Beobachtetes Signal · 1. Aug. 2023 · Interview · Quelle: Marketecture · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Digital Remedy baut Managed Services für digitale Werbung aus
Digital Remedy, ehemals CPXi, etabliert seit 23 Jahren ein erfolgreiches Managed-Service-Modell für die digitale Werbung. Ursprünglich als Ad Network gestartet, bietet das Unternehmen heute plattformübergreifende Medienabwicklung, Attribution und Analysen für Kampagnen auf Desktop, Mobile, Audio, Connected TV und linearem Fernsehen. Dabei setzt die Agentur auf ein transparentes, festes Margenmodell, das individuell an die jeweilige Medienstrategie und die Anforderungen der Kunden angepasst wird. In einem im August 2023 aufgezeichneten Interview mit MarketectureTV betont CEO Mike Sieman, dass die langjährige Marktpräsenz diesen Ansatz bestätigt. Die Diskussion positioniert Digital Remedy als verlässlichen Partner für Werbetreibende, die kanalübergreifende, margenausgeglichene Agenturdienstleistungen suchen.
Der Beitrag liefert einen kompakten Überblick über ein etabliertes AdTech-Managed-Service-Modell mit Einblicken aus einem exklusiven Branchen-Interview.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Digital Remedy (ehemals CPXi) bietet ein etabliertes Managed-Service-Modell für die digitale Werbung.
- Das Leistungsspektrum umfasst Media Execution, Attribution und Analytics über Desktop, Mobile, Audio, Connected TV und lineares Fernsehen hinweg.
- Das Preismodell basiert auf transparenten, festen Margen, die individuell pro Kunde angepasst werden.
- CEO Mike Sieman sieht die 23-jährige Unternehmensgeschichte als Beleg für den Erfolg des Modells.
- Das Interview wurde im August 2023 aufgezeichnet und ist auf MarketectureTV hinter einer Paywall verfügbar.
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KI-Suche fragmentiert digitale UX und senkt organischen Traffic
MarTech veröffentlichte am 25. März 2026 ein Interview mit Jean-Christophe Pitié, Chief Marketing and Partnerships Officer bei Contentsquare, über aktuelle Daten zur digitalen Erfahrung. Die Analysen zeigen, dass der Wandel von der klassischen Suche zur KI- und LLM-gesteuerten Suche zu sinkendem organischem Traffic, fragmentierten Discovery-Pfaden und veränderten Nutzerverhalten führt; zudem sinkt die Verweildauer auf Websites merklich. LLM-Besucher weisen dabei signifikante Unterschiede zu traditionellen Suchmaschinennutzern auf. Diese Trends erfordern eine grundlegende Anpassung der SEO-, Akquisitions- und Retention-Strategien sowie der Website-UX. Der Beitrag erschien auf MarTech (einem Medium im Besitz von Semrush) und wurde von Mike Pastore (Third Door Media) verfasst.
Texas verklagt TV-Hersteller wegen Smart-TV-Datensammlung
Der texanische Generalstaatsanwalt Ken Paxton hat am 17. Dezember 2025 Klagen gegen fünf große Smart-TV-Hersteller eingereicht, darunter Sony, Samsung und LG. Die Klagen werfen den Unternehmen vor, durch den Einsatz von Automated Content Recognition (ACR) Fernseher in Überwachungsgeräte zu verwandeln, die Zuschauerdaten erfassen und vermarkten. Laut den Beschwerden kann ACR Inhalte von angeschlossenen Spielkonsolen und gestreamten persönlichen Inhalten abgreifen. Zudem sollen die Konzerne sogenannte 'Dark Patterns' nutzen, um Einwilligungen zu erschleichen. Die chinesischen Anbieter Hisense und TCL bergen zudem nationale Sicherheitsrisiken gemäß Chinas nationalem Sicherheitsgesetz. Die Klagen berufen sich auf Gesetze gegen irreführende Geschäftspraktiken und verweisen auf einen Vergleich mit Vizio aus dem Jahr 2017 wegen nicht offengelegtem TV-Tracking.
Lionsgate verlagert Home Entertainment digital bei gleichzeitigem Einbruch physischer Medien
Lionsgate verzeichnete im jüngsten Quartal einen Nettoverlust von rund 112 Millionen US-Dollar, da der Gesamtumsatz infolge eines dünneren Kinoprogramms sank. Die Home-Entertainment-Sparte des Studios wuchs um über 6 Prozent auf fast 135 Millionen US-Dollar, angetrieben von rund 125 Millionen US-Dollar an digitalen Verkäufen, während physische Medien auf knapp über 10 Millionen US-Dollar einbrachen. Der Gesamtumsatz des Studios sank im Quartal auf rund 475 Millionen US-Dollar, bedingt durch nur zwei breit anlaufende Filmstarts im Vergleich zu fünf im Vorjahreszeitraum. Lionsgates Zwölfmonats-Bibliothekserlöse erreichten mit 1,0 Milliarden US-Dollar einen Rekordwert, was einem Anstieg von 13 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Das Management signalisierte Zuversicht für das zukünftige Wachstum, veröffentlichte den ersten Trailer für ein Michael-Jackson-Biopic und gab den Erwerb von Rechten an den Franchise-Reihen The Expendables und Rambo bekannt. Zudem wurde das Interesse des Investors Steven Cohen offengelegt.
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