Beobachtetes Signal · 17. Mai 2024 · Funding · Quelle: Tech.eu · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Codesphere sichert sich 18 Millionen US-Dollar in Series-A-Finanzierung von Creandum
Der in Deutschland ansässige Softwareanbieter Codesphere, der von ehemaligen Google-Entwicklern gegründet wurde, hat in einer Series-A-Runde unter Leitung von Creandum 18 Millionen US-Dollar eingeworben. Damit beläuft sich das Gesamtkapital des Unternehmens auf 26,5 Millionen US-Dollar, unterstützt von Investoren wie Creandum, 468, 42CAP sowie Privatinvestoren. Die frischen Mittel sollen in den Ausbau der Plattform fließen, insbesondere zur Steigerung der Kosteneffizienz beim Einsatz von Large Language Models sowie zur Optimierung der Entwicklerkollaboration. Jüngst hat Codesphere zudem isolierte (Air-Gapped) sowie On-Premises-Bereitstellungsoptionen für kritische Infrastrukturen eingeführt. Zu den Kunden zählen unter anderem die Staatsbank Baden-Württemberg (L-Bank), Tel.io, Arkane, Gigabyte und Eurotours. Die Investition unterstreicht das wachsende Marktinteresse an kosteneffizienten Cloud- und Entwickler-Infrastruktur-Alternativen.
Die Finanzierungsrunde ist hochrelevant für die Entwicklung von Tech-Infrastrukturen und die Kosteneffizienz von LLMs, stellt jedoch kein primär AdTech- oder MarTech-spezifisches Ereignis dar.
Marktsignale zu Creandum in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Codesphere hat 18 Millionen US-Dollar an Series-A-Finanzierung von Creandum erhalten.
- Das Gesamtkapital des Unternehmens beläuft sich auf 26,5 Millionen US-Dollar, bereitgestellt von Creandum, 468, 42CAP und Business Angels.
- Das Unternehmen hat seinen Sitz in Deutschland und wurde von ehemaligen Google-Entwicklern gegründet.
- Codesphere bietet nun auch Air-Gapped- und On-Premises-Bereitstellungsoptionen an.
- Zu den namhaften Kunden gehören unter anderem die L-Bank, Tel.io, Arkane, Gigabyte und Eurotours.
Verknüpfte Unternehmen
7 verknüpfte Unternehmen“Codesphere, a software provider that allows developers to customise existing cloud services, has raised an $18M Series A round from Creandum...”
“Codesphere’s teams, headquartered in Germany, is comprised of former Google developers and has already secured $26.5 million in investment f...”
“...individuals including Ben Uretsky (Digital Ocean), Auke van Urk (Valtech), Ewa Treitz (AWS) and Dion Almaer (Google Cloud)....”
“Codesphere’s teams, headquartered in Germany, is comprised of former Google developers......”
“...individuals including Ben Uretsky (Digital Ocean), Auke van Urk (Valtech), Ewa Treitz (AWS) and Dion Almaer (Google Cloud)....”
“...individuals including Ben Uretsky (Digital Ocean), Auke van Urk (Valtech), Ewa Treitz (AWS) and Dion Almaer (Google Cloud)....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Procuros sammelt 20 Mio. € für KI-native B2B-Handelsinfrastruktur
Das in Hamburg ansässige Unternehmen Procuros, eine Plattform für Lieferketten-Konnektivität, hat eine Series-A-Finanzierungsrunde über 20 Millionen Euro abgeschlossen. Die Runde wurde von XAnge angeführt, mit Beteiligung des neuen Investors W23 sowie der bestehenden Investoren Point Nine, Creandum und b2venture. Procuros wurde 2021 von Patrick Thelen und Benjamin Bradford gegründet und bietet eine agentische Datenschicht für den B2B-Handel, die es Lieferanten und Einzelhändlern ermöglicht, nahtlos Daten auszutauschen. Die Plattform automatisiert Bestellungen, Rechnungen und Logistikabläufe und reduziert manuelle Prozesse um bis zu 95 % bei einer Datengenauigkeit von über 99 %. Mit über 300 Kunden in DACH und UK, darunter Breuninger und flaconi, verarbeitet Procuros ein annualisiertes Auftragsvolumen von über 3 Milliarden Euro. Die Finanzierung soll für den Ausbau der Go-to-Market-Aktivitäten, die Entwicklung der KI-nativen Infrastruktur und die internationale Expansion nach Europa und in die USA verwendet werden.
Osavul sammelt 8,5 Mio. € für KI-Bedrohungserkennung
Osavul, ein Startup, das KI-basierte Erkennung feindlicher Bedrohungen anbietet, hat 8,5 Mio. € in einer Series-A-Finanzierungsrunde eingesammelt. Die Runde wurde von 33N Ventures angeführt, mit Beteiligung von Balnord, G+D Ventures und dem bestehenden Investor 42CAP. Osavul wurde von den Ukrainern Dmytro Plieshakov und Dmytro Bilash als Reaktion auf die russische Invasion in der Ukraine gegründet. Die Plattform überwacht Open-Source-Daten, um Desinformationskampagnen, Cyber-Bedrohungen und physische Bedrohungen zu erkennen. Die Technologie wird von der NATO und Verteidigungsunternehmen eingesetzt. Die Mittel sollen genutzt werden, um den Enterprise-Kundenstamm zu erweitern und die Regierungs- und Verteidigungsarbeit auszubauen. Insgesamt hat das Startup rund 12 Mio. € eingesammelt.
Berliner KI-Labor Deepslate sammelt 7,7 Mio. Euro für Speech-to-Speech-KI
Das Berliner KI-Modell-Labor Deepslate hat eine Seed-Runde über 7,7 Millionen Euro abgeschlossen. Lead-Investor ist die Münchener 42CAP, weitere Beteiligungen kommen von Alstin Capital, SIVentures und mehreren Business Angels. Deepslate trainiert eigene Speech-to-Speech-Modelle, die gesprochene Sprache direkt verarbeiten, ohne den Umweg über Text. Versicherer, Contact Center und Plattformen setzen die Technologie bereits ein. Das 2023 von Paskal Paesler und Jan Brachthäuser gegründete Unternehmen nutzt eine Architektur mit getrenntem Speech-Encoder und -Decoder, die über trainierbare Projektoren an ein austauschbares Sprachmodell angeschlossen sind. Deepslate hostet seine Modelle in der Telekom Cloud in Deutschland, ist nach ISO 27001 zertifiziert und kostet bis zu 2 Cent pro Gesprächsminute. Das 15-köpfige Team investiert in Modelltrainings, Vertrieb und Produktionsumgebungen in europäischen Rechenzentren.
Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen
Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.
