Beobachtetes Signal · 25. Mai 2026 · Executive Statement · Quelle: t3n · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
DeepMind-Chef prognostiziert AGI bis 2030 und warnt vor Sicherheitsrisiken
Demis Hassabis, CEO von Google DeepMind, erklärte auf der Google I/O, dass Künstliche Allgemeine Intelligenz (AGI) voraussichtlich um das Jahr 2030 erreicht sein wird, betonte jedoch gleichzeitig die Notwendigkeit strenger Sicherheitsvorkehrungen. Er sprach über den cloudbasierten KI-Agenten Gemini Spark, der sich exklusiv mit autorisierten Google-Diensten verbindet und für ,AI Ultra‘-Abonnenten verfügbar ist. Zudem warnte Hassabis vor unsicheren Open-Source-Tools wie Openclaw und dem potenziellen Missbrauch von KI, der nukleare, biologische und chemische Bedrohungen innerhalb von ein bis zwei Jahren beschleunigen könnte. Er forderte eine intensivere Überwachung des Modell-Reasonings sowie verbesserte Governance-Strukturen, um betrügerisches oder gefährliches Verhalten frühzeitig zu erkennen.
Die AGI-Prognose eines führenden DeepMind-Executives und die Warnungen vor Agenten-Sicherheiten beeinflussen Produkt-Roadmaps, Sicherheitsstandards und regulatorische Prioritäten in der Tech-Branche. Zudem liefern die Details zu Gemini Spark wichtige Einblicke in die Markteinführung und das Risikomanagement von Enterprise-KI-Agenten.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Demis Hassabis prognostizierte auf der Google I/O, dass AGI voraussichtlich um das Jahr 2030 erreicht sein wird.
- Hassabis stellte Gemini Spark vor, einen cloudbasierten KI-Agenten, der sich nur mit explizit autorisierten Apps verbindet.
- Gemini Spark ist derzeit exklusiv für Abonnenten der Stufe ,AI Ultra‘ von Google verfügbar.
- Hassabis bezeichnete das Open-Source-Tool Openclaw als ,sehr unsicher‘ und verwies auf dokumentierte Sicherheitsvorfälle.
- Er warnte, dass KI innerhalb von ein bis zwei Jahren CBRN-Bedrohungen beschleunigen könne, und forderte verbesserte Sicherheitskontrollen.
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Google DeepMind gründet Institut zur Erweiterung der AGI-Debatte
Forscher von Google und Google DeepMind haben das DeepMind Institute ins Leben gerufen, um den Diskurs rund um Artificial General Intelligence voranzutreiben. Als Direktoren fungieren DeepMind-Mitbegründer Shane Legg, Google-Manager James Manyika und Google DeepMind-Chef Demis Hassabis, während Legg als Managing Editor agiert. Ziel des Instituts ist es, unterschiedliche Perspektiven zwischen Google, Google DeepMind und der globalen Forschungsgemeinschaft zu bündeln. Die erste Essaysammlung umfasst vier Beiträge zu Themen wie Wirtschaftspolitik zur Bewältigung potenzieller AGI-Disruptionen, den Erhalt menschlich lesbarer Modell-Reasoning-Prozesse, Prinzipien für menschliches Wohlergehen sowie einen Rahmen zur Evaluierung von Frontier AI-Modellen. Ein von Demis Hassabis verfasster Essay schlägt zudem eine US-geführte Standardisierungsbehörde vor, die fortgeschrittene KI-Modelle bewerten und gegebenenfalls eine koordinierte Verlangsamung unter Frontier AI-Entwicklern erwägen soll, um Governance- und Sicherheitsstandards aktiv mitzugestalten.
Hassabis nennt widersprüchliche Zeitpläne für künstliche allgemeine Intelligenz
Ein Substack-Beitrag von Gary Marcus beleuchtet zwei abweichende öffentliche Aussagen von Sir Demis Hassabis bezüglich der Zeitpläne für die Entwicklung einer künstlichen allgemeinen Intelligenz (AGI). Während Hassabis bei einem Auftritt an der Stanford University einen Horizont von 2030 (± ein Jahr) in Aussicht stellte, nannte er im Januar 2026 in Davos einen konservativeren Zeitrahmen von 2031 bis 2036. In Davos betonte er zudem eine strenge Definition von AGI als ein System, das sämtliche menschlichen kognitiven Fähigkeiten wie Kreativität und physische Intelligenz abbildet. Marcus schließt sich der vorsichtigeren Davos-Einschätzung an und argumentiert, dass eine AGI in diesem Jahrzehnt nicht zu erwarten ist. Der Artikel stützt sich auf Videotranskripte und wurde im Juni 2026 veröffentlicht.
KI-Pioniere warnen vor existenziellen Risiken und fordern Regulierung
Führende Forscher von Anthropic, OpenAI und Google DeepMind sowie Branchenpioniere wie Yoshua Bengio, Geoffrey Hinton und Aidan Gomez warnen eindringlich vor den existenziellen Risiken künstlicher Intelligenz. Bengio betont, dass KI-Systeme bereits über gefährliche Hacking-Fähigkeiten und Manipulationspotenzial verfügen, während derzeitige Sicherheitsmaßnahmen Fehlentwicklungen oft nur verschleiern. Hinton hält ein zehnprozentiges Risiko des menschlichen Aussterbens durch KI innerhalb des nächsten Jahrzehnts für realistisch – getrieben durch biologische Viren oder Cyberangriffe. Gomez bezeichnete KI-Modelle als die wirksamste Cyberwaffe der Geschichte und warnte vor Ausbrüchen durch unzureichende Container-Sicherheitsarchitekturen. Beide fordern, dass die Politik sich nicht allein von Big-Tech-Interessen leiten lassen darf. Die Warnungen befeuern die politische Debatte in Washington, wo Präsident Trump Initiativen zur KI-Regulierung bisher ablehnt.
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