Beobachtetes Signal · 29. Sept. 2022 · Analysis · Quelle: CMSWire · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Entwickler und IT bleiben bei Low-Code/No-Code unverzichtbar
Eine redaktionelle Analyse von CMSWire beleuchtet die Rolle von Entwicklern und IT-Teams bei der unternehmensweiten Einführung von Low-Code/No-Code-Plattformen (LC/NC) für digitale Erlebnisse und E-Commerce. Der Artikel argumentiert, dass LC/NC zwar Marketing-Teams durch vorgefertigte Templates eine schnellere Umsetzung ermöglicht, IT und professionelle Entwickler jedoch für Setup, Sicherheit, Governance und die langfristige Weiterentwicklung unerlässlich bleiben. Zitiert wird eine Gartner-Prognose, wonach bis 2024 achtzig Prozent aller Technologieprodukte von Fachleuten außerhalb der IT erstellt werden. Zudem verweist der Beitrag auf einen Artikel der Harvard Business Review, der eine IT-Aufsicht über LC/NC-Tools fordert. Andrew Kumar von Stackbit merkt an, dass viele Entwickler zwar nach wie vor Content-Pflege betreiben – eine ineffiziente Nutzung ihrer Fähigkeiten –, sich ihre Rolle jedoch von der reinen Umsetzung hin zu Leitplanken und Architektur verlagert, anstatt ganz zu verschwinden.
Redaktionelle Analyse zur Rolle von IT und Entwicklern in Low-Code/No-Code-MarTech-Plattformen; relevant für Führungskräfte im Bereich Marketing-Technologie, jedoch kein branchenveränderndes Ereignis.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Der Artikel wurde am 29. September 2022 von CMSWire veröffentlicht.
- Gartner prognostizierte, dass bis 2024 achtzig Prozent der Technologieprodukte und -dienstleistungen von Fachleuten außerhalb der IT erstellt werden.
- Andrew Kumar, Global Head of Go-to-Market bei Stackbit, betonte, dass Entwickler weiterhin für Setup, Sicherheit und Governance von Low-Code/No-Code-Plattformen benötigt werden.
- Der Artikel verweist auf einen Beitrag der Harvard Business Review von Chris Johannessen und Tom Davenport zur Balance zwischen IT-Kontrolle und Citizen-Developer-Initiativen.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“The article references monolithic backends such as Sitecore, Kentico or WordPress as examples of traditional development approaches....”
“The article mentions DocuSign as a modern example of signing agreements when onboarding a low-code/no-code platform....”
“Gartner is cited for predicting that by 2024, 80% of technology products and services will be built by professionals outside IT....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Verndale startet AI-Visibility- und Content-Supply-Chain-Services
Verndale, eine Digitalberatung, hat neue Services eingeführt, die Marketern helfen, die Sichtbarkeit ihrer Marke in KI-generierten Antworten zu messen und zu verbessern. Da KI-Assistenten wie ChatGPT und Google AI Overviews zunehmend Recherche- und Kaufentscheidungen beeinflussen, müssen Marken wissen, ob sie in diesen Antworten erwähnt, empfohlen und korrekt beschrieben werden. Verndales Services umfassen eine AI-Visibility-Analyse, die echte Publikumsfragen über große KI-Plattformen testet und Lücken bei Markenerwähnungen und Zitaten identifiziert. Zudem bieten sie eine AI-Ready Content Supply Chain Assessment zur Optimierung der Content-Operationen für die KI-Ära. Das Unternehmen zitiert Forschung von SparkToro, wonach 68% der Google-Suchen ohne Klick enden, und Gartner, wonach 45% der B2B-Käufer generative KI für Kaufrecherchen nutzen. Eine Fallstudie mit der Quinnipiac University zeigte deutliche Verbesserungen bei Content-Optimierung und KI-Bereitschaft durch gesteuerte Agenten-Workflows.
OK Futures KI-‚Druckkochtopf‘-Kampagne für Goodwipes
Der frühere CEO von MullenLowe U.S., Frank Cartagena, gründete die Kreativagentur OK Future, um das Potenzial generativer KI für eine kleine Agentur zu testen. Ihr erstes Projekt, eine Parodie auf OpenAIs Astra-Werbespot für die Körperpflegemarke Goodwipes, wurde in vier Tagen mit KI-Tools wie ArtCraft, Seedance und OpenAIs Astra-Modell produziert und reduzierte die geplanten Produktionskosten von 700.000 US-Dollar drastisch. Die Kampagne 'Meet Asstra' erzielte über 1,5 Millionen Aufrufe auf Reddit. Cartagena bezeichnete das Tempo jedoch als 'nicht nachhaltig' und als 'Druckkochtopf'; das Team arbeitete rund um die Uhr und drohte sogar mit Kündigung. Goodwipes‘ SVP of Marketing, Meredith Diehn, betonte das Vertrauen in Cartagena und den Wert, mit KI zu experimentieren. Der Artikel unterstreicht den wachsenden Einsatz von KI in der Kreativproduktion: 73 % der Vermarkter nutzen GenAI für visuelle Inhalte, und Gartner prognostiziert, dass die Ausgaben für KI-Software bis 2029 auf 981 Milliarden US-Dollar steigen werden.
KI-Startups in der Token-Reseller-Falle
Eine Analyse von Trending Topics beleuchtet eine strukturelle Herausforderung für KI-Startups: Sie agieren oft als Token-Wiederverkäufer mit geringen Margen, vergleichbar mit Zwischenhändlern, statt als klassische Software-Unternehmen. Anhand eines fiktiven Sport-App-Beispiels wird veranschaulicht, wie Kosten für App-Store-Gebühren, Token-Verbrauch und KI-Funktionen für Gratisnutzer die Gewinne schmälern. Laut einer Marktstudie machen Inferenzkosten durchschnittlich 23 % des Umsatzes skalierender KI-Firmen aus, die Bruttomargen liegen bei rund 52 % gegenüber 78–80 % bei klassischem SaaS. Der Artikel diskutiert, wie Anbieter wie OpenAI und Anthropic Preissetzungsmacht besitzen und dass Startups wie Cursor in eigene Infrastruktur investieren, um die Abhängigkeit zu verringern, was jedoch für die meisten nicht machbar ist. Neoclouds werden als nicht zielführend für das Kernproblem gesehen. Eine Gegenposition argumentiert, dass sinkende Inferenzkosten die Margen verbessern könnten und KI-native Startups bereits Marktanteile erobert haben. Abschließend werden Strategien empfohlen, wie proprietäre Daten, Workflow-Integration und Kostenoptimierung.
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