Beobachtetes Signal · 12. Dez. 2022 · Industry Analysis · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

Unternehmen kürzen Marketingbudgets angesichts ökonomischer Unsicherheiten

Zusammenfassung des Signals

Anhaltende Inflation und wirtschaftliche Unsicherheiten veranlassen Unternehmen zu Budgetkürzungen im Marketing, wie eine aktuelle LinkedIn-Studie belegt. Laut der Umfrage stufen 34 Prozent der Führungskräfte Marketingbudgets als primäres Ziel für Kürzungen ein, während 47 Prozent bereits reale Reduzierungen verzeichnen. Um die Abhängigkeit von externen Agenturen zu verringern, planen 27 Prozent der Firmen interne Einstellungen. Bei der Erfolgsmessung priorisieren 25 Prozent die Kaufabsicht (Purchase Intent), 16 Prozent den ROI und 14 Prozent die Brand Awareness. Rund 22 Prozent investieren weiterhin in Brand-Marketing-Kampagnen zur Sicherung der Sichtbarkeit, und 34 Prozent stärken die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern. Gleichzeitig warnen Experten, dass eine zu starke Fixierung auf den ROI die kreative Freiheit einschränken könnte. Dennoch bewerten viele Befragte krisenbedingte Budgetentscheidungen als essenziell für die Erholung, wobei 80 Prozent purpose-getriebene Kampagnen im B2B-Bereich als erfolgskritisch erachten.

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Hohe Konfidenz

Moderatere Branchenrelevanz; der Druck zu Budgetkürzungen und der Zielkonflikt zwischen ROI-Fokussierung und kreativer Freiheit prägen aktuell die strategische Planung von Unternehmen.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • LinkedIn-Studie zeigt: 34 Prozent der Führungskräfte nennen Marketingbudgets als Kürzungskandidaten.
  • 47 Prozent der Unternehmen berichten über tatsächliche Reduzierungen ihrer Marketingbudgets.
  • 27 Prozent planen interne Einstellungen, um die Abhängigkeit von Agenturen zu reduzieren.
  • Priorisierte Marketing-Metriken: Purchase Intent (25 %), ROI (16 %) und Brand Awareness (14 %).
  • 22 Prozent planen Investitionen in Brand-Marketing-Kampagnen zur Aufrechterhaltung der Sichtbarkeit.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 12. Dez. 2022
Ursprünglicher Berichttitel: “Unternehmen sparen beim Marketing - OnlineMarketing.de”

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