Beobachtetes Signal · 18. Feb. 2026 · Policy Update · Quelle: TechCrunch · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
Def Con schließt drei Personen mit Epstein-Verbindungen aus
Die Hacking-Konferenz Def Con hat drei Personen – Pablos Holman, Vincenzo Iozzo und Joichi Ito – dauerhaft ausgeschlossen, nachdem ihre Namen in kürzlich veröffentlichten Justizakten im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein sowie in Berichten von Politico auftauchten. Def Con stützte diese Entscheidung auf genannte Quellen und setzte die Betroffenen auf die öffentliche Liste unerwünschter Teilnehmer. Auch andere IT-Sicherheitskonferenzen wie Black Hat und Code Blue reagierten bereits und entfernten Iozzo von ihren Review-Gremien. Iozzo, Gründer und CEO des Identity Management-Startups SlashID, erklärte, seine Kontakte zu Epstein seien rein geschäftlicher Natur gewesen. Joichi Ito war bereits 2019 als Direktor des MIT Media Lab zurückgetreten, nachdem seine Verbindungen zu Epstein bekannt geworden waren. Holman, General Partner bei Deep Future, wies ebenfalls dokumentierte Kontakte auf, die bis ins Jahr 2010 zurückreichen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Def Con hat Pablos Holman, Vincenzo Iozzo und Joichi Ito von der Konferenz ausgeschlossen.
- Ausschlüsse basieren auf kürzlich veröffentlichten Justizakten zu Jeffrey Epstein und entsprechenden Politico-Berichten.
- Black Hat und Code Blue entfernten Vincenzo Iozzo infolge der Enthüllungen aus ihren offiziellen Review-Gremien.
- Vincenzo Iozzo ist Gründer und CEO des Identity Management-Startups SlashID und früherer Direktor bei CrowdStrike.
- Joichi Ito trat 2019 als Direktor des MIT Media Lab zurück, nachdem finanzielle und persönliche Verbindungen zu Epstein bekannt wurden.
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Cybersicherheitsexperte mit Epstein-Verbindungen von Black-Hat-Konferenz-Website entfernt
Vincenzo Iozzo, eine bekannte Persönlichkeit der Cybersicherheitsbranche, die in kürzlich veröffentlichten Dokumenten des US-Justizministeriums mit Jeffrey Epstein in Verbindung gebracht wird, wurde aus den Review Boards der Konferenzen Black Hat und dem japanischen Ableger Code Blue entfernt. Iozzo, Gründer und CEO von SlashID sowie ehemaliger Senior Director bei CrowdStrike, taucht in über 2.300 DOJ-Akten im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen Epstein auf; die dokumentierten Kontakte datieren zwischen Oktober 2014 und Dezember 2018. Iozzo bestreitet jegliches rechtswidriges Verhalten, begrüßt eine vollständige Untersuchung und betonte, seine Interaktionen mit Epstein seien rein beruflicher Natur gewesen. Die Verantwortlichen von Code Blue erklärten, die Entfernung sei Teil einer ohnehin geplanten Bereinigung inaktiver Gremienmitglieder gewesen, deren Zeitpunkt sich lediglich mit der Veröffentlichung der DOJ-Dokumente überschnitten habe.
Epstein-Akten offenbaren Verbindungen zu Unternehmen der Ad-Tech-Branche
Ein am 30. Januar vom US-Justizministerium veröffentlichter Dokumentensatz enthält E-Mails, die Jeffrey Epstein und sein geschäftliches Netzwerk mit mehreren Persönlichkeiten und Unternehmen im Werbe- und Ad-Tech-Ökosystem verknüpfen. Die Unterlagen belegen, dass Epstein über seine Gesellschaft Southern Trust eine Beteiligung an Ad/Fin hielt und transaktionsbezogene sowie korrespondenzbasierte Verbindungen unterhielt, die oft über Vermittler wie David Mitchell und den Wirtschaftsprüfer Richard Kahn abgewickelt wurden. Weitere genannte Verbindungen umfassen begrenzte Austausche mit Ad-Tech-Veteranen von Media6Degrees/Dstillery sowie umfangreiche Kommunikationen mit dem PR-Berater Ian Osborne, der später Non-Executive Director bei Havas wurde. Die Akten verweisen zudem darauf, dass Ghislaine Maxwell eine Zahlung über 1 Million US-Dollar an Publicis für eine Veranstaltung der Clinton Global Initiative arrangierte. Mehrere in den Akten genannte Unternehmen erklärten gegenüber Medien, sie hätten keine direkte Finanzierung von Epstein erhalten.
Epsteins Schatten: Aufdeckung von Verbindungen zu EV-Startups
Recherchen von TechCrunch auf Basis kürzlich veröffentlichter Dokumente des US-Justizministeriums offenbaren umfassende Verbindungen zwischen Jeffrey Epstein und Akteuren im Umfeld mehrerer Elektrofahrzeug-Startups. Der Reporter Sean O’Kane legt dar, wie ein Geschäftsmann namens David Stern eine Beziehung zu Epstein pflegte und diesem wiederholt Investitionen in EV-Unternehmen wie Faraday Future, Lucid Motors und Canoo anbot. Zwar tätigte Epstein letztlich keine Investitionen in diese Firmen, doch E-Mails belegen, dass Stern bereits 2008 den Kontakt suchte und potenzielle Deals, Fundraising-Informationen (darunter Erwähnungen von Morgan Stanley und Ford) sowie Strategien für schnelle Renditen erörterte. Die Berichterstattung stellt diese Enthüllungen in den Kontext größerer Fragen über undurchsichtige Investoren beim EV-Boom im Silicon Valley und prüft, ob Verbindungen zu Epstein Reputationsrisiken für Unternehmen und Branchenvertreter nach sich ziehen könnten.
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