auf Francesca Bridgerton und Michaela Stirling konzentriert, befindet sich in Produktion.
KI treibt Werbung zurück in die physische Welt
KI treibt Werbung zurück in physische Räume, da das Vertrauen in Online-Inhalte sinkt, KI-Antwortmaschinen Websites umgehen und agentische KI wächst. Out-of-Home (OOH) und digitale Out-of-Home-Werbung (DOOH) gewinnen wieder an Bedeutung: Die US-OOH-Umsätze stiegen im Q2 um 10,7 % auf 3,16 Mrd. USD, DOOH sogar um 18,5 % und macht fast 40 % der Kategorieumsätze aus. Diese Entwicklung spiegelt eine Verschiebung wider, da physische Räume für Werbetreibende wertvoller werden, mit überspringbaren Formaten und programmatischer Steuerung. Es gibt jedoch Bedenken hinsichtlich der Opt-out-Möglichkeiten und der zunehmenden Kommerzialisierung öffentlicher Räume, wie Ezra Klein anmerkt.
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