Beobachtetes Signal · 30. Nov. 2025 · Discussion · Quelle: Marketecture · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
CTV-Messung: Der Wandel von Impressionen zu messbaren Geschäftsergebnissen
Jenny Wall von VideoAmp und Host Ari Paparo diskutieren auf dem Marketecture Live Event die Evolution der Connected TV-Messung über traditionelle Impressionen und Zielgruppen-Demografien hinaus. Im Fokus stehen ergebnisbasierte Attribution, Advanced Audiences und der Einsatz von Clean Rooms, was die Notwendigkeit mehrerer Währungen über Linear-TV, Streaming und Walled Gardens hinweg unterstreicht. Die Experten fordern ein audience-first Buying, unabhängige Messungen und plattformübergreifende Ansätze, während sie vor veralteten Legacy-Metriken warnen. Zu den Kernpunkten gehören, dass TV messbare Geschäftsergebnisse liefern kann, zielgerichtetes Targeting Streuverluste reduziert und Verifizierungen durch Dritte angesichts plattformeigenster Interessen essenziell sind. Die bevorstehende Echtzeit-Optimierung im TV-Bereich fordert Vermarkter heraus, rein quantitative Delivery-Metriken hinter sich zu lassen.
Die Evolution der CTV-Messung sowie plattformübergreifende Attribution sind von höchster Relevanz für die AdTech- und MarTech-Branche, da Werbetreibende zunehmend echte Business-Outcomes statt bloßer Reichweiten fordern.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Jenny Wall von VideoAmp beleuchtet die Evolution der CTV-Messung jenseits reiner Impressionen.
- Fokus liegt auf Outcomes, Advanced Audiences, Clean Rooms und mehreren Währungen über lineare und digitale Kanäle.
- Befürwortet audience-first Buying, unabhängige Messung und plattformübergreifende Validierung.
- Hebt die baldige Realisierbarkeit von Echtzeit-Optimierung im Fernsehen hervor.
- Betont die Notwendigkeit von Third-Party-Validierung wegen potenzieller Plattform-Bias.
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CTV-Messung muss Performance und Branding verbinden
Debbi Rosenthal, Senior Director of Product and Solutions bei MiQ, betont, dass die CTV-Messung Performance-Metriken harmonisch mit Brand-Metriken zusammenführen muss. In einem Interview mit VideoWeek auf dem TV Rise 2025 in Lissabon erläutert sie, dass Planer CTV aufgrund programmatic Targetings häufig über die Performance messen, während klassische TV-Teams Reichweite und Brand Impact priorisieren. Die Diskussion beleuchtet, wie Commerce-Daten mit CTV verschmelzen und welchen Mehrwert ACR-Daten für das Ökosystem stiften. Rosenthal unterstreicht die Notwendigkeit, diese Ansätze bei kampagnenübergreifenden Cross-Screen-Strategien in Einklang zu bringen und First-Party- sowie Retail-Signale zur Optimierung der Messung zu nutzen. Das Video verdeutlicht die wandelnde Rolle von CTV als Bindeglied zwischen harten Metriken und Markeninszenierung in einer konvergierenden Videolandschaft.
VideoAmp erhält JIC-Rezertifizierung als nationale TV-Messwährung bis 2028
Der Measurement-Spezialist VideoAmp hat vom U.S. Joint Industry Committee (JIC) die Rezertifizierung als anerkannte Währung für nationale TV-Messungen bis ins Jahr 2028 erhalten, wie Adweek berichtet. Diese Bestätigung festigt die Marktposition des Unternehmens als führende Alternative zu etablierten Messanbietern im Bereich Advanced TV und Connected TV. Parallel dazu baut VideoAmp seine technologische Reichweite durch strategische Partnerschaften weiter aus: Das Unternehmen liefert die Mess- und Prognosedaten für die neue Cora-Plattform von DeepIntent, die auf die Planung und Prognose von linearen TV-Kampagnen im Healthcare-Sektor spezialisiert ist. Zudem integriert GumGum die TV- und Streaming-Daten von VideoAmp in seine Sportmedien-Lösung, um Werbetreibenden eine präzisere Adressierung zielgerichteter Zielgruppen zu ermöglichen.
JIC rezertifiziert Comscore, iSpot und VideoAmp als TV-Währungen
Das US-amerikanische Joint Industry Committee (JIC) hat die Messanbieter Comscore, iSpot und VideoAmp offiziell für den Zeitraum 2026–2028 als nationale TV-Währungen rezertifiziert. Die Zertifizierung gilt für die bevorstehende Broadcast-TV-Saison 2026/2027 und stärkt das Vertrauen des Marktes in diese Anbieter, transaktionsfähige Metriken für den Ein- und Verkauf von TV-Werbeinventar bereitzustellen. Laut JIC handelte es sich um die bisher umfassendste Evaluierung von Währungsmetriken, bei der die Anbieter anhand strenger Kriterien der Buy- und Sell-Side geprüft wurden. Die Entscheidung unterstreicht den anhaltenden Wandel hin zu plattformübergreifenden Messansätzen und die zunehmende Etablierung alternativer TV-Currencies jenseits traditioneller Panel-Lösungen.
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