Beobachtetes Signal · 11. Juni 2014 · Opinion / Analysis · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Digitalisierung verschärft Fachkräftemangel in der digitalen Wirtschaft
Ein Gastbeitrag warnt, dass Deutschlands Digitalbranche angesichts rasanten Wachstums durch Big Data, Cloud, Mobility und IT-Consumerization vor einem drastischen Fachkräftemangel steht. Die digitale Wirtschaft beschäftigt mittlerweile über eine Million Menschen und löst die Automobilindustrie als zentralen Wachstumsmotor ab. Laut einer Bitkom-Studie sind rund 39.000 IT-Fachkraftstellen unbesetzt, Tendenz steigend. Ursachen sind demografische Veränderungen und der beschleunigte Bedarf an interdisziplinärem Know-how, insbesondere in der Data Science. Da das Bildungswesen bei der digitalen Ausbildung hinterherhinkt, müssen Unternehmen verstärkt auf interne Weiterbildung setzen. Zudem gewinnen zielgerichtetes Employer Branding und authentische Kommunikation via Blogs und Social Media an Bedeutung, um Rollen wie Data Scientist, Digital Consultant oder Mobile Advertising Specialist erfolgreich zu besetzen und aussagekräftige Arbeitgeberprofile zu schärfen.
Beleuchtet den branchenweiten Fachkräftemangel im deutschen Digitalmarkt und fordert nachhaltiges Employer Branding sowie interne Weiterbildungsinitiativen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Bitkom verzeichnet rund 39.000 offene IT-Fachkraftstellen in Deutschland.
- Die digitale Wirtschaft beschäftigt über eine Million Menschen und übertrifft die Automobilbranche als Wachstumsmotor.
- Wachstumstreiber umfassen Big Data, Cloud, Mobility und IT-Consumerization.
- Steigende Nachfrage nach Spezialrollen wie Digital Consultants, SEA Managern und Mobile Advertising Specialists.
- Bauhaus-Universität Weimar richtete erste Professur für Big Data ein.
- Das Bildungssystem hinkt der Digitalisierung hinterher, weshalb Unternehmen intern weiterbilden.
- Employer Branding und Multichannel-Kommunikation (Social Media, Blogs, YouTube) sind essenziell zur Talentgewinnung.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
BBDO, TLGG und Genossenschaftliche FinanzGruppe umgarnen junge Menschen
Die Genossenschaftliche FinanzGruppe (GFG) mit Volksbanken Raiffeisenbanken, DZ Bank, EasyCredit, R+V Versicherung, Schwäbisch Hall und Union Investment hat erstmals eine gruppenübergreifende Kampagne für 18- bis 30-Jährige gestartet. Die Kampagne „Das kriegen WIR hin“ nutzt einen Social-First-Ansatz über Social Media, Online-Video, Streaming, Audio und Kino. Entwickelt von BBDO, TLGG und Omnicom Precision Marketing, betont sie die gemeinsame Stärke der Gruppe statt einzelner Produkte. Die erste Phase schafft Markenbekanntheit und verweist auf eine zentrale Landingpage; eine zweite Phase wird konkrete Produkte vorstellen. Die Volksbanken Raiffeisenbanken kooperieren zudem mit der Band Electric Callboy. Mediaagenturen sind VR NetWorld und Mindshare.
Wetten-dass-Chefautor bereitet Kaulitz-Zwillinge auf Show vor
In einem Interview mit DWDL spricht Christoph Schulte-Richtering, Chefautor der deutschen TV-Show 'Wetten, dass..?', über seine Rolle bei der Vorbereitung von Bill und Tom Kaulitz auf ihr Moderationsdebüt im Dezember. Er blickt auf seine Karriere zurück, einschließlich der Arbeit mit Thomas Gottschalk und Markus Lanz, und zieht Parallelen zwischen TV-Shows und katholischen Messritualen. Er betont, wie wichtig es ist, neue Elemente mit Tradition zu verbinden, um die Show im Wettbewerb mit digitalen Plattformen relevant zu halten.
BBDO NY CEO und CCO verlassen Agentur
Emma Armstrong, CEO von BBDO New York, und Michael Aimette, Chief Creative Officer, verlassen die Agentur. Dies folgt auf die Übernahme von IPG durch Omnicom, die zur Eingliederung des Kreativ-Rivalen FCB führte. Auch Chief Client Officer Kelli MacDonald, ebenfalls ein FCB-Alumnus, verlässt die Agentur für eine neue Gelegenheit. Die Abgänge erfolgen nur 10 Monate nach dem Abschluss der 13-Milliarden-Dollar-Übernahme von IPG durch Omnicom, die die größte Agentur-Holdinggesellschaft schuf.
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