Beobachtetes Signal · 1. Juni 2026 · Speaking Engagement · Quelle: Digiday · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Dhar Mann demonstriert auf dem Tribeca X das Potenzial von Connected TV
Der Content-Creator und Unternehmer Dhar Mann argumentiert, dass von Creatoren gegründete Studios die Grenzen zu den klassischen Medien verwischen, indem sie langfristige Inhalte schneller und mit bereits gebundenen Zielgruppen produzieren. Mann, Inhaber der Dhar Mann Studios, wird auf dem Tribeca X und später beim Cannes Lions auftreten, um für creator-getriebene Connected TV-Inhalte und deren Markenwert zu werben. Sein Studio rühmt sich extrem schneller Produktionszyklen, bei denen fernsehgerechte Episoden in etwa 21 Tagen – teils sogar in nur sieben Tagen – vom Drehbuch auf den Schirm gebracht werden. Dank eigener Distribution und Datennutzung sind Echtzeit-Tests und Skalierungen möglich. Zu den Partnerschaften gehören ein Dhar Mann TV-Channel auf Samsung-Geräten mit einer Reichweite von 100 Millionen Geräten, eine Spielfilm-Kooperation mit Fox sowie eine NFL-Kampagne mit über 100 Millionen Impressionen. Mann betont langfristige Markeninvestitionen anstelle des sofortigen Return on Investment und räumt gleichzeitig anhaltende Messbarkeitsherausforderungen für Advertiser im Connected TV-Bereich ein.
Die Entwicklung verdeutlicht, wie von Creatoren geführte Studios die Produktion von Connected TV-Inhalten und Markenpartnerschaften beschleunigen, was Distribution und Werbestrategien beeinflusst, auch wenn es sich um keine strukturelle Branchenveränderung handelt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Dhar Mann spricht auf dem Tribeca X und im Juni 2026 auf dem Cannes Lions.
- Dhar Mann Studios produziert TV-lange Episoden in etwa 21 Tagen, in manchen Formaten sogar in sieben Tagen.
- Samsung betreibt einen Dhar Mann TV-Channel, der nach Angaben von Mann auf 100 Millionen Geräten streamt.
- Dhar Mann Studios hat fünf Spielfilme mit Fox für die Distribution auf der My Drama-App koproduziert.
- Eine NFL-Kampagne erzielte über 100 Millionen Impressionen und eine positive Stimmung von 94 Prozent.
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Von D2C zu CTV: Die Neuentfindung der TV-Werbung
Auf der Marketecture Live diskutierten Nik Sharma, CEO von Sharma Brands, und James Borow, VP of Product & Engineering bei Comcast, wie Direct-to-Consumer-Performance-Taktiken die TV-Werbung revolutionieren. Im Fokus stehen messbare, performanceorientierte Connected TV-Strategien, Echtzeit-Messungen und die Verschmelzung von Walled Gardens mit dem Open Web. Ziel von Universal Ads ist es, TV ebenso datenbasiert und zugänglich zu machen wie Social-Media-Plattformen. Die Experten beleuchteten KI-gestützte Produktions-Workflows, Creative Testing und die Notwendigkeit für Marketer, veraltete TV-Dogmen abzulegen. Zu den wichtigsten Erkenntnissen zählen niedrigere Produktionshürden, die Verstärkung von Social-Kampagnen im Fernsehen sowie die zunehmende Bedeutung von Incrementality- und Third-Party-Messungen. Die Zukunft der TV-Werbung ist automatisiert, kanalübergreifend integriert und verlangt von CMOs eine Balance aus Kreativität und Datenkompetenz.
CTV's Next Phase: Connect Video, Data and Commerce
At Cannes Lions, industry speakers argued that Connected TV (CTV) is now an established media channel and the next challenge is integrating video, data, commerce and measurement across screens. Dailymotion framed itself as a video adtech company strengthened by its place within Canal+, while Coty’s Rafael Lopez de Azua said the company will prioritise CTV combined with a data layer and retail media partnerships to target shoppers more effectively. The discussion stressed measurement, creative adaptation by device, AI-enabled creative production, and breaking silos between clients, agencies and platforms to create a joined-up global video strategy that links attention to purchase outcomes.
NFL-Streaming erreicht Millionen, doch Aufmerksamkeit bleibt zurück
Ein neuer TVision-Bericht zeigt eine erhebliche Kluft zwischen der Reichweite von NFL-Streaming und der tatsächlichen Aufmerksamkeit der Zuschauer. Während das Lions-Bills-Spiel von Amazon 18,6 Millionen Zuschauer anzog und das 49ers-Rams-Match von Netflix durchschnittlich 18,5 Millionen, lag die Aufmerksamkeitsquote über acht Apps und Netzwerke zwischen 50 % und 59 %, im Durchschnitt bei 53 %. Der Bericht betont, dass große Reichweiten keine hohe Aufmerksamkeit garantieren, wie auch bei World-Cup-Spielen zu sehen war. Beispielsweise fiel beim Lions-Bills-Spiel die Co-Viewing-Rate von 1,6 auf 1,4 in der zweiten Halbzeit, während die Aufmerksamkeit von 57 % auf 59 % stieg. Beim Vikings-Bears-Spiel sank die Aufmerksamkeit nach dem Ausfall eines Schlüsselspielers trotz stabiler Co-Viewing-Rate. TVision fand auch einen 'Halo-Effekt': Anzeigen, die zuerst in NFL-Playoff-Spielen gesehen wurden, erhielten in späteren NFL-Übertragungen mehr Aufmerksamkeit. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass traditionelle Reichweitenmetriken das Zuschauerengagement nicht vollständig erfassen.
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