Beobachtetes Signal · 2. Aug. 2026 · Study · Quelle: Retail-News · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
Krypto-Nutzung im DACH-Raum: Deutschland im regionalen Vergleich deutlich zurück
Eine Studie von BearingPoint offenbart signifikante Unterschiede bei der Krypto-Adoption in der DACH-Region. Deutschland agiert im Vergleich zu Österreich und der Schweiz deutlich zurückhaltender. So liegt die gelegentliche Nutzung von Kryptowährungen in Deutschland bei elf Prozent, während sie in Österreich 18 Prozent und in der Schweiz 23 Prozent erreicht. Auch bei der Eignung als Anlageform zeigen sich Diskrepanzen: Die Schweiz führt mit 37 Prozent vor Österreich mit 28 Prozent und Deutschland mit 23 Prozent. Das Interesse an Digitalwährungen der Zentralbanken (CBDCs) ist in der Schweiz mit 44 Prozent ebenfalls am höchsten. Ungeachtet dieser Entwicklungen vertrauen über 80 Prozent der Befragten in allen drei Ländern weiterhin auf staatlich gestützte Währungen als verlässliche Zahlungsmittel. Die treibende Kraft hinter der Nutzung sind vor allem jüngere Konsumenten, wobei rund ein Drittel der 18- bis 24-Jährigen digitale Währungen verwendet, während gleichzeitig geschlechter- und einkommensspezifische Lücken bestehen.
Die Studie zur Verbraucheradoption von Kryptowährungen und CBDC-Interessen im DACH-Raum ist informativ für Zahlungs- und Retail-Strategien, hat jedoch nur begrenzte direkte Auswirkungen auf die Kerninfrastruktur im Bereich AdTech/MarTech oder programmatische Werbung.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Eine Studie der Beratungsgesellschaft BearingPoint analysierte die Krypto-Nutzung, Einstellungen und die strategische Bedeutung digitaler Assets im DACH-Raum.
- Gelegentliche Nutzung von Kryptowährungen: Deutschland 11 %, Österreich 18 %, Schweiz 23 %.
- Anteil der Befragten, die Kryptowährungen als Investition geeignet halten: Deutschland 23 %, Österreich 28 %, Schweiz 37 %.
- Interesse an digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs): Deutschland 29 %, Österreich 38 %, Schweiz 44 %.
- Über 80 % der Befragten in allen drei Ländern betrachten staatliche Währungen als verlässliches Zahlungsmittel; rund ein Drittel der 18- bis 24-Jährigen nutzt bereits digitale Währungen.
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Ontologie & Marktkonzepte
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Sparkassen und Genossenschaftsbanken öffnen sich für Kryptowährungshandel
Deutsche Sparkassen und Genossenschaftsbanken revidieren ihre bisherige Zurückhaltung und ermöglichen Privatkunden künftig den Handel mit Kryptowährungen über maßgeschneiderte Plattformen. Treiber dieser Entwicklung ist die EU-Verordnung MiCA, die Ende 2024 in Kraft trat und die rechtlichen sowie operationellen Unsicherheiten massiv reduzierte. Die DZ Bank erhielt im Dezember 2025 die BaFin-Zulassung für ihre Plattform Meinkrypto, die bereits in die VR-Banking-App integriert ist; die VR-Bank Würzburg startete das Angebot im Mai 2026. Laut Bloomberg-Berichten entwickelt die Dekabank derzeit eine vergleichbare Infrastruktur für die Sparkassen, deren schrittweise Einführung für 2026 geplant ist. Rund 1.000 lokale Geldinstitute mit einem potenziellen Kundenstamm von bis zu 80 Millionen Menschen können nun eigenständig entscheiden, ob sie den Krypto-Handel in ihr Portfolio aufnehmen wollen. Branchenbeobachter und der Sparkassenverband warnen jedoch vor hochspekulativen Risiken für Endkunden.
Digitale Alltagsnutzung in Deutschland variiert stark nach Alter und Einkommen
Eine repräsentative Verivox-Umfrage zeigt, dass trotz einer nahezu flächendeckenden Geräteausstattung – 99 Prozent der Befragten besitzen ein Smartphone, 98 Prozent einen Laptop oder PC – ein beachtlicher Teil der deutschen Bevölkerung alltägliche Aufgaben weiterhin offline abwickelt. So erledigen 10 Prozent ihre Bankgeschäfte ohne Internet, 16 Prozent planen Reisen analog und 17 Prozent schließen Verträge ohne digitale Hilfsmittel ab. Das Nutzungsverhalten unterscheidet sich signifikant nach Alter, Geschlecht und Einkommensniveau: Während Personen über 60 Jahre Alltagsaufgaben überdurchschnittlich oft offline durchführen, greifen Frauen für die meisten Aktivitäten häufiger zum Smartphone als Männer. Ein höheres Einkommen sowie ein höherer Bildungsgrad korrelieren zudem mit einer verstärkten Laptop-Nutzung. E-Commerce und Online-Recherche weisen hingegen über alle demografischen Segmente hinweg einen sehr hohen Digitalisierungsgrad auf.
Amazon bringt neue Kindle-, Paperwhite- und Colorsoft-Modelle
Amazon hat seine Kindle-Familie umfassend überarbeitet und neue Modelle von Kindle, Kindle Paperwhite und Kindle Colorsoft vorgestellt. Die neuen Geräte zeichnen sich durch dünnere Gehäuse, bündige Displays und eine neue Displayarchitektur aus. Der neue Kindle ist mit einem 6-Zoll-Display, 16 GB Speicher, sechs Wochen Akkulaufzeit und 30 % schnellerem Öffnen von Büchern das bislang kompakteste Modell. Erstmals ist auch eine Variante mit Aluminiumrückseite und 32 GB Speicher erhältlich. Der Paperwhite ist dünner und leichter, bleibt wasserdicht und bietet durch eine Oxid-TFT-Rückwand einen höheren Kontrast sowie bis zu zwölf Wochen Akkulaufzeit. Der Colorsoft nutzt Nitride-LEDs und eine neue Beschichtung, um Farben näher an gedrucktem Papier darzustellen. Neues Zubehör wie die Bluetooth-Fernbedienung Kindle Click, magnetische Hüllen mit Seitentasten und Lade-Docks erweitern das Ökosystem. Der Verkauf startet in Deutschland sofort für den Kindle, Vorbestellungen für Paperwhite und Colorsoft folgen.
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