Beobachtetes Signal · 27. Juli 2026 · Earnings Report · Quelle: Manager Magazin · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Rechenzentren-Boom treibt Hochtief-Wachstum und Prognoseanhebung
Hochtief, Deutschlands größter Bau- und Infrastrukturkonzern, hat starke Ergebnisse für das erste Halbjahr vorgelegt und seine Prognose für das operative Ergebnis im Jahr 2026 angehoben. Treiber ist die boomende Nachfrage nach dem Bau von Rechenzentren, insbesondere in den USA. CEO Juan Santamaría nannte Investitionen in Rechenzentren, Energie und Verteidigung als wesentliche Wachstumstreiber. Hochtief rechnet nun für 2026 mit einem operativen Konzernergebnis von 1,025 bis 1,1 Milliarden Euro. Der Umsatz im ersten Halbjahr stieg um 9,6 Prozent auf 20,1 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis um 35,2 Prozent auf 479,7 Millionen Euro kletterte. Der Auftragseingang wuchs um 20,6 Prozent auf 31,5 Milliarden Euro, und der Auftragsbestand erreichte 84,8 Milliarden Euro. Allein die Planung und der Bau von Rechenzentren machen mittlerweile über 25 Prozent des Auftragsbestands aus. Das zu rund 75,7 Prozent im Besitz der spanischen ACS stehende Unternehmen errichtet Rechenzentren unter anderem für Meta.
Starke Quartalszahlen und eine angehobene Prognose infolge massiv gestiegener Aufträge im Bereich Rechenzentren unterstreichen die wachsende Nachfrage nach digitaler Infrastruktur und machen Hochtief zu einem zentralen Akteur für Technologie-Lieferketten.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Hochtief hob die Prognose für das operative Ergebnis 2026 auf 1,025 bis 1,1 Milliarden Euro an.
- Der Umsatz im ersten Halbjahr lag bei 20,1 Milliarden Euro (+9,6 % im Jahresvergleich); das operative Ergebnis stieg um 35,2 % auf 479,7 Millionen Euro.
- Der Auftragseingang kletterte um 20,6 % auf 31,5 Milliarden Euro; der Auftragsbestand erreichte 84,8 Milliarden Euro.
- Neue Aufträge für Rechenzentren beliefen sich im ersten Halbjahr auf rund 13,3 Milliarden Euro (+58 % im Jahresvergleich); der Anteil an der Gesamtsumme liegt bei über 25 %.
- Hochtief befindet sich mehrheitlich im Besitz der spanischen ACS und baut Rechenzentren unter anderem für Kunden wie Meta.
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2 verknüpfte Unternehmen“Hochtief constructs, for example, data centers for the US group Meta in the United States....”
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Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
ID Logistics: Deutliches Umsatz- und Gewinnwachstum im ersten Halbjahr 2026
ID Logistics verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 starke Finanzergebnisse: Der Konzernumsatz stieg um 18,3 % auf 2,08 Mrd. Euro (organisch +20 %), maßgeblich getrieben durch dynamische internationale Zuwächse, insbesondere in Nordamerika. Das operative Ergebnis legte um 23,3 % auf 81,1 Mio. Euro zu, während das EBITDA auf 314,8 Mio. Euro stieg. Nach Investitionen erwirtschaftete das Unternehmen einen operativen Cashflow von 264,8 Mio. Euro und investierte über 104 Mio. Euro in den Kapazitätsausbau. Zudem nahm der Logistikdienstleister den Betrieb in Australien als 20. Ländermarkt auf und startete 17 neue Kundenprojekte. Der Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung/EBITDA) sank von 0,9 auf 0,6. Für die zweite Jahreshälfte erwartet das Management eine noch stärkere Entwicklung, gestützt durch kontinuierliche geografische Expansion und gezielte Automatisierungsinvestitionen.
Hornbach steigert Umsatz und bereinigtes EBIT im zweiten Quartal deutlich
Die Hornbach Holding AG & Co. KGaA verzeichnete im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 nach vorläufigen Zahlen einen soliden Zuwachs: Der Nettoumsatz stieg im Vorjahresvergleich um 7,3 % auf 1,814 Mrd. Euro, getrieben durch eine robuste Kundennachfrage und 1,3 zusätzliche Verkaufstage. Das bereinigte EBIT kletterte um 12,8 % auf 124,6 Mio. Euro, was die bereinigte EBIT-Marge auf knapp 6,9 % verbesserte. Im gesamten ersten Halbjahr legte der Umsatz um 6,0 % auf 3,816 Mrd. Euro zu, während das bereinigte EBIT um 4,9 % auf 285,6 Mio. Euro anstieg. Der Vorstand bestätigte die Gesamtjahresprognose und rechnet mit einem Nettoumsatz auf oder leicht über Vorjahresniveau (6,434 Mrd. Euro) sowie einem bereinigten EBIT im Korridor von +/- 5 %. Trotz geopolitischer Risiken, die Konsumklima, Einkaufspreise und Logistik belasten könnten, bleibt der Ausblick stabil. Die finalen Halbjahreszahlen folgen am 29. September 2026.
Hornbach trotzt Konsumflaute und steigert Umsatz im Geschäftsjahr
Die Hornbach Holding ist nach eigenen Angaben „vielversprechend“ in die wichtige Frühlingssaison gestartet und hat im Geschäftsjahr 2025/26 trotz eines schwachen Konsumklimas sowie steigender Personal- und Betriebskosten ihre Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt. Der Umsatz stieg um 3,8 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) ging mit 264,7 Millionen Euro leicht unter das Vorjahresniveau und verfehlte teilweise die Analystenerwartungen. Das Unternehmen schlägt eine stabile Dividende von 2,40 Euro je Aktie vor. Das Management verwies auf anhaltenden Kostendruck sowie geopolitische Risiken und prognostiziert für 2026/27 einen Umsatz auf oder leicht über Vorjahresniveau bei einem etwa stabilen bereinigten EBIT. CEO Albrecht Hornbach hob Marktanteilsgewinne in Deutschland und Europa sowie eine verbesserte Handelsmarge als positive Treiber hervor, die auch für die strategische Ausrichtung von Retail Media von Relevanz sind.
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