Beobachtetes Signal · 5. Aug. 2026 · Cyberattack · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ

Cyberangriff trifft nun auch den Kanton Graubünden

Zusammenfassung des Signals

Nach den Vorfällen beim Bund ist nun auch der Kanton Graubünden Ziel eines Cyberangriffs auf seine SharePoint-Umgebung geworden. Das Amt für Informatik (AFI) entdeckte am 29. Juli zwei unschädliche Dateien auf dem Server, die möglicherweise dieselbe Schwachstelle ausnutzten wie zuvor die Bundesverwaltung. Zur Behebung wurde ein dringendes Notfall-Update angesetzt, das die Website des Kantons für mehrere Stunden offline nahm. Beim Bund waren zuvor rund 200 Konten kompromittiert worden; Microsoft hatte bereits Mitte Juli vor kritischen SharePoint-Schwachstellen gewarnt. Unabhängig davon meldete das Fürstentum Liechtenstein einen massiven Datendiebstahl mit 31.000 Datensätzen von Unternehmen, Stiftungen und wirtschaftlich Berechtigten. Die Täter sind in allen Fällen weiterhin unbekannt, was die anhaltenden IT-Sicherheitsrisiken bei öffentlich-rechtlichen Kollaborations- und CMS-Infrastrukturen unterstreicht.

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Hohe Konfidenz

Schwachstellen bei SharePoint-Systemen im öffentlichen Sektor verdeutlichen anhaltende Risiken in verbreiteter Kollaborations- und CMS-Infrastruktur. Dies ist von hoher Relevanz für den IT-Betrieb, stellt jedoch keinen unmittelbar marktverändernden Faktor für die AdTech-Branche dar.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Der Kanton Graubünden entdeckte am 29. Juli 2026 einen Angriff auf seine SharePoint-Umgebung.
  • Das Amt für Informatik (AFI) fand zwei platzierte Dateien, deren Code jedoch nicht ausgeführt wurde.
  • Der Kanton führte ein ausserordentliches Website-Update durch, das den Auftritt temporär offline nahm.
  • Ein vorheriger Angriff auf SharePoint-Server des Bundes kompromittierte rund 200 Konten.
  • In Liechtenstein wurden 31.000 Datensätze von Unternehmen, Stiftungen und Treuhändern gestohlen.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: persoenlich.com News•Veröffentlicht: 5. Aug. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Cyberangriff: Nach dem Bund trifft es auch Graubünden”

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Cybersicherheit: Tausende Schweizer Rechner ungeschützt

Die österreichische Firma Risikomonitor hat festgestellt, dass in der Schweiz tausende Windows-Fernzugänge ungeschützt im Internet erreichbar sind. Von 6.431 offenen Fernzugängen erlauben 1.458 (27,1%) Angreifern den Zugang zum Anmeldebildschirm ohne Authentifizierung, was Systeminformationen preisgibt und automatisierte Angriffe ermöglicht. Die Schweiz weist mehr als doppelt so viele exponierte Fernzugänge wie Österreich auf und eine höhere Quote ungeschützter Zugänge (27,1% vs. 20,5%). Als Ursachen nennt die Analyse Standardeinstellungen der Provider und veraltete Systeme. Empfohlen werden VPN-Zugänge und Mehrfaktor-Authentifizierung. Eine weitere Studie von VZ VermögensZentrum und Hochschule Luzern warnt vor unterschätzten Cyberrisiken bei Schweizer KMU.

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Infrastructure27. März 2026

Europäische Kommission bestätigt Cyberangriff auf Cloud-Infrastruktur

Die Europäische Kommission hat einen Cyberangriff bestätigt, der Teile ihrer Cloud-Infrastruktur betraf, die den Webauftritt Europa.eu hosten. Laut einer Sprecherin wurde der Vorfall entdeckt, eingedämmt und Gegenmaßnahmen wurden eingeleitet; interne Systeme blieben unberührt, während die Untersuchungen noch andauern. Das Fachportal Bleeping Computer berichtete zuerst über den Vorfall und berief sich auf Hacker, die behaupteten, Hunderte Gigabyte an Daten – darunter mehrere Datenbanken – aus dem Amazon Web Services-Konto der Kommission entwendet und Screenshots als Beweis vorgelegt zu haben. Die offizielle Erklärung der Kommission enthielt keine Angaben zur genauen Art der abgezogenen Daten. Der Vorfall wirft kritische Fragen zur Sicherheit von Cloud-Diensten im öffentlichen Sektor und zu potenziellen regulatorischen Folgen auf EU-Ebene auf.

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Security28. Sept. 2026

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Die SRG meldete einen Cyberangriff, bei dem Unberechtigte auf Daten von rund 340 aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden der SRF zugegriffen haben. Betroffen sind Kontakt- und Organisationsdaten aus dem Jahr 2020, überwiegend von der Angebotseinheit 'Information'. Die Daten umfassen Namen, Funktionen sowie dienstliche und teils private Kontaktangaben. Die SRG betont, dass keine Passwörter, Finanzdaten, journalistischen Quellen oder Kommunikationsinhalte betroffen sind. Der Zugriff wurde deaktiviert, zusätzliche Sicherheitsmassnahmen ergriffen und Strafanzeige erstattet. Es gibt keine Hinweise auf Veröffentlichung oder missbräuchliche Verwendung der Daten. Die Untersuchung läuft.

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