Beobachtetes Signal · 8. Feb. 2024 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Copilot präsentiert neues Design und erweiterte Funktionen zum Jubiläum
Anlässlich des einjährigen Bestehens von Copilot (ehemals Bing Chat) hat Microsoft eine überarbeitete und aufgeräumtere Benutzeroberfläche für den KI-Assistenten veröffentlicht. Das Update umfasst unter anderem ein Karussell mit vorgeschlagenen Prompts, um die Leistungsfähigkeit des Tools zu demonstrieren. Neben dem Web-Interface erhielten auch die iOS- und Android-Apps ein optisches Update, das es Nutzern ermöglicht, Bilder direkt im Chat in der Größe anzupassen und zu formatieren. Zudem kündigte Microsoft an, in Kürze den Designer GPT in Copilot zu integrieren, der als immersive Arbeitsfläche für die Visualisierung von Ideen dienen soll. Seit dem Start hat Copilot nach Unternehmensangaben fünf Milliarden Chats verarbeitet und fünf Milliarden Bilder generiert. Die App ist seit Januar 2024 verfügbar. Insgesamt handelt es sich um ein Produktupdate, das den Fokus auf eine verbesserte User Experience und neue Funktionen legt, statt auf eine grundlegende Plattformänderung.
Es handelt sich um ein Produktupdate für ein wichtiges KI-Produktivitätstool, das UI- und Funktionsverbesserungen mitbringt, jedoch keine branchenweite Disruption darstellt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Copilot (früher Bing Chat) erhält zum einjährigen Jubiläum ein neues Design.
- Einführung eines Karussells mit vorgeschlagenen Prompts im Copilot.
- Web- und Mobile-Apps (iOS sowie Android) erhalten neue UI; Bilder lassen sich direkt im Chat bearbeiten und in der Größe anpassen.
- Microsoft plant die Einführung von Designer GPT als immersive Visualisierungsfläche.
- Copilot verzeichnete seit dem Start fünf Milliarden Chats und fünf Milliarden generierte Bilder; App-Verfügbarkeit seit Januar 2024.
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Microsoft kündigt Copilot Super-App für das dritte Quartal an
Microsoft entwickelt eine umfassende Copilot Super-App zur Vereinheitlichung von Consumer- und Enterprise-Erlebnissen, wie CEO Satya Nadella im Rahmen eines Quartalsberichts bekannt gab. Die Anwendung soll diverse Funktionen wie Chat, Coding via GitHub Copilot, Cowork sowie neuartige Autopilots wie Scout in einer zentralen Oberfläche zusammenführen. Die Veröffentlichung ist für das laufende Jahr geplant, wobei ein Release im dritten Quartal als wahrscheinlich gilt. Branchenbeobachter verweisen zudem darauf, dass auch Wettbewerber wie OpenAI und Anthropic vergleichbare zentralisierte App-Ansätze für ihre KI-Dienste verfolgen, was den Wettbewerb im Bereich conversationaler KI-Lösungen und Produktivitäts-Tools spürbar verschärfen dürfte.
Windows 11: Bessere Suche, Copilot mit Dateizugriff
Microsoft kündigte zwei kommende Updates für Windows 11 an: eine verbesserte Suche und erweiterte Copilot-Funktionen. Mit der neuen Suche lassen sich Einstellungen wie der Dark Mode direkt anpassen, Screenshots erstellen und die Lautstärke per Slider ändern. Künftig sollen sogar Nachrichten verfasst und an Kontakte gesendet werden können. Copilots 'Hybrid Intelligence'-Funktion, die bei einem Microsoft-Event vorgestellt wurde, ermöglicht der KI den Zugriff auf lokale Dateien und Aktionen im gesamten Betriebssystem, etwa das Finden, Umbenennen, Packen und Anhängen von Dokumenten an E-Mails. Jacob Andreou, EVP von Copilot, demonstrierte dies anhand eines Steuerbeispiels. Der Rollout erfolgt schrittweise und erfordert die Zustimmung der Nutzer. Das Such-Upgrade soll noch dieses Jahr erscheinen, ein genaues Datum nannte Microsoft nicht.
OpenAI-Experte: Token-Effizienz für KI-Agenten optimieren
In einem Interview mit t3n erklärt Maximilian Hudlberger, Applied AI Engineer bei OpenAI, dass trotz sinkender Token-Preise die KI-Kosten für Unternehmen deutlich steigen können, insbesondere durch den zunehmenden Einsatz von KI-Agenten. Er argumentiert, dass das wahre Maß für Wirtschaftlichkeit nicht der Preis pro Token ist, sondern die Anzahl der erledigten Aufgaben mit einem gegebenen Budget. Unnötige Kosten entstehen oft dadurch, dass für jede Aufgabe das stärkste Modell verwendet wird, obwohl einfachere Modelle ausreichen würden. Unternehmen sollten daher in erledigten Aufgaben denken und ihre Modellwahl für wirtschaftliche Effizienz optimieren. Der Artikel betont, dass der wachsende Einsatz von KI-Agenten in Unternehmensworkflows den Token-Verbrauch erhöht und Kostenmanagement zu einem kritischen Geschäftsfaktor macht.
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