Beobachtetes Signal · 29. Juli 2026 · Interview · Quelle: Horizont · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Kundenmagazine schaffen Vertrauen, betont Oliver Hey
Oliver Hey, Managing Partner bei der Mediaplus Group, betont den anhaltenden Mehrwert gedruckter Kundenmagazine. Trotz der zunehmenden Bedeutung digitaler Kanäle stärken sie gezielt die Nähe und das Vertrauen zwischen Marken und Kunden. In einem Interview vom 29. Juli 2026 skizziert Hey die spezifischen Stärken des Formats und ordnet aktuelle Marketingschwerpunkte ein, darunter Online-Ads, Retail Media, digitale Prospekte sowie Retailer-Apps mit personalisierten Angeboten. Damit positioniert der Experte Kundenmagazine als wirkungsvollen, ergänzenden Kanal innerhalb einer zunehmend digital geprägten Marketingstrategie. Die Ausführungen verdeutlichen, dass physische Touchpoints in einem fragmentierten Media-Mix weiterhin eine relevante Rolle bei der langfristigen Kundenbindung spielen.
Die Analyse unterstreicht die Relevanz gedruckter Kundenmagazine im Zusammenspiel mit digitalen Trends wie Retail Media und personalisierten Apps, liefert für Marketer und Agenturen jedoch eher eine bewährte denn eine völlig neue Perspektive.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Oliver Hey ist Managing Partner bei der Mediaplus Group.
- Das Interview wurde am 29.07.2026 veröffentlicht.
- Hey hebt hervor, dass gedruckte Kundenmagazine trotz digitaler Kanäle wichtig für Nähe und Vertrauen bleiben.
- Im Interview werden Online-Ads, Retail Media, digitale Prospekte und personalisierte Retailer-Apps als aktuelle Marketingprioritäten genannt.
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Warum Edeka, dm und Co. weiterhin auf gedruckte Kundenmagazine setzen
Der am 28. Juli 2026 von der Redaktion LZ für HORIZONT und die Lebensmittelzeitung (dfv Mediengruppe) veröffentlichte Artikel beleuchtet, warum deutsche Handelsriesen wie Edeka und dm trotz des branchenweiten Trends zur digitalen Kommunikation weiterhin gedruckte Kundenmagazine herausgeben. Der Beitrag zeigt, dass Print ein bewusst gewähltes, komplementäres Element im Multi-Channel-Marketing bleibt: Handelsunternehmen weisen den Magazinen feste Rollen im Marketing-Mix zu und nutzen sie als Instrument zur Kundenbindung. Zwar haben digitale Taktiken wie Online-Advertising, Retail Media und Apps stark an Bedeutung gewonnen, doch viele Händler halten an gedruckten Publikationen als Teil einer integrierten Kommunikationsstrategie fest. Der Artikel betont zudem die haptische Qualität und den vertrauenswürdigen redaktionellen Kontext von Print, welche die Markentreue sowie die Produktentdeckung gezielt ergänzend zu personalisierten digitalen Angeboten fördern.
Gen-Z-Markencheck: Wie junge Verbraucher die Traditionsmarke Nivea wahrnehmen
HORIZONT hat am 31. August 2026 die Ergebnisse einer exklusiven, in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Innofact und dem Jugend-Online-Panel Gutfeel durchgeführten Studie veröffentlicht. Die Untersuchung beleuchtet detailliert, wie die Generation Z die Körperpflegemarke Nivea wahrnimmt. Dem Bericht von Autorin Catrin Bialek zufolge verzeichnet die etablierte Traditionsmarke ein schwächeres Wachstum und steht vor neuen Herausforderungen. Die Analyse arbeitet die aktuellen Stärken sowie die künftigen Anforderungen der jungen Zielgruppe an die Marken- und Marketingstrategie von Nivea heraus. Die gewonnenen Erkenntnisse bieten wertvolle Einblicke für Markenverantwortliche und Marketingteams, auch wenn es sich hierbei nicht um eine branchenweite Plattform- oder Richtlinienänderung handelt.
Ahead setzt auf Community und Creator für den Süßwarenmarkt-Umbruch
Die D2C-Snackmarke Ahead steht im Mittelpunkt der HORIZONT-Reihe „Un:filtered“. Co-Founder und CEO Philip Brohlburg erläutert darin den strategischen Schritt vom reinen Direct-to-Consumer-Geschäft in den stationären Lebensmitteleinzelhandel (LEH). Das Unternehmen verfolgt das Ziel, zuckerreduzierte Ernährung als Standard zu etablieren und gesündere Alternativen zu traditionellen Süßwaren anzubieten. Eine zentrale Rolle spielen dabei eine engagierte Community sowie fest integrierte Content Creator, die als strategische Markenbotschafter fungieren. Der Beitrag ist Teil der Kooperationsreihe „HORIZONT x Social Match Un:filtered“ und enthält zusätzliche Branchenanalysen von Martin Wroblewski, Managing Director von Social Match by We Are Era. Das Fallbeispiel verdeutlicht, wie moderne Food-Start-ups Creator Economy und D2C-Mechanismen für die Skalierung im Massenmarkt nutzen.
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