Beobachtetes Signal · 8. Aug. 2026 · Product Launch · Quelle: Cord Cutters News · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Disney kündigt Disney+ an und beendet Netflix-Partnerschaft (2017)
Am 8. August 2017 kündigte The Walt Disney Company an, einen eigenen Streaming-Dienst zu starten und die Lizenzpartnerschaft mit Netflix zu beenden. Dieser Schritt veränderte die Wettbewerbslandschaft im Streaming-Markt nachhaltig. Disney+ startete am 12. November 2019 in den USA, Kanada und den Niederlanden. Um die technische Infrastruktur zu sichern, übernahm Disney die Mehrheit an der Streaming-Technologiefirma BAMTech, produzierte Originals wie The Mandalorian und setzte auf Bundling-Strategien mit Hulu und ESPN+ sowie auf kostenpflichtige Optionen wie „Premier Access“ für zeitgleiche Kinostarts. Bis Anfang 2020 überschritt Disney+ die Marke von 50 Millionen Abonnenten, bis 2025 wurden weltweit über 150 Millionen verzeichnet. Der Beitrag beleuchtet den strategischen Rückblick auf diese richtungsweisende Entscheidung.
Disneys Markteintritt mit Disney+ und die Beendigung der Netflix-Lizenzen veränderten das Streaming-Ökosystem grundlegend. Dies erweiterte das CTV- und Streaming-Inventar sowie die Produktion von Original Content, was Werbe-, Distributions- und Monetarisierungsstrategien branchenweit massiv beeinflusste.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Am 8. August 2017 kündigte The Walt Disney Company an, einen eigenen Streaming-Dienst zu launchen und die Content-Lizenzierung an Netflix zu beenden.
- Disney erwarb die Mehrheitsbeteiligung an BAMTech, um die Streaming-Technologie für die Plattform bereitzustellen.
- Disney+ startete offiziell am 12. November 2019 in den Vereinigten Staaten, Kanada und den Niederlanden.
- Anfang 2020 zählte Disney+ über 50 Millionen Abonnenten; bis 2025 überschritt die Zahl weltweit 150 Millionen.
- Im Jahr 2021 führte Disney „Premier Access“ ein – eine Bezahloption für den vorzeitigen Zugang zu Kinofilmen – und kündigte später an, keine reinen Abonnentenzahlen mehr auszuweisen.
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4 verknüpfte Unternehmen“Disney’s decision to sever ties with Netflix, which had been streaming Disney films, including blockbusters from Marvel, Pixar, and Lucasfil...”
“On August 8, 2017, during its quarterly earnings presentation, The Walt Disney Company disclosed an ambitious strategy to create its own ded...”
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Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Disney lizenziert Titelslate an Netflix
Disney und Netflix haben eine Lizenzvereinbarung getroffen, um eine Auswahl an Disney-eigenen TV-Serien und Filmen zu Netflix zu bringen. Das Programm umfasst beliebte Franchises wie Percy Jackson und die Olympier und die Ice-Age-Filme sowie Titel wie Will Trent, Shifting Gears und Felicity. Der Deal zielt darauf ab, kommende Staffeln auf Disney+ und Kinostarts zu bewerben, indem Inhalte für begrenzte Zeit auf Netflix verfügbar sind. Staffel 1 und 2 von Percy Jackson werden ab dem 4. Oktober auf Netflix verfügbar sein, vor der Premiere der dritten Staffel auf Disney+ am 20. November. Die Ice-Age-Filme erscheinen ebenfalls am 4. Oktober, vor dem Kinostart von Ice Age: Boiling Point im Februar 2027. Weitere Titel folgen bis Anfang 2027. Dieser Schritt spiegelt Disneys Strategie wider, die Reichweite von Netflix zu nutzen, um Interesse an eigenen Plattformen und Kinostarts zu wecken.
Paramount und Warner Bros. Discovery werden zu Skydance
Paramount und Warner Bros. Discovery werden nach Abschluss ihrer Fusion unter dem Namen Skydance firmieren, wie CEO David Ellison bekannt gab. Der Deal im Wert von rund 110 Milliarden US-Dollar soll am 6. Oktober abgeschlossen werden und vereint große Studios, Streaming-Dienste wie Paramount+ und HBO Max sowie Sender wie CBS, CNN, MTV und weitere. Der Fusion gingen rechtliche Herausforderungen durch zwölf Bundesstaaten voraus, doch ein Richter genehmigte diese Woche einen Vergleich. Ellison betonte, dass die Marken Paramount und Warner Bros. zentral bleiben, während Skydance eine eigene Unternehmensidentität bietet.
NBCUniversal streicht Hunderte Streaming-Stellen
NBCUniversal entlässt Hunderte Mitarbeiter aus seiner globalen Streaming-Technologieorganisation, mit den schwersten Einschnitten bei der europäischen Sky-Einheit und einigen US-Mitarbeitern. Die Reduzierungen betreffen Ingenieure und QA-Personal, die Streaming-Produkte unterstützen, und wurden am Mittwoch intern bekannt gegeben. Aufgrund britischer Arbeitsgesetze folgen die Kündigungen bei Sky erst nach einer Konsultationsphase. Der Schritt erfolgt, während Comcast die Abspaltung von NBCUniversal, einschließlich Peacock und Sky, für nächsten Sommer vorbereitet. Die Unternehmensführung begründet die Umstrukturierung mit der Ausrichtung auf künftiges Wachstum und einer effektiven Betriebsführung nach der Trennung. Peacock meldete kürzlich erstmals einen bereinigten EBITDA-Gewinn, doch der Druck von Investoren auf traditionelle Medien bleibt. Die Kürzungen folgen auf eine frühere Runde im März nach der Einstellung von Showmax.
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