Beobachtetes Signal · 21. Sept. 2026 · Commentary · Quelle: The Drum · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ

Wandel im C-Level: CMO-Rolle verliert an Einfluss und Titelzusätze nehmen zu

Zusammenfassung des Signals

Mark Ritson analysiert den Trend zur Erweiterung des CMO-Titels um Zusätze wie Chief Marketing and Guest Experience Officer oder Chief Customer Officer. Er verweist auf jüngste Personalentscheidungen bei Target, Wendy's, Kohl's und Lowe's und betont, dass nur noch 36 Prozent der Fortune-500-Unternehmen den klassischen CMO-Titel führen – ein Rückgang von 55 Prozent vor zwei Jahren. Ritson argumentiert, dass sich die Marketingdisziplin zu stark auf Kommunikation und Digitales verengt habe, weshalb zusätzliche Titelbegriffe nötig würden, um die C-Suite von der Relevanz der Funktion zu überzeugen. Stattdessen solle das Marketing seine ursprüngliche, ganzheitliche Definition über die vier Ps (Product, Price, Place, Promotion) zurückgewinnen, wie es die Entscheidung von Lowe's zeigt, die traditionelle CMO-Bezeichnung ohne Modifikatoren beizubehalten.

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Hohe Konfidenz

Die Analyse beleuchtet den strukturellen Einflussverlust des Marketings in der C-Suite und den Trend zu veränderten Führungsprofilen, ohne sich auf ein einzelnes Firmenereignis zu beschränken.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Target ernannte Mark Weinstein zum Chief Marketing and Guest Experience Officer.
  • Wendy's verpflichtete Tariq Hassan als Chief Marketing and Customer Growth Officer.
  • Kohl's strich den CMO-Titel und ernannte Arianne Parisi zum Chief Customer Officer.
  • Nur noch 36 % der Fortune-500-Unternehmen nutzen den CMO-Titel, verglichen mit 55 % vor zwei Jahren.
  • Lowe's berief Jen Wilson ohne zusätzliche Titelerweiterungen zum CMO.

Verknüpfte Unternehmen

7 verknüpfte Unternehmen

“Wendy's holte Tariq Hassan von McDonald's als ersten Chief Marketing and Customer Growth Officer.”

“Kohl's strich den Begriff Marketing komplett und Arianne Parisi leitet nun Marketing und Digitales als Chief Customer Officer.”

“Lowe's übergab Lowes.com und dessen Online-Marktplatz an Jen Wilson, die bereits Marketing, Retail Media, Loyalty und Personalisierung veran...”

“Die jährliche Fortune-500-Analyse von Forrester ergab, dass lediglich 36 Prozent der Unternehmen noch den CMO-Titel verwenden.”

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: The Drum•Veröffentlicht: 21. Sept. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Mark Ritson: The CMO role has shrunk. The extra letters are an attempt to regrow it”

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CMO-Amtszeit sinkt seit 2010 um 35 %

Eine Studie mit 13.000 US-Marketingfachleuten zeigt, dass die durchschnittliche Amtszeit von CMOs seit 2010 um 35 % gesunken ist – von vier Jahren auf 2,6 Jahre für diejenigen, die nach 2022 begonnen haben. Die Umfrage von Findem und CMO Huddles zeigt, dass nur noch 36 % der Fortune-500-Unternehmen den Titel CMO verwenden, ein deutlicher Rückgang gegenüber 55 % im Jahr 2024. CMOs berichten oft an andere als den CEO, und der Marketinganteil am Umsatz ist von 11,2 % im Jahr 2018 auf 7,8 % gefallen. Kurze Amtszeiten führen zu inkonsistenter Führung und häufigen Agentur-Pitches, wobei Agentur-Kunden-Beziehungen im Durchschnitt nur 3,7 Jahre dauern. Experten führen den Trend auf falsche Erwartungen und den gesunkenen Einfluss der CMOs zurück.

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